Limitierung des Online-Verfügungsrahmens

Frage zur Limitierung des Online-Verfügungsrahmens

Fellini

Betreff:

Re: Limitierung des Online-Verfügungsrahmens

 ·  Gepostet: 22.09.2008 - 09:32 Uhr  ·  #51703
Zeig mir einfach zwei PCs mit gleichen Tasks. Da müssten wahrscheinlich die Hardware und alle Userprofile gleich sein. Und richtig, die svchost.exe liest dlls und führt sie nach Anweisung aus. Ob sie jetzt die "druckertreiber.exe" oder die "trojaner.exe" ausführt, ist im Kleinweich-Taskmanager schlicht nicht zu erkennen. BTW: Von Diensten hast du sicher auch schonmal was gehört??
Sorry, aber deine Ausführungen hier erinnern mich an einen Zwölfjährigen, der sich einen Atombunker aus Legosteinen bauen will.
Fakt ist und bleibt: Es gibt keine sicheres System und jedem ist selbst überlassen, wieviel Aufwand er treiben will, um sein Sicherheitslevel zu erreichen. Das beste Mittel ist immer noch Brain 1.0. Zur Unterstützung der Brain.exe (sollte übrigens als Systemdienst gestartet werden) sollten Virenscanner, Updates, Firewalls ... und bei Bedarf auch mTan, Chipkarte, Biometrie, ... genutzt werden. Es ist aber genau darauf zu achten, dass keines dieser Progs versehentlich dazu führt, dass brain.exe nicht mehr sauber läuft.

CU

cybergroove

Betreff:

Re: Limitierung des Online-Verfügungsrahmens

 ·  Gepostet: 23.09.2008 - 09:11 Uhr  ·  #51734
:moin: allerseits,

@Hylli08:
Vielen Dank für die Links, hab mich da mal durchgewuselt.
Der ProcessExplorer ist wirklich interessant. Den Monitor seh ich mir noch an.

@Fellini:
Ob ich zu Deinem Kommentar überhaupt was sage hab ich mir länger überlegt.
Normal müsste meine Antwort sein: Watt... wer bist Du denn?

Ich habe keine Ahnung auf was Du Dich da beziehst... wer hat denn irgendwas von 2 PC's gesagt... was danach kommt ist einfach nur eine Antwort auf das was ich mit Fragezeichen in den Raum gestellt hatte.
Hylli08 hat z.B. sinngemäß gesagt 'sieht man damit nicht, man könnte XY probieren' -gute Antwort!
Und auch sorry, aber mit Deinen Ausführungen konnte ich jedenfalls nichts anfangen.

Richtig ist dass es kein absolut sichers System gibt, aber genau darum ging es ja... etwas sicherer zu werden.
Da es sich bei Viren und Trojanern auch um Programme handelt und diese gestartet sein müssen um wirksam zu sein, muss man diese Aktivität 'sehen' können. -Sonst fehlt in meinem Computerwissen dieser Teil.
Wenn ich mir nun mit hilfe eines Dienstes ansehen kann was auf meinem sicheren PC läuft bevor ich im E-Banking meine Daten eingebe, kann ich immer vergleichen ob etwas neues dabei ist oder nicht und dann ggf. ausfindig machen um was es sich handelt.
(Übrigens könnte dafür doch evt. auch der 'Kleinweich-Taskmanager' Bereich Prozesse ausreichen. Denn wenn die svchost.exe einmal mehr da ist als im Normalfall, kann ich mir mit einem der 'Dienste' ansehen um was es sich handelt. -Oder liege ich da wieder falsch? <-ernste Frage)

Gruß,

Lars
:?

waenger

Betreff:

Re: Limitierung des Online-Verfügungsrahmens

 ·  Gepostet: 24.09.2008 - 21:26 Uhr  ·  #51785
Sicherlich wäre es möglich eine Bestandsaufnahme mit einer zu vergleichen die einen sicheren Zustand anbietet. Aber der normale Taskmanager wird daztu nicht reichen. Und die Viren, Trojaner arbeiten so, das man sie nicht unbedingt sieht.
Was wäre, wenn sich ein Trojaner in eine unscheinbare System dll patcht? Würdest du nie finden. substreams im NTFS, Rootkits etc.
Und wenn du das alles manuell kontrollieren willst, wäre das ein erheblich hoher aufwand.

cybergroove

Betreff:

Re: Limitierung des Online-Verfügungsrahmens

 ·  Gepostet: 25.09.2008 - 10:30 Uhr  ·  #51798
Hallo waenger,

ich habe gesehen dass es mit verschiedenen Diensten möglich ist die einzelnen Prozesse aufzulisten.
Also rein theoretisch wäre das vielleicht möglich, ist aber wirklich ein hoher Aufwand.

Gruß,

Lars

Zimmi

Betreff:

Re: Limitierung des Online-Verfügungsrahmens

 ·  Gepostet: 25.09.2008 - 13:42 Uhr  ·  #51807
Zitat geschrieben von cybergroove
@Hylli08:
Dass diese Maßnahme vom Grundsatz Ok ist habe ich nicht abgestritten... es geht darum dass man den Kunden hier vor vollendete Tatsachen stellt ohne ihm eine angemessene Reaktionszeit zu geben.
Der Kunde müsste, sofern er eine Limitierung des Zugriffs möchte, der Bank das Limit mitteilen und nicht umgekehrt. Diese Möglichkeit besteht ja scheinbar schon seit längerem...

Dieses Vorgehen ärgert mich einfach weil es Standard geworden ist die Menschen zu bevormunden.

Bei meinem E-Banking muss jemand meinen Alias (selbst gewählt), meinen PIN (selbst gewählt) und zusätzlich noch die passende i-Tan aus meiner Liste haben um eine Transaktion durchführen zu können...


Hi Lars,

du bist zum Thema Online-Banking weit besser informiert als der durchschnittliche Kunde. Insofern setzt du in manchen Themen meines Erachtens zuviel voraus. Der Durchschnittskunde kennt die Möglichkeit der Limitierung nicht und gerade deshalb ist es umso wichtiger, dass die Bank ein Auge darauf hat. Für mich sieht das hier wirklich nach der Maßnahme aus, das alle Online-Banking-Nutzer ohne Limit ein selbiges ab sofort nutzen sollen. Damit hat die Bank auf einen Schlag die Sicherheit erhöht, weil eventuelle Missbräuche begrenzt sind.

Ich stimme dir absolut zu, dass die 3 Wochen viel zu kurzfristig und die Formulierung "geht net mehr anderst" viel zu kundenunfreundlich und unsinnig ist.

Vom Grundsatz her, ist die Maßnahme jedoch sinnvoll.

Zitat geschrieben von cybergroove

Bei meinem E-Banking muss jemand meinen Alias (selbst gewählt), meinen PIN (selbst gewählt) und zusätzlich noch die passende i-Tan aus meiner Liste haben um eine Transaktion durchführen zu können...


Richtig, was jedoch wenn durch Schadprogramme dein Browser manipuliert wird? Du meldest dich ja selbst an und lieferst 2/3 der benötigten Informationen. Dann kommt noch eine Meldung, dass die TAN verbraucht sei. Dies ist bei iTAN eigentlich unmöglich, jedoch nur wenigen Kunden bewusst. Eher ist die Meldung noch aus dem alten TAN-Verfahren geläufig und daher für den Kunden glaubwürdig.

Dies nur mal als Beispiel, wie es laufen kann.

Grüße
Daniel