"mit diesem HBCI-Kernel" ?
Bisher gibt es abgesehen von FinPhone und FinPocket keine Anwendung die meinen Kernel verwendet. Ich vermute das Problem mal eher beim Server.
Schon die Fehlermeldung "RDH Signatur 96 Bytes lang sein muß" (wie heißt sie eigentlich genau?) ist falsch:
HBCI erlaubt explizit die Verwendung von RSA Schlüsseln mit einer Länge von 708 bis 768 Bit (vgl. HBCI 2.2 VI.3.1.3.1), also ca. 88 bis 96 Bytes. Das Ergebnis der RSA-Operation kann nie länger als der Modulus sein. Hat der Modulus z.B. 760 Bit, dann hat auch das Ergebnis nur 760 Bit, oder weniger. Das RSA-Ergebnis ist effektiv der Rest aus der Teilung durch den Modulus und kann deshalb noch sehr viel kleiner und kürzer ausfallen. Nehmen wir aber an, das Ergebnis hat ebenfalls 760 Bit: Das wären dann 95 Byte. Der weitere Reduktionsschritt nach ISO 9796 macht das Ergebnis eher noch kürzer. D.h. das endgültige Signaturergebnis hat auch nur 95 Byte. Ein Padding durch vorangestellte Nullbytes ist an keiner Stelle der HBCI Spezifikation vorgeschrieben.
Ich befürchte allerdings, dass der GAD-Server ein Problem mit kurzen Signaturen hat, die nicht durch vorangestellte Nullen auf 96 Byte Länge erweitert wurden. Komisch, dass der Server eine spezielle Fehlermeldung liefert, statt dass die Entwickler den Bug einfach behoben hätten.
Andreas Selle
Subsembly GmbH