Bei Sammelaufträgen gibt es zwei Möglichkeiten:
1.) Der Auftrag wird in EINEM Posten auf dem Konto gebucht, so steht es dann auch im Kontoauszug. Für die Auflösung in Einzelposten ist der Kontoinhaber selbst zuständig - anhand der Sammelauftragsliste oder so. Manche Programme machen es auch so, dass sie den Sammelauftrag solange im Programm behalten, bis die Sammelbuchung in den Umsätzen erkannt wird, dann wird diese "aufgelöst" und die Einzelposten in die Datenbank geschrieben. Im Kontoauszug (PDF oder Papier) steht aber weiterhin nur die Sammelbuchung. Früher hat man üblicherweise hinter den entsprechenden Kontoauszug die Sammlerliste eingeheftet. Dies ist der "Normalfall" bei allen Banken.
2.) Der Bankrechner löst den Sammelauftrag in Einzelaufträge auf und bucht diese einzeln - so wie wenn man jeden Auftrag als Einzelauftrag mit einer TAN gesendet hätte. Damit erscheinen dann die einzelnen Buchungen auch sowohl im Kontoauszug als auch in den abgerufenen Umsätzen.
Um das Verhalten 2 zu erreichen, muss in der Sammlerdatei ein bestimmtes Flag gesetzt werden, das BatchBookingFlag. Allerdings "wirkt" das ohne weiteres nur beim Sparkassenrechenzentrum. Bei allen anderen Banken muss man das mit der Bank absprechen und das Konto entsprechend einstellen lassen. Bei vielen Banken gibt es auch nur ein ENTWEDER/ODER. Also sprich, es wird so gebucht, wie es Bankseitig eingestellt ist. Das BatchBookingFlag bei der einzelnen Sendung wird ignoriert.
In Deinem Fall wäre es das Sinnvollste, mit der Bank zu vereinbaren, dass Deine gesendeten Sammler immer als Einzelbuchungen verbucht werden. Damit wäre das, was Du erreichen wolltesst, erreicht. Du kannst dann beliebig viele Posten im Sammler mit einer TAN einreichen, hast aber im Auszug und den Umsätzen die Einzelbuchungen wie bisher.