Online-Betrug bei ING und N26 - ich suche weitere Betroffene

1.970 Euro Schaden - extreme Schwierigkeiten bei der Aufklärung und Herausgabe technischer Bankprotokolle

 
hanspeterbormann
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Online-Betrug bei ING und N26 - ich suche weitere Betroffene

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Gepostet: 25.10.2026 - 10:48 Uhr  ·  #1
Online-Betrug: 1.970 € von ING an N26 – Bank verweigert vollständige Protokolle

Am 7. April 2026 wurde ich Opfer eines Online-Betrugs über Kleinanzeigen. Durch gezielte Täuschung wurden von meinem ING-Konto 1.970 Euro in zwei Echtzeitüberweisungen an N26 überwiesen.

Seit über sechs Monaten versuche ich, den Vorgang aufzuklären. Die ING hat mir trotz wiederholter Aufforderungen die vollständigen technischen Protokolle bislang nicht zur Verfügung gestellt.

Inzwischen habe ich den Ombudsmann, die BaFin, die Datenschutzaufsicht, Polizei und Staatsanwaltschaft eingeschaltet und mich mehrfach an den Vorstand der ING gewandt.

Auch der Bayerische Rundfunk recherchiert inzwischen zu meinem Fall und hat beide Banken mit Fragen konfrontiert.

Meine Frage an euch:

Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit der ING, N26 oder anderen Banken gemacht? Insbesondere damit, dass nach einem Online-Banking-Betrug die vollständigen technischen Protokolle nicht herausgegeben werden?

Ich würde mich über einen Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen freuen.
infoman
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Re: Online-Betrug bei ING und N26 - ich suche weitere Betroffene

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Gepostet: 25.10.2026 - 11:48 Uhr  ·  #2
Zitat geschrieben von hanspeterbormann
Durch gezielte Täuschung wurden von meinem ING-Konto 1.970 Euro in zwei Echtzeitüberweisungen an N26 überwiesen.

das liest sich so, dass die Überweisung von Dir durchgeführt wurde oder?
was willst du dann mit Protokollen usw. die dir ja auch nicht mehr Auskunft geben werden

da ja einige Stellen eingeschalten sind, wird es doch bearbeitet
hanspeterbormann
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Re: Online-Betrug bei ING und N26 - ich suche weitere Betroffene

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Gepostet: 25.10.2026 - 12:35 Uhr  ·  #3
Die beiden Überweisungen über insgesamt 1.970 Euro wurden von mir unter äußerst geschickter und perfider Täuschung freigegeben. Ich war überzeugt, damit den Erhalt einer Zahlung von 50 Euro zu bestätigen.

Weder habe ich die Empfängerdaten noch die Überweisungsbeträge selbst eingegeben. Wie diese Überweisungen technisch angelegt wurden, ist mir bis heute unbekannt. Eine Warnung der Bank erfolgte nicht, ebenso wenig ein für mich erkennbarer Abgleich zwischen Empfängername und IBAN.

Besonders merkwürdig: Erst nach drei Monaten habe ich mithilfe der BaFin erfahren, dass bei N26 überhaupt kein Konto auf meinen Namen existiert. Wohin mein Geld tatsächlich geflossen ist und wie die Überweisungen technisch zustande kamen, ist bis heute nicht vollständig aufgeklärt.

Das Ombudsmannverfahren konnte nicht abschließend geklärt werden, weil die ING die erforderlichen technischen Protokolle nicht zur Verfügung stellte. Auch bei der Datenschutzaufsicht werde ich seit Monaten hin- und herverwiesen.

Inzwischen recherchiert der Bayerische Rundfunk zu meinem Fall. Beide Banken wurden mit konkreten Fragen konfrontiert, die bislang nicht vollständig beantwortet wurden. Auch ein Interview vor laufender Kamera wurde angefragt, zu dem sich die Bank bisher nicht geäußert hat.

Seit über sechs Monaten versuche ich, den Vorgang aufzuklären. Trotz Einschaltung von Ombudsmann, BaFin, Datenschutzaufsicht, Polizei, Staatsanwaltschaft und Medien fehlen weiterhin die entscheidenden technischen Unterlagen.

Ich suche deshalb weitere Betroffene, die ähnliche Erfahrungen mit Banken und der verweigerten Herausgabe von Protokollen gemacht haben.
Raimund Sichmann
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Re: Online-Betrug bei ING und N26 - ich suche weitere Betroffene

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Gepostet: 25.10.2026 - 13:14 Uhr  ·  #4
Mich würde interessieren:
Überweisungen in der Höhe können nur mit dem zweiten Faktor freigegeben werden, bei der der freizugebende Betrag angezeigt wird. Wie haben es die Betrüger geschafft, dass du trotzdem die Buchungen über eben nicht 50,00 Euro sondern einen anderen Betrag freigegeben hast? Welches Verfahren hast du genutzt, dass du das nicht gemerkt hast?

Die Banken haben bei diesen Themen übrigens oft ein Dilemma. Ich bin kein Jurist, aber meines Wissens dürfen sie Detail-Auskünfte, wie Protokolle nur gegenüber den Strafverfolgungsbehörden rausrücken. Der Datenschutz schützt hier auch die Empfänger. Und die sind ja oft selbst zu Opfern geworden, weil sie unwissentlich zu Geldwäschern wurden, was aber dann aber wohl nicht vor Strafe schützt.

[quote]Besonders merkwürdig: Erst nach drei Monaten habe ich mithilfe der BaFin erfahren, dass bei N26 überhaupt kein Konto auf meinen Namen existiert. [quote]
Die Namensprüfung kann übergangen werden, beim Auftrag kann man auch bei einem Verbraucherkonto nach dem Hinweis bestätigen, dass einem das egal ist und dass man die Haftung für die korrekte IBAN übernimmt.
Zitat
Wohin mein Geld tatsächlich geflossen ist und wie die Überweisungen technisch zustande kamen, ist bis heute nicht vollständig aufgeklärt.
die ING kann lediglich nachprüfen lassen, dass das Geld bei N26 der IBAN gutgeschrieben wurde, zu dem die Überweisung rausging. Wie das Geld dort weiter verfügt wurde, kann dann wieder nur N26 rausfinden.

Was ich persönlich interessant finde:
Ich habe diese Woche selbst einen Versuch von CEO-Fraud per E-Mail erhalten. Zuerst wurde versucht, mich zu einer Überweisung zu einer IBAN in Portugal zu überreden. Als ich behauptete, unser Konto sei gesperrt für Auslandsbuchungen, wurde mit anschließend erst eine ING-IBAN angeboten und dann eine N26-IBAN. Die Banken sind offensichtlich besonders beliebt bei Betrügern, anscheinend bekommt man dort besonders schnell Konten. Die letzten Versuche waren ähnlich aufgebaut. Ich will damit nicht sagen, dass die Banken fahrlässiger sind bei der Kontoeröffnung, aber es kann halt sein, dass wissentlich oder unwissentlich angeworbene Geldwäscher dort schneller zu geeigneten Konten kommen können.

Gruß
Raimund
infoman
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Re: Online-Betrug bei ING und N26 - ich suche weitere Betroffene

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Gepostet: 25.10.2026 - 13:47 Uhr  ·  #5
Zitat geschrieben von hanspeterbormann
Die beiden Überweisungen über insgesamt 1.970 Euro wurden von mir unter äußerst geschickter und perfider Täuschung freigegeben.

Nunja du bestätigst ja selbst, dass die Freigabe erteilt hast.
evtl. Lehrgeld
1.) Versicherung um zukünftig abgesichert zu sein: forum/topic.php?p=186937#real186937

2.) Beweisumkehr ... du kannst höchstens versuchen, eine Umkehr hinzubekommen, dass die ING aktiv werden muss.
ich habe vorhin hierzu einen Thread eröffnet: Banken müssen Schäden sofort erstatten - danach jedoch Regress von Bank möglich
PS: wende dich an einen Anwalt, da über das Forum keine Rechtsberatung stattfinden darf/kann.

/edit:
und was sollen die Protokoll ergeben? du hast die Zahlungen doch freigegeben
die Diskussion diesbzgl. wird doch keine neue Erkenntnis ergeben oder was erhoffst du dir?
Raimund Sichmann
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Re: Online-Betrug bei ING und N26 - ich suche weitere Betroffene

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Gepostet: 25.10.2026 - 16:49 Uhr  ·  #6
"Protokolle" sind ja ein dehnbarer Begriff - wir denken womöglich anfangs etwas zu eng und meinen Logfiles der Server. Es kann aber auch die Bearbeitung des Schadenfalls gemeint sein, z.B. was haben die Banken wann unternommen, um den Schaden zu minimieren. Bei Echtzeitüberweisungen und sofortiger Verfügung ist das natürlich auch eine Frage, aber da ist wirklich ein Fachanwalt sinnvoll.
infoman
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Re: Online-Betrug bei ING und N26 - ich suche weitere Betroffene

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Gepostet: 25.10.2026 - 17:09 Uhr  ·  #7
Wie heutzutage leider üblich, werden Probleme parallel in diversen Foren breitgetreten, für die man oft in erster Linie selbst verantwortlich ist.
Hinzu kommt, dass Argumente gebetsmühlenartig wiederholt werden, sobald andere nicht der eigenen Meinung folgen.
Da stellt sich schon die Frage, warum man überhaupt nachfragt, wenn man ohnehin nur Bestätigung sucht.

Zitat
...Ich wurde durch einen mehrstufigen, professionell organisierten Betrug dazu gebracht, Freigaben vorzunehmen, weil ich überzeugt war, damit den Erhalt von 50 Euro zu bestätigen.
... Ich verlange seit über sechs Monaten Auskunft über die technischen Vorgänge bei meinen beiden Überweisungen und die dazu vorhandenen personenbezogenen Protokolldaten. ...

Quelle: https://www.finanztip.de/commu…es-erlebt/
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