schlechte Erfahrung mit dem Hersteller von VR-NetWorld

VR-NetWorld Update 3.21 und seine Folgen

 
Juergen
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schlechte Erfahrung mit dem Hersteller von VR-NetWorld

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Gepostet: 08.11.2007 - 20:56 Uhr  ·  #1
Hallo ...
das nachfolgende Frage- und Antwortspiel hat im August dieses Jahres in diesem Forum stattgefunden. Ich habe damals in einer Antwort (siehe weiter unten) von mir geschrieben:

"Wenn ich das Problem in einigen Wochen gelöst habe (so lange dauern Fälle dieser Art aufgrund langer Erfahrung) werde ich hierüber berichten. "

Inzwischen sind Monate vergangen und ich habe das Problem endlich gelöst. Jerry hat mir eine neue Tastatur mit Kartenleser zukommen lassen und dem Vermerk: der alte Kartenleser beherrscht nur 5-stellige PIN-Nummern. Das Update VR-Networld 3.21 wurde auf Kartenleser mit 6-stelliger PIN umgestellt.
Was ich nicht in Ordnung finde vom Programmentwickler FIDUCIA ist die dürftige Information über eine Änderung mit weitreichenden Folgen. Auch wurden die verantwortlichen Personen die dieses Programm betreuen bei den Raiffeisenbanken nicht informiert. Ich finde das war keine gute Werbung für FIDUCIA und VR-NetWorld.
Grüße Jürgen Rieger



noch einmal zur Erinnerung, erster Eintrag in diese Forum:
11.7.2007
Hallo zusammen
folgendes Problem:
ein Bekannter arbeitet mit:
Computer: Win XP;
VRNW-Software 3.1 bzw 3.2(Update auf 3.0Vollversion)
Chipkartenleser: sherry Modell SP2000
Chipkarten: VRNW-Card Seccos und VRNW-Card von Sparkassen

seit dem Update auf 3.2 kommt beim senden vor der PIN-Eingabe folgende Fehlermeldung:
Karte kann gelesen werden (bei beiden Karten!) - Vor dem Update haben die Karten noch wunderbar funktioniert.????

weiterer Eintrag, Antwort von mir:
12.7.2007
Ich habe schon den selben Rat von meiner Hausbank bekommen und bei Cherry nachgeschaut. Für mein Kartenleser gibt es keinen neuen Treiber. Gibt es Irgend eine Möglichkeit um sich an den Urheber der Software zu wenden um mal dort nachzufragen was man sich bei dieser Änderung gedacht hat?
Jürgen Rieger

noch eine Antwort von mir:
13.7.2007
Ich habe inzwischen mit Cherry Kontakt aufgenommen. Man hat mich gebeten das Problem zu schildern. Einen neuen Treiber haben sie mir nicht angeboten.
Inzwischen habe ich rausbekommen, dass die Fa. FIDUCIA die Software im Auftrag der VR-Banken entwickelt.
Meine Hausbank ist bei Problemen dieser Art hoffungslos überfordert. Die haben mir auch empfohlen einen neuen Treiber zu installieren.

Wenn ich das Problem in einigen Wochen gelöst habe (so lange dauern Fälle dieser Art aufgrund langer Erfahrung) werde ich hierüber berichten.
Grüße Jürgen Rieger
Holger Fischer
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Betreff:

Re: schlechte Erfahrung mit dem Hersteller von VR-NetWorld

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Gepostet: 08.11.2007 - 22:22 Uhr  ·  #2
Hallo Jürgen,

Zitat geschrieben von Juergen
Hallo ...
das nachfolgende Frage- und Antwortspiel hat im August dieses Jahres in diesem Forum stattgefunden. Ich habe damals in einer Antwort (siehe weiter unten) von mir geschrieben:

"Wenn ich das Problem in einigen Wochen gelöst habe (so lange dauern Fälle dieser Art aufgrund langer Erfahrung) werde ich hierüber berichten. "

Inzwischen sind Monate vergangen und ich habe das Problem endlich gelöst. Jerry hat mir eine neue Tastatur mit Kartenleser zukommen lassen und dem Vermerk: der alte Kartenleser beherrscht nur 5-stellige PIN-Nummern. Das Update VR-Networld 3.21 wurde auf Kartenleser mit 6-stelliger PIN umgestellt.
Was ich nicht in Ordnung finde vom Programmentwickler FIDUCIA ist die dürftige Information über eine Änderung mit weitreichenden Folgen. Auch wurden die verantwortlichen Personen die dieses Programm betreuen bei den Raiffeisenbanken nicht informiert. Ich finde das war keine gute Werbung für FIDUCIA und VR-NetWorld.
Grüße Jürgen Rieger

sorry, aber die Aussage die Du da bekommen haben sollst ist schlicht und ergreifend falsch!
Die Länge der PIN einer Chipkarte bestimmt die Chipkarte selber, bzw. das Betriebssystem der Chipkarte und dessen Konfiguration.

Bei den alten Chipkarten mit 768 Bit Schlüssellänge (Starcos Betriebssystem) hat die PIN glaube ich min 5 Stellen.
Bei den neuen Chipkarten mit dem SECCOS Betriebssystem hat die PIN min. 6 und max. 8 Stellen für HBCI bis zu 12 Stellen für die digitale Signatur.
Für die PIN Eingabe gibt eine Software den entsprechenden Befehl an das HBCI Modul (je nach Software ein Zukauf, oder eine eigene Entwicklung). Dieses gibt den entsprechenden Befehl über eine CT-API oder PS/SC Schnittstelle (die vom Kartenleserhersteller kommen!) an den Kartenleser. Ab da macht der Kartenleser das alleine! Die Software hat im Klasse 2 Modus (sichere PIN Eingabe) keinen Einfluss auf die PIN Eingabe und das Handling an der Chipkarte!


Daher ein sehr gut gemeinter Rat:
Bevor man jemanden öffentlich an den Pranger stellt, sollte man sich sehr gut über die Fakten informieren, die man dort anprangert! Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und Du begibst dich mit falschen Tatsachen Behauptungen ganz ganz schnell in eine strafbare Zone!

Gruß

Holger
Bratwurst
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Re: schlechte Erfahrung mit dem Hersteller von VR-NetWorld

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Gepostet: 09.11.2007 - 09:26 Uhr  ·  #3
Vor allem: Was hat die FIDUCIA als Hersteller der Banking-Software damit zu tun, dass der Chipkartenleser offenbar irgendwelche Kommandos nicht versteht?

Die Karten unterliegen aus Sicherheitsgründen der Weiterentwicklung und damit veralten nunmal die Kartenleser. Ältere Kartenleser sind häufig nicht update-fähig, so dass diese in solchen Fällen eben ausgetauscht werden müssen.

Ich finde es sehr kulant, dass dir Cherry offenbar kostenlos einen neuen Leser gestellt hat - dafür solltest du dankbar sein.

Gruß
BW
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