hibiscus Sammellastschrift

Nachricht enthält Fehler (9050 und 9110)

 
hgwrose
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hibiscus Sammellastschrift

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Gepostet: 16.03.2017 - 17:08 Uhr  ·  #1
Wir haben ein Hibiscus / Jverein - Problem mit einer Riesen-Sammellastschrift gehabt:

Es waren 549 Buchungssätze, die wir aus jverein - Abrechung in die Ausgabedatei - bisher
immer bei der Volksbank als xml-Upload hochladen konnten. Jetzt hat die Volksbank das abgeschafft und
wir haben versucht, hibiscus die xml - Datei als Sammellastschrift ausführen zu lassen.

Kleinere Abbuchungen und Überweisungen haben prima geklappt. Bei der grossen Datei kam
die vielsagende
"HBCI error code: 9050:Die Nachricht enthält Fehler."
"HBCI error code: 9110:Ungültige Auftragsnachricht: Unbekannter Aufbau. (2:6: CustomMsg.SigHead.role=1) "
Nachricht.

Die xml-Datei sah jedoch gut aus. Wir haben die Datei in Starmoney getestet, welches 2 Überweisungen aus dieser
erzeugt hat: 1mal 500 und 1mal die restlichen 49. (Gesamt 549)

Gibts bei HBCI eine Grenze?
Wir würden gern die Ursache rausfinden um so etwas in Zukunft zu vermeiden.

Gruß und Danke
Holger Fischer
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Re: hibiscus Sammellastschrift

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Gepostet: 16.03.2017 - 18:39 Uhr  ·  #2
Die Antwort hast du Dir vermutlich selber gegeben. Wenn SM die Datei aufteilt hat das vermutlich den Grund, dass die Datei so nicht hätte versendet werden können.
Mögliche Ursache, zwei Sammler in der Datei, oder die maximale Anzahl von Transaktionen die man übertragen kann, wurde überschritten.

Viele Grüße

Holger
msa
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Re: hibiscus Sammellastschrift

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Gepostet: 16.03.2017 - 21:58 Uhr  ·  #3
Hier ein älterer Thread, der im Prinzip genau das behandelt: http://www.onlinebanking-forum.de/forum/topic.php?t=18942

Du schreibst "Volksbank". Ist das eine Volksbank am RZ Fiducia oder GAD? Du schreibst weiter, daß Du die Datei bisher im Webbanking hochladen konntest, das würde jetzt nicht mehr gehen. Warum nicht? Zumindestens im WebBanking "BusinessEdition" der Fiducia geht das nach wie vor. Und dass GAD keinen Upload mehr zulassen würde, davon habe ich auch noch nichts gehört!?

Edit: Ich habe mal nachgeschaut, die XML-Uploadfunktion im Webbanking der VR-Banken am RZ Fiducia scheint auch sehr große Dateien zu verarbeiten. Es ist in den Hilfeseiten nirgends ein Limit angegeben. Vielmehr steht bei einer Stelle, wo die vorliegenden Dateien angezeigt werden, dass dort "nur fehlerhafte oder Dateien mit mehr als 1000 Aufträgen" angezeigt werden. Das heißt wohl, dass Dateien < 1000 Aufträgen in Echtzeit geprüft werden - da kann man nach dem Upload sofort die TAN eingeben und Dateien > 1000 Aufträgen nicht mehr in Echtzeit geprüft werden (so wie es an der Stelle früher auch mit den DTA-Dateien war), da muß man dann "später" eine TAN eingeben, wenn der Auftrag geprüft wurde und zur Freigabe bereit steht. Jedenfalls zeigt der Hinweis, dass da offensichtlich per Web auch SEHR große Dateien möglich sind. Die sind de Fakto über HBCI-Software auch möglich, aber halt nur, weil die Software die sehr große Datei von sich aus splittet und in Häppchen versendet. Was man bei Freigabe über einen Schlüssel auf Chipkarte oder Schlüsseldatei nicht wirklich mitkriegt, bei TAN-Freigabe hingegen schon, denn da braucht's dann ja für jedes Häppchen eine eigene TAN.
chrow
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Re: hibiscus Sammellastschrift

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Gepostet: 17.03.2017 - 16:48 Uhr  ·  #4
Die notwendige Splittung ist ein generelles und kein Hibiscusproblem.
Eine Notwendigkeit einer Splittung ergibt sich vermutlich auch aus den "Sonderbedingungen der Bank für den Lastschrift/Einzugsvorgang" - als Vereinsschatzmeister habe ich deshalb kleine Päckchen geschnürt: Mitglieder von A bis E, usw...... daraus wurde dann die Behandlung und eigene Kontrolle auch übersichtlicher.
Raimund Sichmann
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Re: hibiscus Sammellastschrift

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Gepostet: 18.03.2017 - 15:37 Uhr  ·  #5
An den Bedingungen dürfte es nicht liegen, gesplittet werden muss bei den FinTS-Übertragungen meist, wenn

- mit unterschiedlichen Fälligkeiten gebucht wird
- nach Sequenz (falls noch mit altem Format gearbeitet wird und erstmalige (first) Einzüge dabei sind)
- nach Art der Lastschrift (einmalige Mandate, b2b, "normale" Basis-LS)
- oder wenn die Sammlergröße zu viele Arbeitsposten enthält.

Letzteres dürfte hier der Fall sein.
Das altGAD-System beispielsweise verarbeitet 299 Aufträge z.B. sofort, Aufträge 300 bis 999 Stück aber asynchron.
Bei asynchroner Verarbeitung muss das Protokoll vom Server geholt und auf Fehler geprüft werden, das kann nicht jede Software, unter 300 Stk. kriegt die Zahlungsverkehrs-Software sofort ein Feedback.

Wie das bei den Neusystemen und der Alt-Fiducia ist und was sich noch ändert, kann ich gerade nicht sagen, die technische Fusion der Geno-Rechenzentralen wird da noch einige Jahre brauchen.

Gruß
Raimund
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