Hallo,
ist es der Erfahrung nach nicht etwas ausreichend statt eines vollwertigen Onlinebanking-Programms einfach eine Excel- oder besser (wegen Portabilität ) Calc-Tabelle anzulegen und die Datensätze eines privaten Kontos (Single-Haushalt) per CSV-Import regelmässig in diese Tabelle einzupflegen?
Kennt jemand eine entsprechende Excel-/Calc-Vorlage? Trotz googlen habe ich nichts Entsprechendes gefunden. Auf HBCI kann ich ruhig verzichten, da ich mit PIN/TAN bis jetzt recht komortabel gefahren bin und mich für recht phishing-sicher halte.
Auf den ersten Blick hätte die Calc-Lösung folgende Vorteile für mich: Immer auf dem verschlüsselten USB-Stick in der OpenOffice-Suite dabei. Ich könnte die Tabelle sowohl auf dem Linuxrechner daheim als auch bei meiner Feundin oder Eltern auf dem Windowsrechner benutzen. Wäre nicht abhängig von einem Anbieter. Könnte die Tabelle nach entsprechender Einarbeitungszeit nach eigenen Vorstellungen anpassen, vor allem was Kommentarfunktionen und Auswertung bestimmter Posten angeht (Gruppierung bestimmter Posten).
Falls meine Idee begründet schlecht ist, würde ich gerne wissen, welches Linuxprogramm den folgenden Wünschen am nächsten kommt:
- sollte das HBCI-PIN/TAN der comdirect unterstützen
- lokale Datensätze sollten sich gut und transparent auf dem USBstick/Festplatte verschlüsseln lassen, so dass andere Benutzer meines PCs nicht an meine Kontodaten kommen.
- zu jeder Buchung im Archiv separat ein Kommentar einfügen können (zB "Geldautomatabhebung wegen Petras Geburtstag" usw)
- Gruppierung bestimmter Posten zur besseren Auswertung und Übersicht ähnlicher Buchungen (alle Handyrechnungen meiner mehrerer Mobilfunkverträge übereinander, damit ich sehen kann mit welchem Vertrag wieviel im Monat Juni umgesetzt wurde; das aber nicht als buntes Tortendiagramm sondern wirklich nur tabelarisch aber dafür mit zusätzlichen Angaben versehen, wie zB Rufnummer und Kundennummer des jeweiligen Mobilfunkvertrages). Zu jeder Mobilfunkabbuchung bräuchte ich noch eine händisch erstellte Übersicht über das Kundenkonto des jeweiligen Mobilfunkanbieters auf dem sich Bonusguthaben in € befindet und damit als virtuelle Posten, die sich natürlich auf dem richtigen Bankkonto nicht befinden, um es mit den tatsächlichen kontoabbuchungen vergleichen zu können (weil nicht immer die Mobilfunkanbieter die Bonusguthaben verrechnen oder erst im nächsten Monat und mit so einer Gegenüberstellung könnte ich das besser vergleichen).
Investment (Aktien, Anleihen usw.) ist erstmal nicht von Bedeutung. Lieber wäre mir eine Art Haushaltsbuchführung aber das eigentlich nur optional, da es wahrscheinlich zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde, die Daten händisch nahezu täglich einzugeben und der Nutzen wäre absehbar gering.
Nach erstem Überblick käme GNUCash wegen der Komplexität wahrscheinlich nicht in Frage. Die Stabilität von hibiscus scheint den Berichten hier nicht so das Wahre zu sein (läuft es eigentlich als Javaprogramm OS unabhängig auf einem Stick?) und die Möglichkeit der Erstellung virtueller Konten (für meine Mobilfunkkundenkonten) kann ich zumindest den Scrrenshots nicht entnehmen. Moneypenny erlaubt bevormunderisch kein HBCI auf PIN-TAN-Grundlage. Moneyplex scheint in der Suseversion (die wahrscheinlich wenn überhaupt dann nur umständlich mittels Alien nach Debianpaket umgewandelt) nur wenige Funktionen zu bieten, abgesehen von den vielen bunten grafiken, die ich allerdings nicht brauche. Die Abhängigkeit entweder von KDE oder GTK als oberfläche für andere Bankingsoftware scheint mir unflexibel zu sein.
Überhaupt frage ich mich, warum es nicht sowas, wie eine Firefox oder Thunderbird-Erweiterung als Onlinebankingsoftware auf Grundlage von PIN/TAN-Zugängen und von mir aus der Einfachheit halber mit CSV-Import gibt. Wäre doch eigentlich "nur" sql-lite, oder? Einen Webserver als Firefox-Erweiterung gib es ja mitlerweile sogar, siehe https://addons.update.mozilla.org/de/firefox/addon/3002.
Noch eine grundlegende Frage, da ich von HBCI basierenden Programmen kaum eine Ahnung habe: Bleiben eigentlich die Datensätze, die über das Onlinebanking-Programm abgeholt werden weiterhin in meinem Onlinezugang 90 tage lang(natürlich abgesehen von dem regelmässigen Finanzreport als PDF-Datei, der sozusagen die Kontoauszüge ersetzt) oder werden sie gleich gelöscht.
Der sicherheitstechnische Unterschied zwischen HBCI-Chipkartenlösung und der weniger sicheren HBCI-PIN/TAN-Lösung ist mir ebenso klar, wie die wenigen Geschäftsvorfälle, die bei der Comdirect über HBCI überhaupt gehen. Das Zurückgehenlassen einer Abbuchung (weil ich berechtigterweise jemandem die Lastschrift entzogen habe) geht zB meines Wissens nur telefonisch und damit weder über Onlinezugang noch HBCI, oder?
Danke schon mal für alle Anwtorten für meine Anfängerfragen.
ist es der Erfahrung nach nicht etwas ausreichend statt eines vollwertigen Onlinebanking-Programms einfach eine Excel- oder besser (wegen Portabilität ) Calc-Tabelle anzulegen und die Datensätze eines privaten Kontos (Single-Haushalt) per CSV-Import regelmässig in diese Tabelle einzupflegen?
Kennt jemand eine entsprechende Excel-/Calc-Vorlage? Trotz googlen habe ich nichts Entsprechendes gefunden. Auf HBCI kann ich ruhig verzichten, da ich mit PIN/TAN bis jetzt recht komortabel gefahren bin und mich für recht phishing-sicher halte.
Auf den ersten Blick hätte die Calc-Lösung folgende Vorteile für mich: Immer auf dem verschlüsselten USB-Stick in der OpenOffice-Suite dabei. Ich könnte die Tabelle sowohl auf dem Linuxrechner daheim als auch bei meiner Feundin oder Eltern auf dem Windowsrechner benutzen. Wäre nicht abhängig von einem Anbieter. Könnte die Tabelle nach entsprechender Einarbeitungszeit nach eigenen Vorstellungen anpassen, vor allem was Kommentarfunktionen und Auswertung bestimmter Posten angeht (Gruppierung bestimmter Posten).
Falls meine Idee begründet schlecht ist, würde ich gerne wissen, welches Linuxprogramm den folgenden Wünschen am nächsten kommt:
- sollte das HBCI-PIN/TAN der comdirect unterstützen
- lokale Datensätze sollten sich gut und transparent auf dem USBstick/Festplatte verschlüsseln lassen, so dass andere Benutzer meines PCs nicht an meine Kontodaten kommen.
- zu jeder Buchung im Archiv separat ein Kommentar einfügen können (zB "Geldautomatabhebung wegen Petras Geburtstag" usw)
- Gruppierung bestimmter Posten zur besseren Auswertung und Übersicht ähnlicher Buchungen (alle Handyrechnungen meiner mehrerer Mobilfunkverträge übereinander, damit ich sehen kann mit welchem Vertrag wieviel im Monat Juni umgesetzt wurde; das aber nicht als buntes Tortendiagramm sondern wirklich nur tabelarisch aber dafür mit zusätzlichen Angaben versehen, wie zB Rufnummer und Kundennummer des jeweiligen Mobilfunkvertrages). Zu jeder Mobilfunkabbuchung bräuchte ich noch eine händisch erstellte Übersicht über das Kundenkonto des jeweiligen Mobilfunkanbieters auf dem sich Bonusguthaben in € befindet und damit als virtuelle Posten, die sich natürlich auf dem richtigen Bankkonto nicht befinden, um es mit den tatsächlichen kontoabbuchungen vergleichen zu können (weil nicht immer die Mobilfunkanbieter die Bonusguthaben verrechnen oder erst im nächsten Monat und mit so einer Gegenüberstellung könnte ich das besser vergleichen).
Investment (Aktien, Anleihen usw.) ist erstmal nicht von Bedeutung. Lieber wäre mir eine Art Haushaltsbuchführung aber das eigentlich nur optional, da es wahrscheinlich zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde, die Daten händisch nahezu täglich einzugeben und der Nutzen wäre absehbar gering.
Nach erstem Überblick käme GNUCash wegen der Komplexität wahrscheinlich nicht in Frage. Die Stabilität von hibiscus scheint den Berichten hier nicht so das Wahre zu sein (läuft es eigentlich als Javaprogramm OS unabhängig auf einem Stick?) und die Möglichkeit der Erstellung virtueller Konten (für meine Mobilfunkkundenkonten) kann ich zumindest den Scrrenshots nicht entnehmen. Moneypenny erlaubt bevormunderisch kein HBCI auf PIN-TAN-Grundlage. Moneyplex scheint in der Suseversion (die wahrscheinlich wenn überhaupt dann nur umständlich mittels Alien nach Debianpaket umgewandelt) nur wenige Funktionen zu bieten, abgesehen von den vielen bunten grafiken, die ich allerdings nicht brauche. Die Abhängigkeit entweder von KDE oder GTK als oberfläche für andere Bankingsoftware scheint mir unflexibel zu sein.
Überhaupt frage ich mich, warum es nicht sowas, wie eine Firefox oder Thunderbird-Erweiterung als Onlinebankingsoftware auf Grundlage von PIN/TAN-Zugängen und von mir aus der Einfachheit halber mit CSV-Import gibt. Wäre doch eigentlich "nur" sql-lite, oder? Einen Webserver als Firefox-Erweiterung gib es ja mitlerweile sogar, siehe https://addons.update.mozilla.org/de/firefox/addon/3002.
Noch eine grundlegende Frage, da ich von HBCI basierenden Programmen kaum eine Ahnung habe: Bleiben eigentlich die Datensätze, die über das Onlinebanking-Programm abgeholt werden weiterhin in meinem Onlinezugang 90 tage lang(natürlich abgesehen von dem regelmässigen Finanzreport als PDF-Datei, der sozusagen die Kontoauszüge ersetzt) oder werden sie gleich gelöscht.
Der sicherheitstechnische Unterschied zwischen HBCI-Chipkartenlösung und der weniger sicheren HBCI-PIN/TAN-Lösung ist mir ebenso klar, wie die wenigen Geschäftsvorfälle, die bei der Comdirect über HBCI überhaupt gehen. Das Zurückgehenlassen einer Abbuchung (weil ich berechtigterweise jemandem die Lastschrift entzogen habe) geht zB meines Wissens nur telefonisch und damit weder über Onlinezugang noch HBCI, oder?
Danke schon mal für alle Anwtorten für meine Anfängerfragen.