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Was bedeutet PIN/TAN/iTAN in der Anwendung ?

Stormmaster

Betreff:

Was bedeutet PIN/TAN/iTAN in der Anwendung ?

 ·  Gepostet: 18.10.2009 - 19:02 Uhr  ·  #61763
Ich habe mein bisheriges Konto bei der Volksbank mit einer normalen HBCI-Sicherheitsdatei benutzt. Jetzt würde ich gerne das Konto wechseln, sehe aber dass fast alle Direktbanken das PIN/TAN/iTAN Verfahren nutzen.

Bedeutet das, dass ich bei jeder Transaktion eine eigene TAN eingeben muss, oder läuft das dann auch automatisch im Hintergrund ?

Was bedeutet der Standard EBICS ?

Ich arbeite mit StarMoney 7.0, kann man da ggf. die TAN's speichern ?

Für mich wäre es ein absolutes "No-Go", wenn ich bei jeder Transaktion eine TAN eingeben müsste...

Holger Fischer

Betreff:

Re: Was bedeutet PIN/TAN/iTAN in der Anwendung ?

 ·  Gepostet: 18.10.2009 - 19:49 Uhr  ·  #61765
Hi Stommaster,

iTAN bedeutet, dass Du zu jedem Auftrag eine bestimmte TAN eingeben musst. Es gibt Programme, die Dir erlauben die TAN zu hinterlegen. Allerdings hebelst Du damit das kleine bisschen Sicherheit der iTAN aus und Du verstößt damit garantiert gegen den Onlinebanking Vertrag, den Du abschliesst. Da Du dabei dann auch noch grob fahrläsig handelst, sind deine Chancen im Schaensfall Geld zurück zu bekommen, äusserst gering!

Gruß
Holger

Stormmaster

Betreff:

Re: Was bedeutet PIN/TAN/iTAN in der Anwendung ?

 ·  Gepostet: 18.10.2009 - 19:59 Uhr  ·  #61768
Warum bieten die "ach so tollen und modernen" Direktbanken dann keine Sicherheitsdatei / Diskette an? Das hat doch sogar meine alte kleine Volksbank im Kuhdorf nebenan?

Das Ding ist, dass ich einfach keine Lust habe immer die blöden Tans einzugeben...

manukanu

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Re: Was bedeutet PIN/TAN/iTAN in der Anwendung ?

 ·  Gepostet: 18.10.2009 - 20:16 Uhr  ·  #61769
Bei Dateien ist ja auch der Aufwand viel größer diese an den Kunden zu bringen.
Zudem bieten manche Direktbanken nicht mal den Abruf per Software an (oder zumindest nur mit Chipkarte).

Aber meiner Meinung sollte die Sicherheitsdatei/-Diskette auch nicht mehr angeboten werden, da diese ja sehr unsicher ist. Bei einer Chipkarte ist es schwieriger an die Daten zu kommen und bei einem Klasse 3-Leser kann ich sehen an wenn ich überweis. Aber bei einer Datei? Die kann ja jeder kopieren und/oder manipulierte Überweisungen bestätigen lassen.

Von der TAN-Eingabe in die Software würde ich auch stark abraten.

Eine Möglichkeit zum TAN-Sparen wäre eine Sammelüberweisung.

Stormmaster

Betreff:

Re: Was bedeutet PIN/TAN/iTAN in der Anwendung ?

 ·  Gepostet: 18.10.2009 - 20:28 Uhr  ·  #61770
Dann wäre die Chipkarte als Sicherheitsmedium also die beste Alternative ???

Welche Banken bieten das denn an ???

manukanu

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Re: Was bedeutet PIN/TAN/iTAN in der Anwendung ?

 ·  Gepostet: 18.10.2009 - 20:46 Uhr  ·  #61772
Ich hab da mal ne super Liste gefunden: http://www2-fs.informatik.uni-…king.shtml
Die Datei von dir wird hier unter USB-Token geführt.

Eines der "grünen" Verfahren wäre hier eine sichere Alternative. Hier sollte dann wenn möglich Secoder/HBCI Klasse 3 gewählt werden, also mit Display.

Meine Sparkasse bietet so etwas an. Bei den Direktbanken fällt mir da gerade nur die 1822direkt ein.

Holger Fischer

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Re: Was bedeutet PIN/TAN/iTAN in der Anwendung ?

 ·  Gepostet: 18.10.2009 - 20:59 Uhr  ·  #61773
Hi Manu,

sorry, aber der SECODER wird derzeit nur vom Webbanking bei den Volksbankennund Raiffeisenbanken an der GAD unterstützt. Ansonsten wird die Anbindung in FinTS grade erst spezifiziert. Bis dahin ist ein modernes TAN Verfahren wie die mobile TAN, oder Sm@rt TAN plus (chipTAN) sicherer, gegen aktuelle Angriffsszenarien.

Gruß

Holger

manukanu

Betreff:

Re: Was bedeutet PIN/TAN/iTAN in der Anwendung ?

 ·  Gepostet: 18.10.2009 - 21:02 Uhr  ·  #61775
Nur leider mag Stormmaster die TAN-Verfahren nicht. Sonst hätte ich ihm auch zu chipTAN oder smsTAN geraten.

Der Secoder wird noch nicht stark eingesetzt, aber ich dachte auch eher an das HBCI mit Chipkarte und einem Leser Klasse 3 (welche auch heute schon meistens den Secoder-Standard kennen).

Stormmaster

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Re: Was bedeutet PIN/TAN/iTAN in der Anwendung ?

 ·  Gepostet: 18.10.2009 - 21:21 Uhr  ·  #61777
Naja, mir wäre alles Recht, solange ich nicht bei jeder Transaktion eine TAN eingeben muss...

Holger Fischer

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Re: Was bedeutet PIN/TAN/iTAN in der Anwendung ?

 ·  Gepostet: 18.10.2009 - 21:22 Uhr  ·  #61779
Hi Manukanu,

ohne SECODER ist die Chipkarte zwar nach wie vor das sicherste Medium, aber gegen aktuelle Angriffe weniger sicher als eben die neuen TAN Verfahren. Und nur einen SECODER oder einen Klasse 3 leser zu nutzen, macht die Sache nicht sicherer, wenn die Bank, oder das Verfahren, die speziellen Eigenschaften des SECODERS nicht nutzen.

Da Stonemaster vorher die Schlüsseldatei nutzte, ist es aber in der Tat egal.

Gruß

Holger

manukanu

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Re: Was bedeutet PIN/TAN/iTAN in der Anwendung ?

 ·  Gepostet: 18.10.2009 - 21:48 Uhr  ·  #61781
@Stormmaster: Wie viele Transaktionen tätigst du denn immer auf einmal? Und was für Transaktionen sind das?

Stormmaster

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Re: Was bedeutet PIN/TAN/iTAN in der Anwendung ?

 ·  Gepostet: 18.10.2009 - 22:33 Uhr  ·  #61784
Ich rufe schon mehrmals am Tag meinen Kontostand ab. Zudem kommen dann im Monat die üblichen Überweisungen (Rechnungen usw.)...

Fellini

Betreff:

Re: Was bedeutet PIN/TAN/iTAN in der Anwendung ?

 ·  Gepostet: 18.10.2009 - 23:44 Uhr  ·  #61785
Zitat
Ich hab da mal ne super Liste gefunden: http://www2-fs.informatik.uni-…king.shtml
Die Datei von dir wird hier unter USB-Token geführt.


*lol*

Den Secoder möchte ich haben. Ein ZVT700!!. Die sind wohl wie der Terminator nur in flüssigem Stahl totzukriegen

manukanu

Betreff:

Re: Was bedeutet PIN/TAN/iTAN in der Anwendung ?

 ·  Gepostet: 19.10.2009 - 08:40 Uhr  ·  #61798
Um den Kontostand abzurufen ist meiner Meinung nach PIN/TAN bequemer, weil hier gebe ich nur die PIN ein. Bei HBCI muss ich zusätzlich die Karte in den Leser stecken und die PIN eingeben.

muriiii

Betreff:

Re: Was bedeutet PIN/TAN/iTAN in der Anwendung ?

 ·  Gepostet: 19.10.2009 - 15:21 Uhr  ·  #61840
Das einfachste wäre du bleibst bei deiner kleinen Voba ;)

Aber wenn du das nicht möchstest wäre PIN/TAN in Verbindung mit Sammelüberweisungen das sinnigste. Denn die meinesten Direktbanken bieten eh nur PIN/TAN an und für einen Sammler mit beliebig vielen Transaktionen, braucht man dann auch nur eine TAN einzugeben.