Zitat geschrieben von hibibank
... Nur soviel: --auto-exit ist bei dem service file bei Fedora 22 (F22) aktiv, also wird's wohl hier (hoffentlich) nicht der Grund sein....
Ich habe nie behauptet, dass es mit "--auto-exit" NICHT funktioniert hat, sondern dass es nur EINMAL bzw. nur KURZ funktioniert hat. Sobald der Leser sich nach der/den ersten Nutzung(en) "schlafengelegt" gelegt hat, konnte und kann ihn der Daemon nicht mehr wecken. "Kann" = "gilt nach wie vor", bei mir auf OpenSuse Leap, die Treiber etc. sind ziemlich sicher identisch zu Fedora.
Es wäre also hilfreich, wenn Du das "--auto-exit" wie beschrieben auskommentierst, um eine zusätzliche Fehlerquelle auszuschließen.
Zitat geschrieben von hibibank
Soweit wie ich es gesehen habe, startet systemd jedesmal bei Zugriff diesen Dienst. Sieht kurios aus, ist es aber. Der Dienst ist enabled, wird aber erst bei Zugriff gestartet!
Genau das macht das --auto-exit. Der Daemon wacht, der Leser soll bei Bedarf "geweckt" werden. Siehe oben, BITTE kommentiere das --auto-exit, zumindest für die Tests hier, aus.
Zitat geschrieben von hibibank
Aus Experimentierlaune habe ich das .jameica Verzeichnis aus meiner F22 Installtion auf die F23 kopiert und siehe da - der Leser funktioniert und ich kann zumindest Kontostände abholen (vermutlich auch SEPA, aber ungetestet). Das Problem besteht also nur beim Anlegen des PC/SC-Lesers in Jameica/Hibiscus!

Wie kann das denn passieren?
Ich würde mal mangels tieferer Informationen raten: Weil der Leser damals erkannt wurde, wurde er eingetragen. Aktuell wird er nie erkannt, wie sollte da Hibiscus was unerkanntes eintragen? Hilft Dir erst einmal nichts, aber ich habe gerade auf einer leeren Hibiscus-Instanz für Dich gestestet: Unter OpenSuse wird der Leser fehlerfrei erkannt. Lustigerweise sogar mit etwas anderen Parametern (USB6 statt COM2/USB2, Identifier "REINER SCT cyberJack RFID komfort (3699930810) 00 00" statt (leer)). Liegt bei mir daran, dass meine "produktive" Hibiscus-Instanz den Leser vor Jahren in einer älteren Hibsicus-Version und auf einer anderen Harwdare eingetragen bekommen hat, läuft trotzdem fehlerfrei.
Was mir zusätzlich aus Deinen Schilderungen aufgefallen ist: Ich kann unter OpenSuse den "cyberjack check" aus als normaler User, kein root, nicht in Gruppe "cyberjack" ausführen:
Code
$ cyberjack check
BEGIN: ermittle Distribution (0/5)
END : ermittle Distribution (1/5) [OK]
BEGIN: ermittle Systeminformationen (1/5)
END : ermittle Systeminformationen (2/5) [OK]
BEGIN: ermittle Gruppeninformation (2/5)
END : ermittle Gruppeninformation (3/5) [ERROR]
BEGIN: ermittle laufende Dienste (3/5)
END : ermittle laufende Dienste (4/5) [OK]
BEGIN: ermittle und teste angeschlossene Leser (4/5)
END : ermittle und teste angeschlossene Leser (5/5) [OK]
Es wurden 3 Dateien im aktuellen Verzeichnis angelegt:
- cyberjack-report.log: Enthaelt die Ergebnisse der Tests
- cyberjack-hints.log : Enthaelt moeglicherweise Hinweise
zu gefundenen Problemen und deren
Behebung.
- cyberjack.xml : Enthaelt die Testergebnisse in fuer
den Support aufbereiteter Form.
Bitte senden Sie bei Problemen die Datei "cyberjack.xml"
an den Linux-Support von Reiner SCT.
Die Datei "cyberjack-hints.log" finde ich aber ganz spannend:
Code
Die Gruppe "cyberjack" existiert nicht.
Wenn Sie die richtigen Pakete von Reiner SCT fuer Ihr jeweiliges System installieren, wird diese Gruppe automatisch erzeugt.
Es wird empfohlen, nur die Pakete von Reiner SCT zu installieren, auch wenn von Ihrem Distributor andere Pakete angeboten werden.
Nur mit unseren Paketen ist es uns moeglich, Ihnen im Falle von Problemen schnell zu helfen.
Sollten fuer Ihr System keine Pakete verfuegbar sein, muessen Sie die Gruppe "cyberjack" mit Hilfe Ihrer Systemadministrations-Tools (z.B. yast, KUser etc) selbst erstellen.
openSUSE Hinweis:
Ein Fehlen dieser Gruppe unter openSUSE sollte die Funktion nicht beeintraechtigen, da die Zugriffsrechte durch ein anderes
Verfahren sichergestellt werden (HAL/resmgr/PolicyKit).
Sollten Probleme mit dem Geraetezugriff bestehen, berichten Sie uns das bitte unter http://bugzilla.novell.com/
Evtl. macht Fedora hier was anders?