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Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

Helmuth1951

Betreff:

Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 14.01.2026 - 14:23 Uhr  ·  #184293
Hallo hibiscus-Benutzer im Forum,

ich suche einen Partner, der erfolgreich USB-ChipTan bei der Hamburger Volksbank benutzt und mir bei meinen Nachfragen bei der Bank helfen kann.
Hintergrund:
Im Dezember 2025 bin ich mit meinem Konto zur HamVoBa umgezogen. Seit dem ist es mir nicht gelungen die Bank dazu zu überreden, mit eine VR-NetWorld-Card zuzuschicken, damit ich in der altgewohnten Weise meine Überweisungen erledigen kann.
Ich mag nicht die ganzen Geschichten erzählen, die mir inzwischen von den verschiedenen Mitarbeitern der Onlinebanking Hotline erzählt wurden.
Folgende Aussagen stehen sich gegenüber:
1. in der Vorweihnachtswoche hatte ich einen jungen Mann am Telefon, der sich offensichtlich auskannte, selbst hibiscus benutzt hat und mir versichert hat, ich brauche nur eine VR-NetWorld-Card, dann kann ich auch meinen cyberJack one wieder benutzen.
2. Gestern erhielt ich einen Anruf hisbiscus würde mit der VR-NetWorld-Card nicht funktionieren.
3. Gestern gleicher Anruf: zum 1.1.26 sei das USB-ChipTan Verfahren bei der Hamburger Volksbank abgeschaltet worden.

Kann sich eventuell bitte jemand melden und mir sagen, ob das Verfahren beim ihm/ihr noch funktioniert, jemals funktioniert hat?
Jeder von euch kennt das Problem, dass man jedes Mal einen anderen Mitarbeiter mit einem andern Kenntnisstand am anderen Ende hat. Dementsprechend ist auch die Auskunft jedes mal eine andere.

Ich danke euch für euer Verständnis und eure Hilfe im Voraus.
h

magic

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 14.01.2026 - 16:24 Uhr  ·  #184296
Laut Webseite (https://www.hamburger-volksbank.de/banking-und-vertraege/banking/banking-privatkunden/tan-verfahren/smart-tan.html/) müsste das USB-ChipTAN bei der VR funktionieren. Heißt dort nur smartTAN-plus. Vielleicht mal danach fragen.

Leider ist die Qualität des Wissen von den Mitarbeitern was das Online-Banking angeht sehr schlecht. Man bekommt häufig falsche oder widersprüchliche Aussagen. Die Erfahrung hat meine Mutter auch gemacht und dies verunsichert sie im Umgang mit dem Online-Banking noch mehr... :-/

Helmuth1951

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 14.01.2026 - 18:40 Uhr  ·  #184299
Vielen Dank für Deine Nachricht!
Diesem Missverständnis bin ich zuerst auch aufgesessen. Unter smartTAN-plus wird aber nur smartTAN-foto und smartTan-manuell freigeschaltet. smartTAN-USB gibt es da nicht, nicht mal einen QR-Code.
Deswegen mein etwas hilfloses Herumgefrage, ob es nicht da draußen jemanden gibt, der hibiscus mit USB-Chip-TAN bei der HamVoBA betreibt. Bei allen andern Verfahren muss man immer händisch jede TAN einzeln eintippen, bei manuell sogar, IBAN und Betrag usw. … na ja, ihr kennt das ja alles.
h

fujisan

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 14.01.2026 - 19:14 Uhr  ·  #184302
Hallo Helmut,
wenn ich richtig liege brauchst Du nur das kleine Programm https://www.reiner-sct.com/produkt/tanjack-easy/
Damit kannst Du mit deinem Kartenleser und deiner Girocard den Flickercode auslesen und mit USB in das TAN-Fenster kopieren.
Wenn ich mich recht entsinne sagt das kleine Programm auch "TAN in die Zwischenablage kopiert" und dann nur noch "einfügen". Als Verfahren "SmartTan plus optische Methode" und das sollte so klappen.
Also, TAN-Genaerator + Girokarte + tanjack-easy + VR-netKey (nicht VR-netkeyCard).
Und wenn Du mal kein USB zur HAnd hast, eben BarCode auslesen und TAN eintippen.

Du musst keinen Kartenleser einbinden! Ich habe den Bluetooth Generator, der funktioniert mit Banking4Home, früher mit mit B4Win und B4i direkt. Musst allerdings vorher mit dem PC oder Smartphone koppeln.
https://www.youtube.com/watch?v=563zyZkuD1c
Mit dne anderen Banking-proggies, wie gesagt über das Programm. Mit der Hardware koppeln und nicht mit den Banking-proggies.
Grüße

Hier noch der Unterschied "PhotoTan " und "SmartTanplus optische Mehode (Flickercode):

Wie unterscheiden sich Sm@rt-TAN photo und Sm@rt-TAN plus optische Methode?

Bei Sm@rt-TAN photo scannen Sie einen Farbmatrix-Code, also ein Bild, das sich nicht bewegt. Sm@rt-TAN plus optische Methode funktioniert mit einer anderen Technik: Hier scannen Sie eine blinkende Grafik. Der Vorteil von Sm@rt-TAN photo ist, dass der Generator den Code automatisch erkennt. Nutzen Sie hingegen Sm@rt-TAN plus optische Methode, müssen Sie eventuell die Bildgröße oder andere Einstellungen an Ihrem Computer-Bildschirm anpassen.
Wo kann ich mein bevorzugtes TAN-Verfahren einstellen?

Bei Aktionen, für die eine TAN-Bestätigung notwendig ist, wird Ihnen immer automatisch das zuletzt verwendete TAN-Verfahren angeboten. Wenn Sie mehrere Verfahren im Einsatz haben, können Sie das TAN-Verfahren während der Ausführung der Aktion jederzeit wechseln.
Kann ich mit meinem Sm@rt-TAN plus optische Methode-Generator auch den Farbmatrix-Code für Sm@rt-TAN photo lesen?

Nein, Sie benötigen einen Foto-fähigen TAN-Generator, um den Farbmatrix-Code zu scannen.
Können mehrere Personen einen TAN-Generator benutzen?

Ja, denn Ihre persönlichen Daten sind auf Ihrer girocard (Debitkarte) oder Chipkarte gespeichert.

Helmuth1951

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 14.01.2026 - 20:09 Uhr  ·  #184306
Hallo fujisan,
danke für Deine ausführliche Nachricht.
Nun muss ich doch ans Eingemachte:
1. SmartTan plus optische Methode gab es bei mir nur noch im Dezember, jetzt wird diese Option nicht mehr angeboten, es gibt nur noch photo und manuell. Ich habe bisher nur einen USB-Generator und einen optischen Generator für QR Code. D.h. ich müsste mir ein drittes Gerät kaufen, um die Foto-TAN entschlüsseln zu können.
2. Es gibt auch noch das VR SecuroGo-Verfahren über das Mobiltelefon. Die App läuft aber nicht immer vollständig auf meinem Mobile durch (ist 8 Jahre alt). Also müsste ich mir ein neues Telefon kaufen.

Bisher ging bei den anderen Banken IMMER alles mit EINEM USB-Generator. (Früher auch bei der HamVoBa, als ich beruflich mit ihr zu tun hatte - ist aber schon 4 Jahre her.)

Vielleicht gibt es noch weitere Erfahrungen in der Runde?

h

magic

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 14.01.2026 - 22:24 Uhr  ·  #184311
Hier sind die verschieden ChipTAN-Verfahren beschrieben:
https://www.willuhn.de/wiki/do…en#chiptan


ChipTAN-USB gibt es in dem eigentlichen Sinn nicht, bankseitig ist das chipTAN optisch / Sm@rt-TAN plus optische .
Bei dem Verfahren überträgt die Bank die Daten für die TAN per HBCI. Die Banking-Software beim Benutzer (Client) macht aus den Daten dann den blinkenden Barcode. Oder nutzt die Daten, um sie an einen Kartenleser für ChipTAN-USB zu senden.
Bei dem anderen ChIpTAN QR Verfahren bzw. Sm@rt-TAN photo wird nur das fertig QR-Bild übertragen. Da kann die Banking-Software vom Benutzer keine Daten herausbekommen und an den Kartenleser senden.

Atruvia als Dienstleister für die Volksbanken unterstützt eigentlich noch das Verfahren. Vielleicht kann dies doch noch für dich freigeschaltet werden. Ansonsten bleibt nur ChipTAN manuel oder für ChipTAN QR ein neues Endgerät.

Raimund Sichmann

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 14.01.2026 - 23:15 Uhr  ·  #184313
Eher nicht, wenn es bankseitig abgeschaltet ist, kann das niemand in der Bank am Kundenzugang individuell einstellen.
Es gibt Pläne das alte Sm@rtTAN mit Flackercode rechenzentrumsseitig einzustellen, also Sm@rtTAN Plus optic, das dürfte dann auch für FinTS gelten, die Hamburger scheinen nur früher dran zu sein. Wann das genau ansteht, weiß ich leider nicht.
Zitat geschrieben von Helmuth1951
und einen optischen Generator für QR Code.

Wenn es ein Hybrid-Leser ist, dann kann der auch das farbige Pixelmuster der genossenschaftlichen Banken lesen, das sollte am Farbdisplay und am Kartenslot erkennbar sein.

Helmuth1951

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 14.01.2026 - 23:37 Uhr  ·  #184314
Hallo magic,

vielen Dank für Deine Hinweise. Ich habe mir das jetzt alles noch ein mal in Ruhe durchgelesen. Es ist tatsächlich so, dass das Verfahren sm@rt-TAN optisch aus dem Angebot der Hamburger Volksbank "verschwunden" ist. Wobei die Damen und Herren dort aber nicht gründlich genug gelöscht haben, denn in den FAQ wird es immer noch angeführt. Wenn das wegen "Bestandskunden" so ist, dann würde das bedeuten, dass ich das Pech gehabt habe, in einer Phase die Bank zu wechseln, in der keine neuen Benutzer für diese Funktion mehr erwünscht sind. Allerdings hat es keine offizielle Benachrichtigung zu Abschaltung dieses Verfahrens gegeben.
Unterm Strich bleibt mir also die Entscheidung entweder ein neues Telefon, oder ein neuer TAN-Generator … oder eine neue Bank ;-)
Aber es ist schon frustrierend, wenn das Verhältnis zu einer neuen Bank gleich mit so einer Pleite beginnt. Was wird als Nächstes abgeschaltet, welches Gerät muss ich übermorgen kaufen? Für mich ist das ein Vertrauensverlust, denn die Bank signalisiert mir damit: was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

Ich bedanke mich für euer Interesse und eure Hilfe

h

AndreJ

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 15.01.2026 - 07:08 Uhr  ·  #184316
Ja, es mag frustrerend sein. Aber das alte Verfahren mit Flicker-Code steht nun mal auf der Abschußliste. Wenn du jetzt nur deswegen zu einer anderen Bank wechselst, schiebst du das Problem nur vor dir her.
Die Variante Sm@rt-TAN photo mit Girokarte und anderem Generator wird dagegen weiterhin angeboten.

Die VR-Netword-Karte ist wiederum ein ganz anderes Sicherheitsmedium. Wird auch als HBCI-Chipkarte bezeichnet, und hat den Sicherheitsschlüssel zur Kommunikation mit der Bank auf der Karte gespeichert. Um die zu bekommen, bedarf es einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung mit der Bank (sofern sie das überhaupt anbieten will). Ob dein jetziger Kartenleser das auch kann, weiß ich nicht. Ist jedenfalls nicht das gleiche wie FinTS mit Girokarte und TAN-Generator für blinkende Balken, QR-Code oder bunte Punktematrix.

Helmuth1951

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 15.01.2026 - 18:13 Uhr  ·  #184344
Hallo Andrej,
bedeutet Deine Antwort, dass Du irgendwo ein hibiscus mit der HamVoBa mit einer VR-Networld Card betreibst? Das würde mir ja schon genügen. In der Filiale und beim Service nerven muss ich dann allein. Aber die Service Leute behaupten ja, es ginge gar nicht.
Und wenn es nicht geht, dann wäre für mich immer noch die Frage was da nicht geht, und warum das nicht geht. Was kann die VR-NetWorld Software, was hibiscus nicht kann. Selbst wenn ich das Problem nicht lösen kann, würde ich es gern verstehen.
Eine HBCI-Karte benutze ich z.B. noch für die Berliner Sparkasse, allerdings heiß sie da chipTAN Karte, falls das vergleichbar ist.
Bei der Hamburger Sparkasse benutze ich eine normale GiroCard mit einem USB-Kartenleser. Was können diese Banken (oder deren Rechenzentren), was die Hamburger Volksbank nicht kann?
Auf der Atruvia Seite tappe ich leider im Dunkel. Außer Marketing finde ich das nichts zu den unterstützten Verfahren.

Vielen Dank für Dein Unterstützung
h

fujisan

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 15.01.2026 - 19:36 Uhr  ·  #184349
Zitat geschrieben von Helmuth1951

Hallo fujisan,
danke für Deine ausführliche Nachricht.
Nun muss ich doch ans Eingemachte:
1. SmartTan plus optische Methode gab es bei mir nur noch im Dezember, jetzt wird diese Option nicht mehr angeboten, es gibt nur noch photo und manuell. Ich habe bisher nur einen USB-Generator und einen optischen Generator für QR Code. D.h. ich müsste mir ein drittes Gerät kaufen, um die Foto-TAN entschlüsseln zu können.
2. Es gibt auch noch das VR SecuroGo-Verfahren über das Mobiltelefon. Die App läuft aber nicht immer vollständig auf meinem Mobile durch (ist 8 Jahre alt). Also müsste ich mir ein neues Telefon kaufen.

Bisher ging bei den anderen Banken IMMER alles mit EINEM USB-Generator. (Früher auch bei der HamVoBa, als ich beruflich mit ihr zu tun hatte - ist aber schon 4 Jahre her.)

Vielleicht gibt es noch weitere Erfahrungen in der Runde?

h


Hallo Helmut,
ich würde mir erst einmal den hir holen
"Der tanJack photo QR unterstützt das chipTAN QR Verfahren und das Sm@rt-TAN photo Verfahren" , kostet 32.- €
Dann bist Du erst einmal wieder im Geschäft. Als nervig bei dem alten Flickercode empfand ich immer das Ablesen vom Bildschirm. Hauptsächlich deswegen habe ich den Bluetooth-Leser und die Tan Jack easy Software. Banking 4 kommt übrigens direkt dami klar. Mit den QR und Photo Verfahren ist das keine große Sache mehr. Wird sogar auf kurze Entfernung erkannt, das TAN-Feld ist bereits markiert, kurz die Daten checken und TAN eingeben.
Und die 100.- € die Du da sparst, legst noch 200 € drauf und kaufst dir ein Mittelklasse-Smartphone. Die SecureGo drauf und die Ausweis-APP. Oftmals nur eine Freigabe nötig, und TANs generieren kein Prolem. Smartphone auf den Ausweis legen und Ausweisen. Ich habe den TAN-Generator und die Secure xy- Apps. Ist wichtig, damit Du noch in dein Konto kommst, wenn mal etwas mit deinem Smartphone ist. Die Secure Apps kannst auch nicht unbegrenzt auf verschiede Geräte installieren.
Mach dich schlau, ob überhaupt beides geht! Bei der Ing-Diba z.B. geht das nicht! Sobald Du da deren App benutzt kannst den TAN Generator nicht mehr nutzen, brauchst einen neuen Brief der Bank - und umgekehrt genauso. Eventuell hast ein Tablet? Das kannst auch nehmen!. Mach es dir nicht so schwer ;)

magic

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 15.01.2026 - 23:11 Uhr  ·  #184353
Alles was mit ChipTAN bzw. der Girokarte zu hat, läuft als PIN/TAN verfahren. Du hast eine PIN und auf unterschiedlichen Wegen wird eine TAN erzeugt. Früher auf Papier, heute Geräte als zweiten Authentifizierungsfaktor. Das schöne an der chipTAN-USB Variante ist, dass man keine Zahlen mehr eintippen muss. Bei den ganzen anderen chipTAN photo/QR muss man noch die TAN vom Gerät ablesen und ins Banking-Programm eintippen.

Bei der VR-Netword-Karte handelt es sich um ganz anderes Verfahren, wie Andrej schon beschrieben hat. Die VR-Netword-Karte ist eine Signaturekarte. Auf der Karte ist ein kryptografischer Schlüssel gespeichert. Zusammen mit einem Lesegerät signiert die Karte den Datensatz in der Banking-Softare, der zur Bank gesendet werden soll. Die Bank kann die Signatur prüfen und führt den Auftrag aus. Im Prinzip wie früher als es noch den Überweisungsauftrag in Papierform gab, nur jetzt halt digital. Ein sehr elegantes Verfahren, setzt aber einen entsprechenden Kartenleser voraus. Auch ist die Unterstützung für das Verfahren in Hibiscus zu beschränkt vorhanden.

infoman

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 16.01.2026 - 00:02 Uhr  ·  #184355
Zitat geschrieben von magic
Die VR-Netword-Karte ist eine Signaturekarte. ... Ein sehr elegantes Verfahren

hier weiß man nicht, was (detailliert) verpackt wird
die Sparkassen bspw. haben ja die HBCI-Karten vor langer Zeit daher abgekündigt.

Die Alternativen sind moderner und sicherer

AndreJ

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 16.01.2026 - 07:15 Uhr  ·  #184360
Zitat geschrieben von Helmuth1951

Hallo Andrej,
bedeutet Deine Antwort, dass Du irgendwo ein hibiscus mit der HamVoBa mit einer VR-Networld Card betreibst? Das würde mir ja schon genügen. In der Filiale und beim Service nerven muss ich dann allein. Aber die Service Leute behaupten ja, es ginge gar nicht.
Und wenn es nicht geht, dann wäre für mich immer noch die Frage was da nicht geht, und warum das nicht geht. Was kann die VR-NetWorld Software, was hibiscus nicht kann. Selbst wenn ich das Problem nicht lösen kann, würde ich es gern verstehen.
Eine HBCI-Karte benutze ich z.B. noch für die Berliner Sparkasse, allerdings heiß sie da chipTAN Karte, falls das vergleichbar ist.
Bei der Hamburger Sparkasse benutze ich eine normale GiroCard mit einem USB-Kartenleser. Was können diese Banken (oder deren Rechenzentren), was die Hamburger Volksbank nicht kann?
Auf der Atruvia Seite tappe ich leider im Dunkel. Außer Marketing finde ich das nichts zu den unterstützten Verfahren.


Hallo Helmuth,
nein, ich betreibe mein Onlinebanking mit Girokarte und Kartenleser, der mir damit eine TAN erzeugt. Die Networld Card ist ein komplett andere Signaturmethode, auch wenn die Karten sich ähnlich sehen. Da wird keine TAN erzeugt, sondern der Schlüssel von der Karte ausgelesen und an das Institut übermittelt. Bei den Sparkassen wird das als EBICS-Banking mit Chipkarte bezeichnet, zumindest bei der Berliner Sparkasse. Scheint aber wohl für Privatkunden nicht angeboten zu werden.

Für Privatkunden gibt es derzeit die Kombination GiroCard mit QR-Code bei den Sparkassen und GiroCard mit bunten Pixeln bei den Volksbanken. Ich habe mir vor einiger Zeit einen TAN-Generator (ohne USB) gekauft, der beide Methoden verarbeiten kann. Gibts natürlich auch von den Volksbanken im Genostore.

Alternativ dazu gibt es dann die Chipkartenleser von Sparkasse und Volksbank, die brauchen dann aber ggf eine passende Chipkarte.

roe

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 16.01.2026 - 10:03 Uhr  ·  #184365
Moin,

da die "VR-Networld Card" die früher sog. HBCI-Karte ist, kannst Du das mit Hibiscus vergessen. Die VR-Banken (einschließlich GLS und BBBank) setzen Karten mit RDH-7 ein und das kann Hibiscus nicht (vgl. forum/topic.php?t=12329).
Deshalb bin ich beim Umstieg von Moneyplex zu Hibiscus von der RDH-7-Karte zu SecuroGo+ gewechselt.
Wenn Du ein so altes Smartphone hast, kannst Du ja auch evtl. ein Custom-ROM Installieren. Dann sind auch Sicherheitslücken und Fehler behoben und Du bekommst ggf. weiter Updates. Ich habe ein Moto von 2019 mit LineageOS. Das funktioniert. Das nächste mal würde ich alber /eOS/ installieren, weil das komplett ohne Google auskommt und trotzdem alle Apps installierbar sind.

Viele Grüße

Roland

Helmuth1951

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 16.01.2026 - 11:21 Uhr  ·  #184367
@all: vielen Dank für eure Hilfe und eure Ratschläge!

Ich habe mich jetzt dafür entschieden, die VR SecureGo plus App auf einem auch nicht mehr ganz jungen Tablett zu benutzen. Dort läuft die App wenigstens durch, aber ich muss nun jedes mal das Passwort eingeben, weil das Tablett keinen Fingersensor hat. Die Gesichtserkennung ist so schlecht, dass das Tablett nicht mal damit entsperrt wird. Das ist natürlich alles in allem ein Rückschritt an Komfort und Verarbeitungsgeschwindigkeit, denn auch mit einem neuen TAN-Generator müsste ich unter sm@rt-TAN photo immer noch die TAN händisch eingeben.
Tja, besser wird es bei der VoBa nun wohl nicht mehr werden.

Nochmal Dank an euch!
h

Raimund Sichmann

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 16.01.2026 - 17:32 Uhr  ·  #184374
Zitat geschrieben von roe
Ich habe ein Moto von 2019 mit LineageOS. Das funktioniert. Das nächste mal würde ich alber /eOS/ installieren, weil das komplett ohne Google auskommt und trotzdem alle Apps installierbar sind

Dann lädst du aber die SecureGo plus App aus einer Quelle, die nicht autorisiert ist und kannst dir unter Umständen direkt Schadsoftware einfangen. Ob das im Schadensfall aber grob fahrlässig wäre, müsste ein Jurist beurteilen.

Eine Ergänzung und Klarstellung zur VR-NetWorld card, also die RDH-7-HBCI-Signatur-Seccos-Karte.

Der Chip kann auch TAN erzeugen, ist also aktuell durchaus als TAN-Medium - noch - mit Hibiscus über den USB-Leser nutzbar, aber eben nicht sicher als Signaturkarte, weil zumindest die Initialisierung nicht unterstützt wird.
Die Karte muss dazu in der Bank als TAN-Medium aktiviert werden.

Zitat
die Sparkassen bspw. haben ja die HBCI-Karten vor langer Zeit daher abgekündigt.

Die Alternativen sind moderner und sicherer
letzteres stimmt nicht, ich kenne keinen einzigen Schadensfall.

Aber das Verfahren ist leider in Fragen der Sicherheit direkt proportional zum Aufwand für Bank und oft auch Kunden.

Und das ist ja die Krux an unserer ganzen Technik, denn meist gilt:
Je sicherer, desto unbequemer, aufwändiger und teurer und leider desto geringer die Akzeptanz.

Gruß
Raimund

AndreJ

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 16.01.2026 - 18:31 Uhr  ·  #184376
Zitat geschrieben von Raimund Sichmann

Zitat geschrieben von roe
Ich habe ein Moto von 2019 mit LineageOS. Das funktioniert. Das nächste mal würde ich alber /eOS/ installieren, weil das komplett ohne Google auskommt und trotzdem alle Apps installierbar sind

Dann lädst du aber die SecureGo plus App aus einer Quelle, die nicht autorisiert ist und kannst dir unter Umständen direkt Schadsoftware einfangen. Ob das im Schadensfall aber grob fahrlässig wäre, müsste ein Jurist beurteilen.



Sofern die Banking-App nicht von vornherein die Installation verweigert, wenn es auf einem nicht-Google oder -Apple OS installiert werden soll.

fujisan

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 16.01.2026 - 22:28 Uhr  ·  #184382
Zitat geschrieben von Helmuth1951

@all: vielen Dank für eure Hilfe und eure Ratschläge!
Ich habe mich jetzt dafür entschieden, die VR SecureGo plus App auf einem auch nicht mehr ganz jungen Tablett zu benutzen. Dort läuft die App wenigstens durch, aber ich muss nun jedes mal das Passwort eingeben, weil das Tablett keinen Fingersensor hat. Die Gesichtserkennung ist so schlecht, dass das Tablett nicht mal damit entsperrt wird. Das ist natürlich alles in allem ein Rückschritt an Komfort und Verarbeitungsgeschwindigkeit, denn auch mit einem neuen TAN-Generator müsste ich unter sm@rt-TAN photo immer noch die TAN händisch eingeben.
Tja, besser wird es bei der VoBa nun wohl nicht mehr werden.
Nochmal Dank an euch!
h


Also Helmut, ich versteh dich nicht,
ich würde denen einmal ihre eigene Homepage vorlegen.
Du kannst das Verfahren privat nutzen und das geht auch mit deiner Girokarte:
Die schreiben ganz klar, dass ihre Firmenkunden das bevorzugen aber das Du das als Privatkunde auch machen kannst. Sie wollen dir zwar ihre Software verkaufen aber die brauchst Du nicht :"Mit unseren Smart-TAN plus-Verfahren erledigen Sie Ihre Bankgeschäfte sicher und komfortabel. Das funktioniert sowohl im OnlineBanking als auch in der Banking-Software für Firmenkundinnen und -kunden. Sie brauchen dazu einen TAN-Generator und Ihre girocard (Debitkarte) oder Chipkarte. "
Du brauchst deren Chipkarte gar nicht. Übrigens wollen suie dir auch gleich deinen Cyber Jake one (USB) verkaufen.
Lade dir doch einfach einmal die Testversion von Banking4Home herunter uund probiere es aus.
Vorher probierst Du das hier aus:

Sm@rt-TAN plus manuelle Methode
So funktioniert es
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich als Beispiel auf das OnlineBanking:
Im OnlineBanking anmelden
Gewünschte Funktion auswählen, zum Beispiel „Überweisung”, dann notwendige Daten eintragen
„Eingaben prüfen” klicken
„TAN-Eingabe durch manuelle Erfassung” auswählen, wenn Sie mehrere TAN-Verfahren nutzen
girocard (Debitkarte) oder Chipkarte in den TAN-Generator stecken
„TAN-Taste” drücken oder im Menü den Punkt „1 – TAN manuell” auswählen
(Vorgehen ist abhängig von TAN-Generator-Typ)
Start-Code wird auf Ihrem Computer-Bildschirm angezeigt
Code in den TAN-Generator eingeben und „OK” drücken
Überprüfen, ob die angezeigten Daten auf dem TAN-Generator stimmen, und jeweils mit „OK” bestätigen
An den mit „X” markierten Stellen auf dem TAN-Generator die passenden Ziffern einsetzen und jeweils mit „OK” bestätigen
TAN erscheint auf Ihrem TAN-Generator
(Eine TAN ist nur für eine Transaktion und nur für wenige Minuten gültig.)
TAN in das entsprechende Feld im OnlineBanking eingeben und mit Klick auf „OK” bestätigen

Wenn das mit deiner Debitkarte (Girocard) geht, dann muss das auch über USB gehen!

Ich war jahrelang Kunde bei der Sparda und den Raiffeisenbanken, Privat und Geschäft. Ich hätte mir schon lange einen Termin in der Filiale geben lassen und mir das zeigen lassen. Ich habe meine Konten mttlerweile geschlossen. Laufend andere Gebühren mit ihren Macherkonten. Überweisungen begrenzt, dann kostet es. Und nachdem ich mitbekommen habe was die mit den Alten machen, welche ihre Überweisungen noch abgeben. Da verlangen sie 1.50 €/EA. Da können die Mitarbeiter in der Filiale nichts dafür, die sind echt freundlich und kompetent. Aber so nicht! Braucht kein Mensch mehr.
Und wenn ich bei meiner Bank anrufe habe ich jemanden dran, mit dem ich alles sofort erledigen kann. Ist aber selten nötig.
Btw., stelle ich fest, dass das immer unsicherer wird, weil echt viele damit nicht klar kommen und Hilfe brauchen. Und gerade bei den jungeren Helfern stelle ich eine gewisse Schlampigkeit im Umgang mit den Daten der Oma und einen gewissen Leichtsinn fest. Meiner Mutter (85) fiel es auch schwer von ihrem Kartenleser auf das Smartphone umzusteigen. Und ich bekam von der Ing-Diba die Auskunft "Geht beides, hauptsache den Kartenleser zuerst und dann erst ihre SecurePlus, blabla ... und alles online" Und dann? Sie brauchen einen neuen Code und der trifft in den nächsten Tagen bei ihnen ein. Wenn das nicht so traurig wäre...

Egal wie, ich logge mch mit meinem Passwortmanager ein, mein Leser ist auf mich registriert, keine Karte nötig, Die TAN mit der Tastatur rein. Da hast Du dein Tablet noch nicht einmal am Start. Das einzige was mich ausbremst ist der fehlende Ausgangskorb.
Da konttest die Überweisungen reinlegen, einmal auf Senden und dann ist der QR-Code nacheinander aufgepoppt. In der einen Hand den Leser, mit der anderen die TAN rein. Schneller geht nicht.

Achja, ich habe auch meine alten Motos "StarTac" "Razor" " MotoGs" und nutze die auch mehrere Jahre aber irgendwann ins Regal ;) PC und Telefon sollte schon einen gewissen Stand haben und an einem Kartenleser für 20 € sollte es auch nicht scheitern!.


.

AndreJ

Betreff:

Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 ·  Gepostet: 17.01.2026 - 07:07 Uhr  ·  #184386
Zitat geschrieben von fujisan


Wenn das mit deiner Debitkarte (Girocard) geht, dann muss das auch über USB gehen!



Nein, so einfach ist es leider nicht. Aus einem früheren Post hier:
ChipTAN QR bzw Sm@rt TAN photo sind zwar beides technisch auch ChipTAN Verfahren, aber die können nicht Alternativ als ChipTAN USB genutzt werden, da hier nicht die Rohdaten von der Bank kommen, sondern die fertigen Grafiken.

Das USB-Gerät ist auf den Flickercode angewiesen, und der wird von den Banken auf absehbare Zeit eingestellt.

Und weil der Helmuth nicht die TAN vom Leser händisch abtippen möchte, nimmt er jetzt eben die App.