Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

 
fujisan
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Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

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Gepostet: Gestern um 10:26 Uhr  ·  #21
Zitat geschrieben von AndreJ

Zitat geschrieben von fujisan


Wenn das mit deiner Debitkarte (Girocard) geht, dann muss das auch über USB gehen!



Nein, so einfach ist es leider nicht. Aus einem früheren Post hier:
ChipTAN QR bzw Sm@rt TAN photo sind zwar beides technisch auch ChipTAN Verfahren, aber die können nicht Alternativ als ChipTAN USB genutzt werden, da hier nicht die Rohdaten von der Bank kommen, sondern die fertigen Grafiken.

Das USB-Gerät ist auf den Flickercode angewiesen, und der wird von den Banken auf absehbare Zeit eingestellt.

Und weil der Helmuth nicht die TAN vom Leser händisch abtippen möchte, nimmt er jetzt eben die App.


„TAN-Eingabe durch manuelle Erfassung” auswählen, wenn Sie mehrere TAN-Verfahren nutzen
girocard (Debitkarte) oder Chipkarte in den TAN-Generator stecken
„TAN-Taste” drücken oder im Menü den Punkt „1 – TAN manuell” auswählen
(Vorgehen ist abhängig von TAN-Generator-Typ)
Start-Code wird auf Ihrem Computer-Bildschirm angezeigt
Code in den TAN-Generator eingeben und „OK” drücken "

Das lese ich zwar so, dass der Generator nur noch den "Startcode" (Manuelle TAN-Generierung mit ATC) und es müssen keine Überweisungsdate in den Generator eingetragen werden. Dazu reicht der Startcode vom PC braucht und dann geht es eigentlich nur noch darum die TAN in die Zwischenablage zu bekommen.
Das chipTAN USB funktioniert damit nicht. Scheinbar aktivieren sie es aber für ihre eigene Software.
Jedenfalls ist dazu keine ChipTAN-Karte nötig, es reicht die Girokarte,

OK, kann ich eh nicht ausprobieren. Trotzdem bleibt aber das Problem mit der alten Hardware. Und nicht alles läßt sich einfach bestätigen. Zumindest bei mir ist das des öfteren so, daß ich die TAN dann trotzdem, mit der Kamera auslesen muss.
Wenn Helmut mit dem alten Tablet zurecht kommt und meint damit schneller zu sein, ist das eben so. Für den Notfall kann er ja seinen "tanjack one (USB) " nutzen. Ich würde aber zumindest die 20€ für den photo TAN investieren.
Das Problem sah ich immer mit dem Ablesen des Flickercodes und das ließ sich mit der Software "tanJack easy" lösen, wenn das Banking-Programm das nicht von Haus aus kann. Schöner Nebeneffekt war natürlich die TAN Übertragung.
Mir ist es aber wichtiger, mit der Tastatur arbeiten zu können. Also, nicht Handy entsperren, secureplus entsperren, freigeben.
Überweisung ausfüllen, senden, mit links PhotoTAN, mit rechts TAN eingeben und Enter.

Ich habe Helmut so verstanden, er dachte er braucht die ChipTAN-Karte, er müsste in ein neues Handy investieren und er legt Wert auf einen schnellen Arbeitsablauf. Er braucht dazu nur seine GiroCard und einen neuen PhotoTAN Generator. Für 20 €, nicht in der Preisklasse seines Cyber Jack Ones.
Der Ärger mit dem alten Tablet ist vorprogrammiert.

Grüße
magic
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Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

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Gepostet: Gestern um 11:25 Uhr  ·  #22
Ganz so einfach ist chipTAN manuel nicht. Man benötigt nur den Start-Code, wenn man Aktionen im Online-Banking macht, die nur eine TAN verlagen, aber keinen Geld-Transfer beinhalten: z. B. Login, Änderung von Stammdaten, etc.
Wenn man eine Überweisung macht, muss man neben den Start-Code, noch die Kontonummer (letzten 10 Stellen der IBAN) und dem Überweisungsbetrag in das TAN Gerät eintippen. Das kann schon nervig sein....

Es gibt aber die Möglichkeit, einige TAN-Geräte "fernzusteuern" [1] und die Informationen vom PC an den TAN-Generator zu übertragen. Aber das ist kein Standard, dass muss für jedes TAN-Gerät / Hersteller einzeln programmiert werden. Zweitens werden die Daten außer den Start-Code nicht von der Bank geliefert, die müsste das Banking-Programm sich wieder aus dem Auftrag heraus holen, bzw. vorher schon extra merken. Das ist ein ganz anderer Arbeitsablauf, als bei dem bisherigen ChipTAN-USB, wo der ganzen Datensatz von der Bank kommt.




[1] https://github.com/hoehermann/usbtan-cli
roe
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Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

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Gepostet: Gestern um 11:49 Uhr  ·  #23
Moin,

Zitat geschrieben von Raimund Sichmann

Dann lädst du aber die SecureGo plus App aus einer Quelle, die nicht autorisiert ist und kannst dir unter Umständen direkt Schadsoftware einfangen. Ob das im Schadensfall aber grob fahrlässig wäre, müsste ein Jurist beurteilen.


und
Zitat geschrieben von AndreJ

Sofern die Banking-App nicht von vornherein die Installation verweigert, wenn es auf einem nicht-Google oder -Apple OS installiert werden soll.


Ich habe nichts von einer Installation aus einer anderen Quelle als Google geschrieben. e/OS lädt als Beispiel nur die originale Google-SecureGo+-App über eine Art Proxy herunter. Zitat zu /e/OS aus der c't Nr 25/2025, Seite 82:

Es ist nicht notwendig, APKs per Sideload zu installieren oder mit mehreren App-Stores zu hantieren. Denn die vorinstallierte App Lounge bildet den gesamten Katalog von Googles Play Store ab (...) Um kostenlose Apps aus dem Play Store herunterzuladen, braucht man kein Google-Konto; der Store hält einen anonymen Login bereit.


Bei LineageOs kann man den PlayStore selbst installieren und dann die normale App über Google beziehen. Man braucht dann aber ein Google-Konto. So habe ich SecureGo+ installiert. Das Smartphone läuft auch nicht im Entwickler-Modus.

Der Unterschied zu anderen alten Smartphones ist, dass das Betriebssystem Android aktuell ist. Mit dem letzten Update ist das Android-Sicherheitsupdate vom 5.1.2026 auf meinem Smartphone bereits eingespielt.

Viele Grüße

Roland
Helmuth1951
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Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

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Gepostet: Gestern um 19:26 Uhr  ·  #24
Hallo Forum,
ich bin erstaunt und auch ein bisschen überrascht welchen intensiven Austausch meine eigentlich simplen DAU-Fragen ausgelöst haben. Aber ich bin vor allem dankbar für eure Anregungen. Vieles verstehe ich nicht vollständig, einiges kann ich nur dort ausprobieren, wo ich es verstehe.
Damit komme ich noch einmal auf den letzten Beitrag von fudjisan zurück. Mein Problem mit der Hamburger Volksbank ist nicht nur ein technisches, sondern mindestens ebenso ein soziales. Es ist nicht möglich mit dem Laptop in eine Filiale zu gehen, um dort den Ablauf erklären, oder gar einstellen zu lassen. Die Mitarbeiter in meiner Filiale haben mit klipp und klar erklärt, dass sie das nicht können und dafür auch nicht zuständig sind.
Auf der Online-Banking-Hotlin habe ich jedes mal einen anderen Gesprächspartner, einen Ort, wo ich persönlich hingehen kann, gibt es nicht. Und deshalb trägt mein Rückzug auf mein Tablett durchaus resignativen Charakter, weil ich allein das Problem nicht zu lösen vermag. Sollte der beschworenen Zustand eintreten, dass secure-go plus auf meinem Tablett nicht mehr geht, werde ich mir einen optischen Generator zulegen müssen. Dann tippe ich halt die TAN händisch ein, anstatt das Passwort einzufügen. Der einfache, vollständige Ablauf, wie es ihn früher auch bei der HamVoBa gab, der ist dahin. (Ich war vier Jahre lang Schatzmeister eines mittelgroßen Hamburger Vereins, welcher sein Kontokorrentkonto bei der HamVoBa führte.) Die Zeit ist über diesen komfortablen Zustand hinweg gegangen und ich muss mich wohl oder übel anpassen :-(
h
infoman
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Re: Verständnisprobleme mit der Hamburger Volksbank

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Gepostet: Gestern um 20:18 Uhr  ·  #25
beim Tablett vielleicht prüfen ob es Updates gibt (teilweise muss man es per USB o.ä. einspielen)
da das Tablett ja komplett separat ist, evtl. einfachstes PW verwenden, weil über secure-go plus würde ja nur die Freigabe erfolgen

oder ein moderneres Handy/Tablett holen, die sind doch sehr erschwinglich bspw. über den Online-Handel/Shop/Suchmaschinen.
bspw: https://www.mi.com/de/product/redmi-note-15/
Übersicht von Xiaomi bspw. https://www.mi.com/de/mobile/
Die Geräte sind dann wieder sicher und viel schneller, machen mehr Spaß - vielleicht mehr Bilder austauschen oder über *Spamwhats?* (Familie/Enkelkinder)
alternativ ein Schüler/Bekannter aus der Nähe/Familienkreis oder Nachbarschaftshilfe/VHS (die vermitteln teilweise auch "helfende Hände")
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