Hier muss ich ausnahmsweise obnutzer deutlich wiedersprechen,
Limite machen Sinn und helfen Fälle zu verhindern und/oder den Schaden zu verringern.
Grundsätzlich sollte jedem Kunden ein Limit verpasst werden, dass seinen "Normal-Beträgen" entspricht und Ausnahmen sollten zeitlich befristet eingestellt werden.
Fast alle aktuellen und leider technisch ziemlich ausgereiften Trojaner "mißbrauchen" die Bankingfunktion "Kontostandabfrage" bzw. fragen sogar zunächst den "verfügbaren Betrag" ab. (Kontostand + Dispo)
Anschliessend wird dieser Maximalbetrag geringfügig gesenkt und als Überweisungsbetrag angegeben z. B. bei der Rücküberweisung oder der Testüberweisung.
Wir hatten schon versuchte Betrugsüberweisungen von über 18.000,00, die dann aber nicht ausgeführt werden konnten wegen dem Limit.
Jeder einzelne Schritt lässt sich aber im Bankrechner nachvollziehen. Was wohin überwiesen werden sollte...
Eindeutig lässt sich sogar oft feststellen, dass der Trojaner erst aktiv wird, wenn seine Kontoprüfung ergeben hat, dass es sich "lohnt", meist erst ab 1000,00 EUR.
Zum eigentlichen Thema:
TAN-Listen sind generell am Thema vorbei, diese dann auch noch zu speichern macht es halt noch einen Schritt "schlimmer".
Banken, die diese veraltete und längst nicht mehr sichere Technik anbieten, sollte man da ohnehin auf die Füße treten.
Die PIN in SFirm z. B. nur für den Rundruf zu speichern sehe ich dagegen als recht unkritisch.
a) wird sie verschlüsselt gespeichert
b) kann damit allein kein Geld bewegt werden
c) bei 20 Zugängen mit 50 Konten wird es einfach sonst auch lästiger den Rundruf zu starten