@hbciuser
Vielen Dank für die Rückmeldung. Die Auswirkungen in openSUSE sind schon seltsam, zumal Wine diesen "Hack" ja selber benutzt, um veraltete Algorithmen freizuschalten, damit Programme auf alten Servern laufen können. Das wird in der bcrypt.dll gesteuert in den Zeilen 375-385:
https://github.com/wine-mirror…t/gnutls.c
Der Befehl lautet dort:
setenv("GNUTLS_SYSTEM_PRIORITY_FILE", "/dev/null", 0)
"/dev/null": Setzt den Pfad auf das „Nulldevice“. Da diese Datei leer ist, findet GnuTLS keine restriktiven Systemregeln vor. Nun sind alle Protokolle freigeschaltet, aber seltsamerweise nicht TLS 1.3.
Dieser „Hack“ wird also häufig in Software wie OpenConnect oder Wine verwendet, um Verbindungsprobleme mit alten Servern zu lösen.
Deswegen ist es wichtig, den Vorschlag von @Stefan193 und @vnt in der config Datei umzusetzen. Das funktioniert auch ganz gut. Das kann man mit folgenden Befehl von @Stefan193 testen (je nachdem wo die config Datei steht, muss man den Pfad anpassen):
GNUTLS_DEBUG_LEVEL=2 GNUTLS_SYSTEM_PRIORITY_FILE=/etc/gnutls/config gnutls-cli --priority "NORMAL" --list
Bei mir auf CachyOS war die config Datei schon vorhanden, aber ohne disable-Befehle, bei manchen Distributionen muss man sie erst erstellen.
Wenn ich den Befehl mit der Umgebungsvariable (export GNUTLS_SYSTEM_PRIORITY_FILE=~/Pfad zur/config) wieder entferne, wird wie zuvor wieder TLS 1.2 benutzt. Es gibt keinerlei Störungen.
@vnt
Vielen Dank für deinen Beitrag. Die Idee, die Schrift Segoe UI zu benutzen, hatte ich wieder verworfen, weil ich nicht sicher bin, wie das lizenrechtlich aussieht. Wenn man eine Windows Lizenz hat, dürfte das kein Problem sein. Toll ist natürlich, dass dann auch alle Symbole angezeigt werden.