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HVB & Lastschriften: DTA-Einreichung bei HBCI?

surfer

Betreff:

HVB & Lastschriften: DTA-Einreichung bei HBCI?

 ·  Gepostet: 30.06.2012 - 10:57 Uhr  ·  #83463
In der heutigen Abrechnung meines Giro-Kontos bei der HVB sind Gebühren aufgeführt für:
Zitat
DTA-EINREICHUNG M.EU VTLJ.

Ich habe aber nie was über DTA eingereicht, sondern benutze immer nur HBCI mit Schlüsseldatei.

Bezüglich Überweisung habe ich mal irgendwo gelesen, dass bei der HVB sowas evtl. bei Einreichung per "Sammelvorgang" entsteht und sich das Problem bei Umstellung auf "Einzelüberweisung" erledigt:

Bei Lastschriften gibt es aber bei dieser Bank keine Einzel-Lastschrift, sondern nur eine Sammellastschrift.

Wie kann ich die Gebühren vermeiden?

Fellini

Betreff:

Re: HVB & Lastschriften: DTA-Einreichung bei HBCI?

 ·  Gepostet: 30.06.2012 - 11:04 Uhr  ·  #83464
Hier keine Preidiskussionen!

Standardtipps:
- Leistung nicht nutzen
- Bank wechseln
- Die Ungerechtigkeit der Welt beklagen.

surfer

Betreff:

Re: HVB & Lastschriften: DTA-Einreichung bei HBCI?

 ·  Gepostet: 30.06.2012 - 11:35 Uhr  ·  #83467
Danke Fellini!
Ich habs evtl. nicht richtig formuliert, bei dem Thema geht es aber nicht um einen Preis. Ich habe auch keinen Preis angegeben, die entstandene Gebühr ist lediglich Anlass für dieses Thema.

Es geht hier darum, wieso die HVB die Einreichung einer "Sammellastschrift" (mit der Software Quicken) per HBCI einer DTA-Einreichung gleichstellt (mit der Folge, dass Gebühren entstehen)

obnutzer

Betreff:

Re: HVB & Lastschriften: DTA-Einreichung bei HBCI?

 ·  Gepostet: 30.06.2012 - 13:43 Uhr  ·  #83470
Zitat geschrieben von surfer
Es geht hier darum, wieso die HVB die Einreichung einer "Sammellastschrift" (mit der Software Quicken) per HBCI einer DTA-Einreichung gleichstellt (mit der Folge, dass Gebühren entstehen)

Wahrscheinlich ist es am Ende der selbe Preis, sodass es egal ist, wie es heißt. Denn am Ende ist es derzeit sowie alles DTAUS Format. Ob nun Lastschrift, Überweisung, Browserbanking oder FinTS Schnittstelle.
Die Frage muss an die Bank gerichtet werden, nicht ins Forum.

Fellini

Betreff:

Re: HVB & Lastschriften: DTA-Einreichung bei HBCI?

 ·  Gepostet: 30.06.2012 - 14:05 Uhr  ·  #83473
Technisch hast Du sicher Recht. Mein Arbeitgeber bepreist alle Vorgänge, die uns manuelle Arbeit bescheren - also Disketten oder EBICS ohne elektronische Unterschrift - deutlich höher als die automatischen Vorgänge.
Das ist aber Geschäftspolitik jedes Instituts.

Deshalb:
Zitat
Die Frage muss an die Bank gerichtet werden, nicht ins Forum.


CU
Frank

ps: Bitte nicht böse sein wegen der etwas harten Formulierung oben. Klasse, dass du den Threadtitel geändert hast.

msa

Betreff:

Re: HVB & Lastschriften: DTA-Einreichung bei HBCI?

 ·  Gepostet: 30.06.2012 - 15:20 Uhr  ·  #83475
Hallo,

ich reiche seit über 10 Jahren monatlich Beitragslastschriften für einen Verein bei der HVB ein und habe mit genau diesem Thema leidvolle Erfahrungen.

Generell ist zu sagen: Sammelaufträge kosten bei der HVB. Überweisungen und Lastschriften. Bei Überweisungen kann man das vermeiden, indem man Einzelüberweisungen sendet. Das Ganze ist aus meiner Sicht etwas widersinnig, denn bei Einzelüberweisungen hat die Bank mehr Aufwand, weil sehr viel mehr im Kontoauszug abgedruckt werden muß. Unser Kundenbetreuer sieht das genauso, hilft aber nix, ist eben so.

Bei Lastschriften kann man die Gebühr nicht umgehen, weil es keine Einzellastschriften gibt in der EDV der HVB. Zu Hypobank-Zeiten und anfangs nach der Fusion Hypo+Bayer.Vereinsbank gab es eine solche Gebühr nicht, irgendwann danach (noch vor dem Schlucken durch Unicredit) wurde sie eingeführt. Uns wurde sie aus Kulanz noch fast 2 Jahre lang als Altkunden erlassen, irgendwann bekam der Betreuer "von oben" eins auf den Deckel, daß er dass nicht mehr darf. Seit dem zahlen wir diese Gebühr.

Alternative zur DTA-Einreichung (jegliche elektronische Einreichung einer Lastschrift bei der HVB ist Überspielung einer DTA-Datei und el. Freigabe, egal ob mit el. Unterschrift via FTAM/EBICS oder HBCI-Schlüsseldatei oder HBCI-PIN/TAN und wird immer DTA mit el. Unterschrift genannt) ist nur die Einreichung per Papier. Sofern es die überhaupt noch gibt (sollte abgeschafft werden und wurde es glaub ich auch) ist/war sie exorbitant teurer als diese DTA-Postengebühr.

Quintessenz: Es gibt keine Möglichkeit bei der HVB die Postengebühr zu vermeiden, es sei denn man ist so wichtig oder kennt in der Bank so wichtige Leute, dass sie einem kulanzhalber erlassen wird.

Ich hatte damals auch einen Bankwechsel in Erwägung gezogen, davon aber recht schnell wieder Abstand genommen, da für "Firmenkonten" (was man für einen Verein braucht) die Gebühren bei anderen Banken und Sparkassen nicht billiger waren, ganz im Gegenteil. Unterm Strich sind wir zumindestens damals mit der Postengebühr für LA bei der HVB noch viel besser gefahren, als allein mit Konto-Grundgebühren bei anderen Banken. Also: Friß oder stirb. Alternative gibts in dem Fall keine.

Grüße, Michael

surfer

Betreff:

Re: HVB & Lastschriften: DTA-Einreichung bei HBCI?

 ·  Gepostet: 30.06.2012 - 15:30 Uhr  ·  #83476
Danke an alle und Michael, für die ausführliche Antwort!

Ich bin zur HVB mit meinem Girokonto nur deshalb gewechselt, weil man mir zugesichert hat, dass der Einzug von Lastschriften kostenlos ist.

Vorher hatte ich das über mein girokonto bei einer Volksbank gemacht, und zwar alles inklusive zu einer sehr niedrigen monatlichen Gebühr. Dieses Konto habe ich inzwischen aufgelöst, was sich wohl als ein richtig dummer Fehler rausgestellt hat.

msa

Betreff:

Re: HVB & Lastschriften: DTA-Einreichung bei HBCI?

 ·  Gepostet: 30.06.2012 - 20:37 Uhr  ·  #83480
Hallo surfer,

das würde ich der HVB gegenüber aber als Argument für eine kulanzweise Aussetzung der Gebühren verwenden (vorausgesetzt, dass diese falsche Aussage der Gebührenfreiheit von einem HVB-Mitarbeiter gemacht wurde)!!