Oh wie schnell, danke alle! Bin begeistert!
@Kalle:
also, wie mein Pseudo andeuten soll, bin ich Franzose, und benütze ein Linux, wo ich annehme, dass es diese Programme (Moneyplex, und alle anderen
auf dieser Seite) nicht gibt. Man muss dann selber kompilieren. Und da fängt das Gräuel an, wenn man nicht viel Glück hat. Mein Linux ist vermutlich entweder zu neu (nutyx, ein rein franz. spr. Linux aus der Schweiz), da ist nur das absolut neuste drin, dafür kann man oft ältere Software gar nicht dazu laden, oder zu alt (Puppy Linux: als Micro-Linux macht Puppy Linux sehr sinnvolle aber in vielen Fällen einschränkende Konzessionen!). Oft fehlen wichtige Abhängigkeiten, Java stimmt nicht, flash genauso nicht, und noch mehr Systemtücken (ich weiss, dass Ubuntu und Suse alles haben, als Eigentum von Milliardären auf dem Gebiet der freien Software...). GnuCash wollte ich mir mal einrichten, da es angeblich auch das HBCI-Verfahren beherrschen soll. Mit wurde aber beigebracht, dass es a/ gar keine eigentliche Home-Banking software sein soll, und b/ dass die vorkompilierten, als Binary installierbare Versionen gerade das propriätäre Chip-Karten-Modul nicht enthalten sollen. Angeblich darf man es selber mitkompilieren, aber dann muss man selber kompilieren, mit allen Waagnissen, die dabei auftreten, wenn man an sowas gar nicht gewöhnt ist (ganz am Anfang gab es sehr grosse Störungen beim Home Banking vom Crédit Lyonnais, der damalige Besitzer der Bfg. Man war oft im Unklaren, welche Transaktionen durch sind, welche nicht. Der Bankrechner sperrte, und blockierte beim Kunden den Rechner, Hardreset war nötig, man verlor dadurch die etwaigen nebenbei geöffnete Dokumente, usw. Ein Horrortrip :idea: . Deshalb, kompilieren, nichts da, es sei denn es gäbe eine ganz klare und einfache Anleitung, die wirklich so aufgebaut ist, dass sie an allen Linux-Systeme idiotensicher abläuft

(ist natürlich viel verlangt! Gibt es aber vereinzelt...)!
@obnutzer
Natürlich braucht man für Browser-Banking nicht unbedingt Windows... Wenn aber die Bank das Vorhandensein eines ganz bestimmten Plugins voraussetzt, ist bei der SEB (früher Bfg, jetzt Santander) in der Tat so, und wenn dieses Plugin von activeX voll abhängig ist, dann braucht man eben doch Windows, weil activeX in Linux zumindest noch nicht läuft (an sich wird activeX als schreckliche Malware eingestuft! daher ist der Ansporn, sie zu Linux zu portieren gering! ausserdem muss man sie vermutlich klonen, d. h. Wege finden etwaige Lizenzrechte nicht zu verletzen! Angeblich wird activeX derzeit sehr langsam auf Linux doch portiert, aber was bedeutet das? Es handelt sich um ein sehr komplexes Software-System, das nur nach und nach übertragen werden kann. Z.Z. ist es meines Erachtens nicht für sichere Anwendung irgendwie verwendbar, wie Bankingaufgaben es erfordern!). Natürlich gibt es Firefox für Linux. Nur benütze ich es nicht, weil ich für andere Sachen auf die Mozilla-Suite Seamonkey / Iceape angewiesen bin (ist im Bereich Browser exakt das Gleiche, nur meldet sich Seamonkey anders... Jeder kann das leicht selbst feststellen, indem er mal eine Wortmeldung auf dem Forum
http://forums.mozfr.org/ eine Wortmeldung abschickt: Zu jeder Wortmeldung "entlarvt" das Forum, mit welchem Browser man es getan hat :idea: . Und so kontrolliert auch eine sorgfältig aufgebaute Banksoftware so was, und sperrt vermutlich, wenn der Kontakt ein Risikoanschluss darstellt!)
@Holger
Danke, sehr sachliche Info. Deshalb auch hatte ich mich hier gemeldet, ob jemand Erfahrung dieser Art hat.
Die Volksbanken waren früher zumindest nicht gebührenfrei. Und bei der (schlechten) Zinslage für Guthaben, sehe ich nicht ein, irgendwelche Gebühren zu zahlen! Ok, es war früher üblich, aber damals gaben die Sparkassen usw. bis zu 5 % Zinsen auf normale Sparbücher (ja, ich weiss, es ist lange her), und trotzdem gab es damals, vor der Wiedervereinigung, keine Inflation, es war abzüglich Bankgewinne gute Arbeitsgeld für das Guthaben! Da konnte man sich ohne weiteres Gebühren leisten, natürlich vorausgesetzt, man brachte Guthaben!
Übrigens: das Internetbanking der Santander kenne ich noch nicht - bislang war es das System der SEB. Jetzt stellen sie um, "meine" BLZ wird gekillt, dabei verscheuchen sie rücksichtlos die bisherige Kundschaft der SEB, und ich will deshalb den Umzug nutzen, Kontoumzug ist ja eine Strafe, um anderswo mein Gehaltskonto führen zu lassen. Ich habe zwar ein Konto bei der DKB gerade für das Guthaben. da kriegt man noch ein Bisschen Geld dafür, aber sie wollen nur Handy-HBCI verwalten. Wenn ich im Ausland bin, kommt es mir vermutlich zu teuer... Und dann muss man immer ein Bisschen warten, bis das blöde PIN kommt!
Gruss