VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

 
Captain FRAG
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 26.09.2006 - 15:08 Uhr  ·  #21
Wenn mein Rechner eine Sicherheitslücke hat, die es möglich macht schadhaften Code lokal auszuführen, hilft mir auch keine HBCI-Chipkarte mehr.

Die Art des Angriffs ist nur eine ganz andere und sicherlich etwas umfangreicher. Ich muss dann als der böse Bube direkt die Online-Banking Software des Kunden oder den Treiber zum Kartenleser manipulieren.

Übrigens:

Hast du das mal gelesen?
http://www.heise.de/newsticker/meldung/78471

Da wird in Deutschland ein schwarzes Schaf genannt, das einerseits nicht für die korrekte Absiucherung seiner Web-Banking Anwendung sorgt, andererseits aber auch keinerlei alternative Schnittstelle dazu anbietet.

Trotzdem schaufeln reichlich Leute in Geit ist Geil Mentalität ihre Gelder dort hin. So wichtig scheint Sicherheit dann ja doch nicht zu sein...
Holger Fischer
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 26.09.2006 - 15:11 Uhr  ·  #22
Hallo Captain,
Zitat geschrieben von Captain FRAG

...
...
Die Art des Angriffs ist nur eine ganz andere und sicherlich etwas umfangreicher. Ich muss dann als der böse Bube direkt die Online-Banking Software des Kunden oder den Treiber zum Kartenleser manipulieren.

das ist nicht einmal notwendig! Wenn ich weiß, welches Kundenprodukt eingesetzt wird, brauche ich nicht so tief anzusetzen. Aufwendiger ist es trotzdem, als wenn ich auf die Dummheit eines Anwenders hoffe, der mir völlig naiv seine Daten preis gibt!

Gruß

Holger
Fellini
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 26.09.2006 - 15:39 Uhr  ·  #23
@ratcliffe:
nein, kenne ich nicht.
Ist imho auch nicht wirklich nötig. Um das Risiko zu minimieren reicht es für mich, die automatischen Updates zu aktivieren und die auch zu installieren. Entsprechendes natürlich auch für meinen Virenscanner. Die Zeit bis zum Bugfix oder Scannerupdate läuft für mich unter unvermeidbares Restrisiko.
Das sollte für jeden User eigentlich selbstverständlich sein. Leider habe ich aus langjähriger EB-Beraterpraxis andere Erfahrungen. "Virenscanner ?? Klar hab ich" - Virendefinition von 2003 ... hab ich noch letzte Woche vom Kunden gehört.
Diese Denke ist das eigentlich Sicherheitsproblem und Abhilfe kann nicht von den Banken geleistet werden und ist auch überhaupt nicht Aufgabe der Banken.

CU
Frank
dj-abszess
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 28.09.2006 - 09:27 Uhr  ·  #24
Fellini hat hier ganz recht.

Kann mich noch an einen Fall vor ein paar Wochen erinnern:

Ein Kunde hatte ein Problem beim Onlinebanking und um ihm helfen zu können habe ich mich mit Hilfe des NetViewers auf seinen PC geschaltet. Als ich ihn darum gebeten habe doch mal eine Aktualisierung seines Kontos durchzuführen erschien plötzlich eine Meldung seines Virenschutzes, dass ein Trojaner gefunden wurde. Der Kunde verschob einfach nur das Hinweisfenster und machte weiter als ob nichts gewesen wäre. Ich fragte Ihn ob er weiss was das gerade war und er atwortete darauf, dass das ständig kommen würde und er das Fenster einfach wegklickt, dann würde alles ganz normal gehen.

Dieses Beispiel zeigt, wie unwichtig viele Menschen die Sicherheit ihres PCs sehen.

Ausserdem ist es völlig richtig, dass die Absicherung des Kunden-PCs nicht aufgabe der Bank sein kann. Die Bank kann höchstens Empfehlungen aussprechen sich um die Absicherung mittels Firewall und Virenschutz zu kümmern, aber klare Vorschläge, mit welchen Programmen dies geschehen soll kann und darf eine Bank nicht machen. Dafür gibt es anderweitige Spezialisten.

Verklag doch bitte mal 1und1, freenet oder die Telekom, weil die DSL-Router die von denen ausgeliefert werden die WLAN-Verbindung von Werk aus ohne Verschlüsselung aufbauen. Wieviele der Normal-User werden da wohl eine Verschlüsselung aktivieren? Ganz nach dem Motto: "Anschließen - Funktioniert. Warum sollte ich da noch was dran ändern?"

Bye, Sebastian
paul
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 01.10.2006 - 12:50 Uhr  ·  #25
Hallo!

Bin neu hier und eigentlich auch wegen eines etwas anderen Problems hierher gekommen. Nun möchte ich aber auch mal meine Sicht der Dinge beisteuern.

Ich glaube, das Hauptproblem ist die enorme Anfälligkeit von Windows für Viren, Trojanern etc. Das mag in der Systemarchitektur - am scheinbar einfachsten ist es eben, immer als Administrator eingeloggt zu sein - ebenso begründet sein, wie in der Unvorsichtigkeit/Unkenntnis vieler Anwender.

Ich kann im Grunde nicht nachvollziehen, warum man nicht längst auf ein Liveversion auf Linuxbasis, etwa auf Knoppixbasis, gekommen ist. Ich stelle mir vor, dass dann nur noch ganz wenige Daten auf der Festplatte gespeichert werden, an den sicherheitsrelevanten Systemdaten kann gar nichts mehr ohne tiefere Systemkenntnisse und remastern der CD verändert werden. Im Prinzip könnte hier fast alles vorkonfiguriert sein.

Früher habe ich 'Homecash' in verschiedenen Versionen verwendet und war sehr zufrieden damit. Seit das nicht mehr supportet wird, hat mir meine Bank 'VR-Networld' zur Verfügung gestellt. Finde ich zwar nicht so gut wie 'Homecash' funktioniert aber auch ganz gut.
Bei beiden Progs bedaure ich seit Jahren, dass es keine Linuxversion gibt. VR-Networld ist im Grunde der einzige Grund, warum ich das löchrige Windows noch immer auf einem alten Laptop installiert lasse.

Vielleicht gibt es aber hier einen versierten Nutzer, der mir eine Anleitung geben kann, wie ich 'VR-Networld' unter Suse 10.0 etwa mit wine zum Laufen bekommen.

MfG

paul
Holger Fischer
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 01.10.2006 - 14:02 Uhr  ·  #26
Hi Paul,

eine Linuxlösung wie Du Sie Dir wünschst, gibt es mit Moneypenny. Solche Produkte sind meiner Meinung nach aber nur für eine kleine Randgruppe interessant. Und leider ist diese Randgruppe in der Regel nicht das Problem.
Der einfache Anwender macht sich in der Regel um solche Probleme keine Gedanken und sieht in der Regel auch nicht ein, nur um mal eben ein wenig Banking zu betreiben ein Extra Betriebssystem hochzufahren. Diese Einstellung kann ich sehr gut nachvollziehen, da es für mich auch nicht in Frage kommen würde. Das OnlineBanking soll halt immer möglichst einfach sein. Sicher ist es von alleine - so zumindestens die meiner Meinung nach vorherrschende Position.

Gruß

Holger
paul
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 01.10.2006 - 16:23 Uhr  ·  #27
Dankeschön Holger für deine Antwort!

Zitat
Solche Produkte sind meiner Meinung nach aber nur für eine kleine Randgruppe interessant.


Ich glaube das ist vor allem ein Beratungsproblem. Wenn die Berater das Nutzen einer Live-CD vor allem unter dem Sicherheitsaspekt richtig schmackhaft machen würden, gäbe es sicher viele, die diese Live-CD benutzen würden.

Zitat
Der einfache Anwender macht sich in der Regel um solche Probleme keine Gedanken und sieht in der Regel auch nicht ein, nur um mal eben ein wenig Banking zu betreiben ein Extra Betriebssystem hochzufahren. Diese Einstellung kann ich sehr gut nachvollziehen, da es für mich auch nicht in Frage kommen würde. Das OnlineBanking soll halt immer möglichst einfach sein.

Ich sehe da überhaupt nichts Kompliziertes. Ob man den Computer von CD oder von der Festplatte startet oder ggf. einmal neu startet, dürfte auch für total Ungeübte kein Problem sein. Danach müsste alles andere wegen der hoffentlich ordentlich vorkonfigurierten Arbeitsumgebung eher leichter sein.
Ich glaube auch hier ist das eher ein Problem der 'Windows' geprägten Berater, denen es möglicherweise Mühe macht, sich in ein anderes Betriebssystem einzuarbeiten.

Moneypenny sieht ja ganz interessant aus. Leider habe ich keine Downloadquelle für die Live-CD gefunden. Hat jemand eine Idee, wie ich an eine Testversion kommen kann.

MfG

Paul
TerrySilver
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 10.11.2006 - 20:33 Uhr  ·  #28
Also ich denke dass eine gute Dienstleistung Ihren Preis hat. Und so langsam nervt es mich, dass einige Kunden immer meinen die Banken müssten alles für lullu rausgeben. Hinter ganzen Sache stecken nun mal Kosten die gedeckt werden müssen.

Der Handwerker um die Ecke repariert meine Schäden auch nicht für lau.

Und nun zu Volker, wenn ich mich nicht verlesen habe, hast du die für eine freie Software entschieden. Das ist auch in Ordnung, wenn du meinst dass es guenstiger ist diese zu erwerben und deine VR-Bank dich nur über die Leisten zieht, wenn es um den Preis geht.

Nur solltest du mal danach schauen was dich denn der Support kostet :errr: , wenn du mal die nette Hotline des Herstellers 2 mal im Jahr anrufen musst, da die Software nicht läuft oder wissen willst wie man was einstellt. Da könntest du Dir die Software der VR-Bank gleich 2 mal kaufen und 7 neue Chipkarten (für jeden Tag eine LOL ). Ich spreche aus Erfahrung.

Also mir wäre da mein Bank/EBL Berater lieber. Den kenne ich und der hilft mir i.d.R. gern und das zum Ortstarif /persönlichen Gespräch. Von den Updatepreisen nicht zu reden.

MFG
Terry :D
ratcliffe
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 13.11.2006 - 15:33 Uhr  ·  #29
Hallo Leute,

entweder Ihr habt meine Beiträge nicht gelesen, oder ich habe spanisch geschrieben.
Es geht überhaupt nicht darum, irgendetwas für lau zu bekommen - sonst wäre ich schon zu einer Direktbank abgewandert.

Mich nervt es nur, dass (um den Gewinn zu maximieren?) von den meissten Banken erst einmal die billigste Lösung fürs Internetbanking (PIN/TAN) angeboten wird, obwohl diese als unsicher bezeichnet werden muss.

Wer eine sichere Lösung (HBCI/Chipkarte) möchte, bekommt diese
- bei vielen Banken zu gesponserten Preisen, ohne dass dies zwangsweise zu höheren Kontoführungsgebühren führt,
- bei anderen (wie meiner) zu Mondpreisen (mit gewolltem Abschreckungsfaktor?)

Würde die Automobilindustrie genauso denken, gäbe es Sicherheitsgurte, Airbag etc. nur gegen Aufpreis. Zugegeben, überleben ist wichtiger als Geld...

Dem Bankkunden bleibt letztlich die Möglichkeit, mit den Füßen abzustimmen und zu einer Bank mit höherem Sicherheitsbewusstsein zu wechseln. Genau das habe ich vor.

Gruß,
Volker
Raimund Sichmann
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 13.11.2006 - 18:36 Uhr  ·  #30
Zitat
Würde die Automobilindustrie genauso denken, gäbe es Sicherheitsgurte, Airbag etc. nur gegen Aufpreis. Zugegeben, überleben ist wichtiger als Geld...
ich will die Diskussion nicht anheizen, aber genauso war es ja in den Anfangszeiten des Airbags. Ich kann mich daran noch gut erinnern, wie er als Sensation serienmäßig in den Oberklassewagen angeboten wurde, bei anderen der Mittelklasse war es nur auf Aufpreis erhältlich. Erst als die Massenproduktion breit startete, wurden die Dinger überhaupt für Kleinwagen angeboten. Jetzt ist man ja in einigen Autos inzwischen von Airbags ringsrum umgeben, aber für Beifahrer gibt es die zum Teil immer noch "nur gegen Aufpreis".

Gruß
Raimund
Stoney
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 13.11.2006 - 19:53 Uhr  ·  #31
Zitat geschrieben von ratcliffe
Mich nervt es nur, dass (um den Gewinn zu maximieren?) von den meissten Banken erst einmal die billigste Lösung fürs Internetbanking (PIN/TAN) angeboten wird, obwohl diese als unsicher bezeichnet werden muss.


Der Argumentation kann ich wirklich nicht folgen... Du schreibst im nächsten Satz, dass HBCI-Hardware von Banken vergünstigt/ zum Selbstkostenpreis vertrieben wird, unterstellst dennoch Gewinnmaximierungsabsichten? Wie geht das mit subventionierten Kartenlesern? Das Problem war schon immer und ist es auch weiterhin, dass der Kunde zu 98% nicht bereit ist in bequeme Sicherheit zu investieren oder sich selber um eine sichere Nutzung zu bemühen. Da nimmt er lieber die günstige Alternative und mißachtet alle Sicherheitshinweise, denn es funktioniert doch...
ratcliffe
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 13.11.2006 - 22:07 Uhr  ·  #32
... und genau das ist das Problem, Ihr überlasst die Verantwortung für die Sicherheit komplett dem Kunden! Merkt Ihr eigentlich nicht, dass einige - Ihr könnt noch so darüber lästern - damit überfordert sind?

Muss sich meine Filialbank mit ihren (berechtigten?) Kontoführungsgebühren nicht dadurch von Direktbanken abheben, dass sie nicht die günstigste, sondern sicherste Onlinebanking-Methode zum vernünftigen Preis anbietet? Gewinnmaximierungsabsichten habe ich nur bei den Banken vermutet, die Mondpreise verlangen (siehe meinen ersten Beitrag). Es gibt auch andere.

Früher hat Aral dem Benzin blauen Farbstoff zugemischt und behauptet, dies bedeutere höhere Qualität und hat damit einen höheren Preis gerechtfertigt. Heute glaubt das keiner mehr und die Farbe ist verschwunden.

Wenn sich die Filialbanken nicht durch besseren Service als bei Direktbanken - auch beim Onlinebanking - hervortun, wird irgendwann nichts übrig bleiben als blaue Farbe.

Hoffentlich merkt Ihr Banker das, bevor Ihr kaum noch Kunden habt und auf der Straße steht.

Gruß,
Volker
ratcliffe
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 13.11.2006 - 22:14 Uhr  ·  #33
P.S.: So wie bei der Telekom. Nur da ist es kein blau sondern magenta.
Raimund Sichmann
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 14.11.2006 - 00:36 Uhr  ·  #34
du veralgemeinerst gewaltig, Volker.
ratcliffe
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 14.11.2006 - 08:16 Uhr  ·  #35
Hallo Raimund,

dass ich bewusst provoziere gebe ich zu.
Dass ich verallgemeinere nicht. Ich habe mehrfach geschrieben, dass es auch Banken gibt, die das Paket zum fairen Preis abgeben. Ich kenne mehrere Beispiele aus dem Kollegenkreis, die haben z.B. für Karte plus Software um die 20 Euro bezahlt, in einem Fall sogar bei einer Direktbank.
Der Klasse 2-Leser war zugegebenermaßen teurer, so um 35 Euro.

Deshalb bleibe ich dabei: Wenn meine Bank 46,50 für die SW und 32,- für die Karte verlangt, ist das Abzocke oder dient der Abschreckung. Wenn da mit Personalkosten argumentiert wird frage ich mich, was die mit meiner Kontoführungsgebühr machen (blaue Farbe)?

Gruß,
Volker
dj-abszess
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 14.11.2006 - 08:26 Uhr  ·  #36
Naja, also ob 35,- Euro für einen Klasse 2 Leser teuer sind möchte ich mal bezweifeln.
Ein Reiner CyberJack pinpad (USB) kostet im Hersteller-OnlineShop 62,90 Euro inkl. MWST. Unsere Bank gibt das Gerät zum Selbstkostenpreis von 50,- an die Kunden weiter. Würdest du hier auch von Gewinnoptimierung sprechen?
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 14.11.2006 - 10:03 Uhr  ·  #37
und 32 euro für eine karte, empfinde ich auch nicht als teuer. bei einer laufzeit von 4jahren sind das 8euro im jahr oder 0,67euro im monat...

zu der software kann ich nur sagen, unsere kunden sind sehr glücklich einen festen ansprechpartner zum city-tarif zu haben. weiß nich wie der support zu der software von der direktbank aussieht, von den kosten für die hotline ganz zu schweigen...
Stoney
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Re: VR-Networld 3.0 - Preise und Bezugsmöglichkeiten

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Gepostet: 14.11.2006 - 10:56 Uhr  ·  #38
Zitat geschrieben von ratcliffe
... und genau das ist das Problem, Ihr überlasst die Verantwortung für die Sicherheit komplett dem Kunden! Merkt Ihr eigentlich nicht, dass einige - Ihr könnt noch so darüber lästern - damit überfordert sind?


Wo überlassen wir es komplett dem Kunden? Allein die Entscheidung für Variante a oder b liegt beim Kunden und das ist zuviel? Die Entscheidung was einem Kunden sicherheit und Komfort wert ist, kann man ihm nun wirklich nicht abnehmen... Das würde ja schon in Richtung Entmündigung gehen... Außerdem hat es nichts mit lästern zu tun, sondern Fakt ist, dass sehr viele nicht bereit sind 30-40 Euro in BEQUEME Sicherheit zu investieren.... Lieber kostenlos und dann die einfachsten Sicherheitshinweise/Grundregeln mißachten....
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