Ich wuerde vermuten, dass die Umsatzdaten noch im alten MT940-Format abgerufen wurden (legt zumindest as "SVWZ" im Verwendungszweck nahe). Dort kann im MT940-Tag ":25:" entweder BLZ/Kontonummer des Empfaengers stehen oder aber die IBAN des Empfaengers (die BIC jedoch fehlt dann). Dort standen dann wohl die Daten von Konto A drin. Also der urspruengliche Empfaenger. Da das MT940-Format seit SEPA aber eigentlich ziemlich untauglich geworden ist, muessen die restlichen Daten aus dem Verwendungszweck extrahiert werden. Die IBAN war in der Buchung bereits vorhanden und musste daher nicht mehr extrahiert werden. Die BIC fehlte jedoch noch. Im Verwendungszweck fand sich eine. Die bezog sich jedoch auf Konto B.
Man koennte hier sicher eine Logik einbauen, die solche Situationen erkennt. Allerdings frage ich mich in dem Zusammenhang, wie man generell mit widerspruechlichen Daten zwischen MT940-Tags und Verwendungszweck umgehen soll. in Tag ":25:" steht eine IBAN, im Verwendungsweck jedoch eine andere. Oder was ist, wenn jemand bei einer Ueberweisung z.Bsp. tatsaechlich sowas wie "EREF: foobar" in den Verwendungszweck schreibt, die Ueberweisung dann aber mit der End2End-ID "dingsbums" einreicht und die Umsatzbuchung nicht per CAMT sondern per MT940 abruft. Stehen dann zwei EREFs im Verwendungszweck?
Ich bin skeptisch, ob man in das Gefummel mit dem Extrahieren von Feldern aus dem Verwendungszweck bei den alten MT940-Buchungen ueberhaupt noch Zeit investieren sollte. Schliesslich gibt es mit CAMT ja ein SEPA-taugliches Nachfolge-Format, bei dem es all diese Probleme nicht mehr gibt und das inzwischen auch von vielen Banken unterstuetzt wird. Im Wiki unter
https://www.willuhn.de/wiki/do…ormat_camt findest du Informationen, wie du auf CAMT umstellen kannst.