N'abend!
Ich nutze relativ viel Linux und habe deshalb die Vorteile eines zentralen Paketmanagements auch auf Einzelplatzrechnern schätzen gelernt. Mit einem einzelnen händischen (oder automatisierten) Befehl wird alle Software inkl. Abhängigkeiten aktualisiert.
Etwas ähnliches machst Du auch im Appstore auf dem iPhone und dem Mac oder bei letzterem vielleicht auch mit Homebrew.
Unter Windows hat die Software
- entweder keinen Updater und man muss händisch auf den Webseiten nach Updates gucken, was sicherlich die schlechteste Lösung ist,
- oder einen integrierten Updater, der beim Starten oder Ausführen aktiv wird, was bei selten genutzter Software ebenfalls problematisch werden kann,
- oder sie hat im Autostart oder in der Aufgabenplanung jeweils einen eigenen Updatedienst hinterlegt, was sicherlich moderne Systeme nicht mehr merklich be-/überlastet, aber doch aufgrund der Vielzahl der dann laufenden Hintergunddienste zu Inkompatibilitäten oder schlimmer -da die Dienste notwendigerweise meistens mit System-/Rootrechen laufen und mit der Außenwelt kommunizieren- zu Sicherheitslücken führen kann.
Außerdem installiert sie häufig noch eigene Pakete in verschiedenen Versionen (Dotnetframework, VB-Runtimes, ...), die dann ebenfalls aktuell zu halten sind, wenn man Pech hat.
Halbwegs gepflegte Paketmanager wie winget oder chocolatey umgehen diese Probleme, da sie "mit einem Rutsch" alle Programme und deren Abhängigkeiten aus den jeweiligen Originalquellen auf den neusten Stand bringen.
Der Punkt "wenn ich nicht sofort updaten will" ist bei winget momentan tatsächlich noch ungelöst, da ein sog. Pinning bestimmter Programmversionen erst in einem kommenden Release implementiert werden wird. Da muss man derzeit noch mit Scripten rumwurschteln. Chocolatey kann es aber AFAIK schon.