Hi Andreas,
die Chipkarten sind kein "dummer" Speicherort, sondern haben den Schlüssel fest drinn. Die Chipkarte selber signiert einen Auftrag, dazu muss man die Chipkarte ganz speziell ansprechen damit zur Signaturbildung auch das richtige Verfahren genommen wird. Dazu muss man wissen welche Chipkarte vorliegt, welches Betriebssystem in welcher Version diese nutzt und wie man dann die Eigenheiten zur Chipkartenansprache umsetzen muss.
Dann kann die gleiche Chipkarte mit unterschiedlichen RDH Profilen genutzt werden. Je nachdem ob da ein Zertifikat drauf ist oder nicht. Davon ist es auch abhängig ob ein spezielles RDH Profi ggf. genutzt werden muss. Möchte man eine weitere Bankverbindung darauf speichern kann es sein, dass diese Bankverbindung ein anderes RDH Profil nutzen muss, als die anderen Bankverbindungen uvm.
Alles machbar und sicherlich auch keine großen Geheimnisse, wenn man sich damit beschäftigt. Aber es birgt viele Tücken und man benötigt dazu halt auch mal Testkonten und ggf. mehrere Chipkarten zum Testen. Denn die Erstinitialisieurng kann man nur einmal testen. Insbesondere wenn Zertifikate zur automatischen Schlüsselfreischaltung verwendet werden. Hier braucht man für jeden Test eine neue Karte.
Wenn man das alles (Zeittechnisch und auch von den Kosten her) alleine stemmen muss, ist das schon eine Hausnummer. Insbesondere, wenn hiermit nicht eine Funktion mehr in die Software kommt, von denen vielleicht alle Anwender etwas hätten.
Soweit mal meine Sicht als Unbeteiligter dazu
Viele Grüße
Holger