DKB kündigt den HBCI Zugang

 
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DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 01.09.2021 - 09:44 Uhr  ·  #1
Hi zusammen,

melde mich hier an, damit das auch mal im Internet auffindbar ist: DKB hat mir meinen jahrelang zuverlässig verwendeten HBCI-Chipkarten Zugang gekündigt.
Am 15. November 2021 wird die Karte ungültig.
Schade.

Ich hätte ja bereits chipTAN aktiviert, daher solle ich das stattdessen verwenden. (Ich wollte das chipTAN eigentlich nicht, aber irgendwann hatten sie mich dazu gezwungen).

Ist das ein Trend, dass HBCI per Chipkarte + PIN-Nummer eingestampft wird, oder ist das jetzt nur die DKB?
Und wenn letzteres: gibt es Empfehlungen für eine BAnk, die das zuverlässig macht und wo das HBCI-Banking unter Linux mit Hibiscus funktioniert?

Viele Grüße,
Tobias

EDIT: Prompt etwas vergessen: Anhand dieser Anleitung https://www.willuhn.de/wiki/li…ration.pdf habe ich mein HBCI-Konto gleich auf ChipTAN umgestellt. Falls ich den Link als neuling nicht posten kann: willhuhn.de/wiki und dann heißt das PDF: "Sparkasse: Bankzugang von Chipkarte auf PIN/TAN umstellen"
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 01.09.2021 - 10:02 Uhr  ·  #2
Die DKB ist eine der letzen Banken, die noch das alte HBCI Chipkartenverfahren angeboten hat.
Die (meisten?) anderen Banken haben dies schon vor einiger Zeit abgekündigt.
msa
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 01.09.2021 - 10:03 Uhr  ·  #3
Der uralte (!) Chipkarten-Zugang gilt schon lange nicht mehr als sicher, da man damit etwas signiert, was man nicht prüfen kann. Ein Trojaner kann im Hintergrund den/die Aufträge manipulieren und man signiert das, ohne es zu merken.

Aus diesem Grund wird dieser - auch vom Serverpark her - völlig veraltete Zugang von der FI (Rechenzentrum der Sparkassen, bei dem auch die DKB rechnen läßt) zum Ende des Jahres komplett aufgegeben. Die DKB ist eh eine der Banken, die die Kündigung bis zuletzt hinausgezögert haben, die meisten Sparkassen haben das schon vor teils mehr als einem Jahr vollzogen.

Die beiden Verfahren chipTAN und pushTAN, so wie es FI anbietet, haben gegenüber dem alten Chipkartenverfahren keinerlei ernsthafte Nachteile, aber den Vorteil, dass man im Display des TAN-Generators bzw. Smartphones unverfälschlich sehen kann, WAS man da signiert. Wenn es um viele Zahlungsaufträge geht, kann man die als Sammler (ggf. mit Einzelverbuchung) senden, dann muss man nur eine TAN für alle eingeben. Auch ist es möglich, chipTAN usb zu machen, dann werden die Daten des Auftrages und auch die TAN per usb übertragen und man muss nichts mehr abtippen. Beide Verfahren funktionieren mit hibiscus einwandfrei.

Dieses Chipkartenverfahren mit der DDV-Chipkarte gab es ausschließlich bei den Sparkassen, insofern gibt es da keine andere Bank, die das anbietet. Es gibt noch einige Privatbanken, die HBCI mit Schlüsseldatei (wahlweise Schlüssel auf einer Chipkarte) anbieten. Wie lange Schlüsseldateien noch leben werden ist recht ungewiß. Banking mit einer Chipkarte (VR-NetWorl-Card) bieten außerdem die Raiffeisenbanken an - aber das ist so kompliziert, dass es in hibiscus nicht realisiert wurde und wohl auf absehbare Zeit auch nicht realisiert werden wird.
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 01.09.2021 - 11:25 Uhr  ·  #4
@msa, @martin_d

herzlichen Dank für die Infos. Sowohl für mich klärt das einiges, als auch für die, die wie ich nach einer Alternative suchen, wenn ihnen jetzt gekündigt wurde.

Muss mal probieren, ob ich das mit Sammlung von mehreren Aufträgen hinkriege..

VG, Tobias
msa
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 01.09.2021 - 14:55 Uhr  ·  #5
Dazu noch ein Hinweis: Vorgehen ist, dass Du in der Software mehrere Aufträge zu einem Sammelauftrag zusammenfaßt. Dabei gibt es ein sogenanntes "BatchBookingFlag". Je nachdem wie das gesetzt ist, wird der Sammelauftrag in einem Posten ("Sammelüberweisung mit xxx Posten") oder aber als Einzelbuchungen (so wie normale Einzelüberweisungen) gebucht werden. Dieses Flag wird übrigens bei den wenigsten Banken beachtet. Beim Sparkassen-Rechenzentrum FI (an dem auch die DKB hängt) wird dieses erfreulicherweise standardmäßig beachtet.

Andere Möglichkeit ist (bei B4 von Subsembly z.B.) ist es auch möglich, dass das Programm beim Abruf von Sammelbuchungen, die vorher mit dem Programm gesendet wurden, in der Datenbank in Einzelbuchungen aufgelöst werden.
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 04.09.2021 - 23:54 Uhr  ·  #6
Hmmm, genau das habe ich auch vor wenigen Tagen als meinen 1. Trade in dieses Forum gepostet... und bin indirekt von einem "Troll" als völlig doof fixiert worden ... aber heute ist nicht alle Tage; Antwort folgt in nächsten Tagen - muss ja nebenbei auch darauf achten, dass mir nichts "Verloren" geht... :D
Hier möchte ich jedoch äußern, dass ich mit meinem (Kabel-) Kartenleser, der Chipkarte, die nur ICH habe und direkter iNet-Verbindung zur FritzBox (per Network-cabel) keine Angriffspunkte gebe - nutze auch keine Funk-Tastatur.
Ich bin fest davon überzeugt, dass es aktuell noch kein sichereres System gibt. Handy-Code ist schon super, sollte aber nicht das Alleinstellungsmerkmal haben, weil es abgegriffen werden kann - meine Chipkarte bekommt (außer bei Einbruch) keiner!
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 05.09.2021 - 00:42 Uhr  ·  #7
Füge mich dem Admin... und werde meinen 1. Trade (vom 31.8.2021) nicht weiter kommentieren - obwohl es mir schon ganz gewaltig gegen den Strich geht. Natürlich weiß ich aber, dass es in jedem Forum "Trolls" gibt - belassen wir es einfach dabei. >_<
msa
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 05.09.2021 - 11:53 Uhr  ·  #8
In soweit ist Deine geliebte Chipkarte wohl sicher, das bestreitet ja auch niemand. Allerdings - und das ist der Knackpunkt - kannst Du nicht sehen, WAS GENAU Du freigibst. Einen Trojaner hast Du Dir schneller eingefangen, als Du gucken kannst. Auch über Deine Kabel. Eine falsche Mail geöffnet, eine Browserschwachstelle, eine OS-Schwachstelle ausgenutzt, schon ist es passiert. Du steckst Dann Deine tolle Karte in Deinen tollen Leser und gibst - vermeintlich - einen Auftrag von 30 Euro an Deinen Stromversorger frei. So wird es (vom Trojaner) am Bildschirm angezeigt. Im Hintergrund hat der Trojaner aber den Auftrag längst in 10.000 EUR nach Russland (oder in die Südsee oder weißgottwohin) abgeändert - evtl. auch auf ein Deutsches Konto eines Helfers, der selber ein Opfer ist. Diese geänderte Transaktion - von der Du nichts mitbekommst - bekommt ihre Signatur und wird an den Bankrechner übertragen. Schon ist das Geld weg. Das ist übrigens auch das Problem aller alten Listen-Verfahren.

Bei allen neueren Verfahren wird das Empfängerkonto und der Betrag unabhängig vom manipulierbaren Rechner angezeigt, bevor man freigibt. Somit hat der Trojaner keine Chance, da man dann sehen würde, dass man nicht 30 EUR sondern 10.000 EUR freigibt.

Und wenn Du die Verwendung von Chipkarten so toll findest, dann kannst Du ja chipTAN verwenden. In der Variante chipTAN-usb ist so gut wie kein Unterschied zum bisherigen Verfahren vorhanden - außer dass eben die Transaktion angezeigt wird. Wenn er nicht zuuuu alt ist, kannst Du dafür ja sogar Deinen geliebten vorhandenen Chipkartenleser nutzen.

Also ist das Gejammer nichts anderes als viel Lärm um Nichts.
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 17.10.2021 - 10:48 Uhr  ·  #9
Ich will keinen neuen Thread öffnen, vielleicht passt das hier gut dazu.

Bisher habe ich unter Ubuntu mit Hibiscus / Jameica bei der DKB das HBCI Verfahren genutzt.

Hier im Thread schreibt jemand, dass die DKB das gleiche Rechenzentrum nutzt wie die Sparkasse.
Weiß jemand, ob das Chip-TAN USB Verfahren daher auch bei der DKB Bank funktioniert?

Noch eine Frage: Bisher hab ich mich per HBCI legitimiert und Salden abgerufen, die dann im Hibiscus bzw. Jameica offline verfügbar waren. Ist es, unabhängig, wie ich mich da künftig leigitimiere, möglich, weiterhin die Salden abzurufen und die Software nahtlos weiterhin so zu nutzen?
Hibiscus ist ein sehr schönes Programm und ich nutze es sehr gerne.
msa
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 17.10.2021 - 11:12 Uhr  ·  #10
Der maschinelle Zugang ist in jedem Fall HBCI. Nur eben mit verschiedenen Sicherheitsverfahren. Das was Du bisher genutzt hast ist HBCI mit DDV-Chipkarte Dieses Verfahren ist uralt und wird deutschlandweit zum Ende des Jahres von allen Sparkassen und der DKB, die am Sparkassen-RZ FI hängt, beendet).

Stattdessen gibt es die modernen Verfahren HBCI mit chipTAN und HBCI mit pushTAN via App. Beide Verfahren können auch parallel beantragt und verwendet werden. Selbstverständlich auch bei der DKB. Auch können die beiden Zugangsdaten für den Zugang im WebBanking verwendet werden. Insofern müsstest Du schon solche Zugangsdaten haben, denn bei der DKB braucht man WebBanking für einige Dinge zwingend und deswegen hat jeder Kunde auch solche Zugangsdaten.

chipTAN usb hat gegenüber der alten DDV-Chipkarte keinerlei "Nachteile", sondern sogar einen Vorteil. Zum Abruf von Umsätzen und Salden braucht man nur alle 90 Tage mal eine TAN - dazwischen reicht die im Programm hinterlegte PIN. Man muss also nicht bei jedem Abruf die Karte heraussuchen und einstecken. In hibiscus musst Du lediglich eine neue Bankverbindug (nicht Konto!) mit Deinen vorhandenen Web-Zugangsdaten anlegen und diese dann für das bestehende Konto benutzen. Fertig.
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 17.10.2021 - 11:22 Uhr  ·  #11
Klingt vielversprechend. Vor allem, dass ich die Umsätze komfortabel abrufen kann. Ja, die Zugangsdaten habe ich. Ich kann nur trotzdem bei der DKB selbst nicht sehen, ob durch ein Update meines Reiner SCT RFID für ca. 10 EUR dann das ChipTAN Verfahren per USB möglich ist, was mir am liebsten wäre.
Das mit Hibiscus nun der neuen Bankverbindung scheint im Eingangsthread es Erstellers im Link zu willuhn beschrieben zu sein. Ich denke, ich werde das alles mal angehen, bevor dann auf einemal der 15. November da ist...
msa
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 17.10.2021 - 11:28 Uhr  ·  #12
chipTAN-usb ist kein bankrechnerseitiges Verfahren, deswegen nennt die Bank das auch nicht. chipTAN-usb ist ein Verfahren, das kundenseitig immer dann angewendet werden kann, wenn der Bankrechner chipTAN mit Flickergrafik anbietet. Der Bankrechner liefert die Daten zur Erzeugung der Flickergrafik, die im Browser normalerweise angezeigt wird und damit dann die nötigen Daten auf den TAN-Generator bringt. Im Falle usb werden diese Daten dann einfach direkt per usb an den geeigneten Chipkartenleser weitergeleietet, der diese verarbeite kann (daher das Update nötig) und dann die generierte TAN via usb an den Rechner zurückliefert. Der Bankrechner merkt von all dem nichts, der meint, es handele sich um eine von Hand eingetippte Flicker-TAN. Somit kannst Du bei der DKB wie gewünscht chipTAN-usb problemlos nutzen.
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 17.10.2021 - 11:38 Uhr  ·  #13
Und ob die Daten per Flicker oder USB ausgegeben werden, entscheidet das Bankprogram, wenn es denn Chiptan-USB unterstützt.
Aber selbst bei einer Webseite der Bank geht dies per (kostenloser) Zusatzsoftware, siehe
https://shop.reiner-sct.com/software/tanjack-easy
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 17.10.2021 - 12:10 Uhr  ·  #14
Zitat geschrieben von QLHB
...Ja, die Zugangsdaten habe ich.... ein Update meines Reiner SCT RFID für ca. 10 EUR ...

das Geld ist gut investiert
also prüfen ob neuste Base Comp. (siehe Desktop-Anwendung oder klick) installiert ist und dann Upgr. durchführen
ReinerSCT ist hier wirklich kundenfreundlich, denn andere Firmen bieten so ein Upgrade nicht an, hier muss die Hardware neu erworben werden.
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 18.10.2021 - 21:54 Uhr  ·  #15
Zitat geschrieben von msa

chipTAN-usb ist kein bankrechnerseitiges Verfahren, deswegen nennt die Bank das auch nicht. chipTAN-usb ist ein Verfahren, das kundenseitig immer dann angewendet werden kann, wenn der Bankrechner chipTAN mit Flickergrafik anbietet.


Ja, wenn...

Allerdings wollen die Sparkassen ja aus der Flickergrafik aussteigen, und nur noch QR-Code anbieten. Insofern sollte man doch mal bei der DKB nachfragen, wenn die schon am gleichen Rechenzentrum hängen.

Aktuell sind alle Verfahren im Angebot, man schreibt aber:
Zitat

Bitte beachte: chipTAN USB und chipTAN bluetooth kannst du bei uns nur mit Drittsoftware nutzen, nicht aber direkt mit dem Banking oder der Banking-App.
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 19.10.2021 - 10:51 Uhr  ·  #16
Zitat geschrieben von AndreJ
Allerdings wollen die Sparkassen ja aus der Flickergrafik aussteigen, und nur noch QR-Code anbieten.


Das kann ich nicht bestätigen. Die verkaufen zwar überwiegend keine neuen chipTAN-optisch TAN-Generatoren mehr, aber abgekündigt ist da noch nix…

Hast Du dafür eine Quelle?
msa
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 19.10.2021 - 12:52 Uhr  ·  #17
Das habe ich mich auch schon gefragt. Diese Infos sind ja wohl eher indirekt.

An verschiedenen Stellen ist davon die Rede, dass eine künftige NEUE Generation von Bankkarten nicht mehr mit den ganz alten Flicker-Lesern zurecht kommt. Unter Anderem schreibt REINER das auf seiner Website. Bei Einschiebe so einer neuen Karte erscheit wohl "Fehler 0". Als inkompatibel werden eigentlich alle Flicker-Geräte bis auf eines genannt. Das eine Gerät, das nicht bei den inkompatiblen genannt ist, ist der TANjack Bluetooth. Der kann Verbidung über Bluetooth, über usb und eben auch über Flicker. Fragt sich, ob die Verbindung über Flicker bei diesem Gerät weiter funktioniert. Interessant ist irgendwo auch, dass seit geraumer Zeit der eigentlich sehr schöne und preiswerte TANjack usb nicht mehr angeboten wird. Der ist dann wohl auch nicht mehr kompatibel, obwohl er kein Flicker kann.

Fragen über Fragen.
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 19.10.2021 - 16:00 Uhr  ·  #18
Hallo @msa,

wird wohl der cyberJack RFID komfort noch von den neuen Karten unterstützt werden?

Gruß
Michael
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 19.10.2021 - 16:07 Uhr  ·  #19
Zitat geschrieben von pingpong
wird wohl der cyberJack RFID komfort noch von den neuen Karten unterstützt werden?


Ich denke schon, der steht erstens nicht auf der Inkompatibilitätsliste und kann zweitens auch kein chipTAN optisch, sondern chipTAN USB. Außerdem wäre er zumindest prinzipiell updatefähig (im Gegensatz zu den genannten, nicht mehr kompatiblen TAN-Generatoren-Modellen), sollte dergleichen sich als nötig erweisen.

Otto
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Re: DKB kündigt den HBCI Zugang

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Gepostet: 19.10.2021 - 16:09 Uhr  ·  #20
Das ist ja kein "Nur-TAN-Generator" sondern ein "richtiger Chipkartenleser". Ich gehe nicht davon aus, dass es mit diesem ein Problem geben wird. REINER schreibt ausschließlich von Problemen mit den ganz alten Flicker-Nur-TAN-Generatoren. Und: Bei den richtigen Chipkartenlesern ist ja auch ein Firmwareupdate möglich, mit dem der Leser wieder auf den notwendigen Stand gebracht werden kann. Insofern gehen ich davon aus, dass Du dieses Gerät weiter nutze können wirst.
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