Mit chipTAN bist du ja schon sehr sicher unterwegs. Wichtig ist, immer angezeigten Betrag und Kontonummer im Display mit der original Rechnung zu vergleichen. Das gilt für immer und überall. Und möglichst keine Sammelüberweisung machen, da kann man die Kontonummer nicht abgleichen sondern nur die Postenzahl.
Die Gefahr des Mithörens im WLAN ist eigentlich immer gegeben. Ob am Hotspot oder woanders. Mit extrem viel Aufwand könnten also Fremde deinen Anmeldenamen und die PIN herauslesen, eine https Verschlüsselung ist ja theoretisch unter Laborbedingungen auch nicht unknackbar. Aber was hätten die Angreifer dann? Kontostand und Umsätze. Damit kommt man im Zweifel nicht sonderlich weit. Und verglichen mit dem nötigen Aufwand dürfte das nicht rentabel genug sein, um praktische Relevanz zu haben.
Daher schätze ich diese Gefahr gering ein und würde mich davon nicht abhalten lassen.
Man kann sie zusätzlich reduzieren indem man nach der Nutzung unbekannter Netze regelm. seinen PIN und/oder wahlweise den Anmeldenamen ändert.
Ich behaupte, die Gefahr, die Kontokarte, den TAN-Generator oder den Laptop am Hotspot physisch zu verlieren oder geklaut zu bekommen ist größer