Hallo miteinander!
Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema „Homebanking“ haben sich im Wesentlichen für mich folgende Fragen ergeben:
1. Bei der Anmeldung für Homebanking hat mir die Bank eine PIN zugeteilt, die ich bei der ersten Online-Anmeldung eingeben muss. Danach muss ich umgehend diese PIN ändern. Kann ich diese frei wählen oder muss (oder sollte?) ich die PIN eingeben, die ich auch am Automaten eintippe?
2. Ich habe mich beim TAN-Verfahren für den TAN-Generator (sm@rt TAN-Generator) entschieden. In den Sonderbedingungen des Vertrages steht, dass dieser sicher zu verwahren ist. Nun lese ich aber im Internet, dass dieser Generator, der eigentlich nur ein Lesegerät des Chips der EMV-fähigen Karte ist, eine genau so gültige TAN erzeugt, wie sie mit einem baugleichen Gerätetyp erzeugt würde.
D. h. wenn der „Generator“ tatsächlich nur ein Lesegerät ist, besteht überhaupt keine Notwendigkeit dafür, diesen unbedingt sicher aufzubewahren, da jeder andere mit einem ähnlichen Gerät genau so gültige TANs erzugen kann. Natürlich ist mir klar, dass beim Verwenden einer TAN alle zuvor erzeugten TANs ungültig sind. Aber man führt ja nicht täglich irgendwelche Transaktionen aus. Für mich (absoluten Laien auf diesem Gebiet) bleibt völlig unklar, warum man nicht jedem Kunden einen individuellen Kartenleser ausstellt bzw. die einmalige Seriennummer ans Rechenzentrum schickt und somit die Sicherheit erheblich steigert, da nur noch ein Lesegerät gültige TANs erzeugen kann.
Eigentlich müsste das gesamte Verfahren ja als ziemlich unsicher eingestuft werden, wenn man berücksichtigt, dass – unter Kenntnis der PIN – die Karte ja nur ein Mal kurz in das Lesegerät geschoben werden muss, um damit Geld abbuchen zu können. Bei der „konventionellen“ Methode am Automaten muss man immerhin die Karte schon für längere Zeit entwenden. Und wenn irgendjemand mal kurz die Karte in so ein Gerät steckt, ist dies sicherlich unauffälliger, als wenn jemand gleich mit der ganzen Karte abhaut, denn dann wird man diese sofort sperren. Habe ich das also so richtig verstanden, dass mit jedem Gerät gültige TANs erzeugt, pardon, gelesen werden können? Wäre es nicht viel sicherer, die Gültigkeit erzeugter TANs auf vllt. 5 Minuten zu begrenzen?
Für kompetente Antworten wäre ich sehr dankbar!
Viele Grüße
Nachteule
Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema „Homebanking“ haben sich im Wesentlichen für mich folgende Fragen ergeben:
1. Bei der Anmeldung für Homebanking hat mir die Bank eine PIN zugeteilt, die ich bei der ersten Online-Anmeldung eingeben muss. Danach muss ich umgehend diese PIN ändern. Kann ich diese frei wählen oder muss (oder sollte?) ich die PIN eingeben, die ich auch am Automaten eintippe?
2. Ich habe mich beim TAN-Verfahren für den TAN-Generator (sm@rt TAN-Generator) entschieden. In den Sonderbedingungen des Vertrages steht, dass dieser sicher zu verwahren ist. Nun lese ich aber im Internet, dass dieser Generator, der eigentlich nur ein Lesegerät des Chips der EMV-fähigen Karte ist, eine genau so gültige TAN erzeugt, wie sie mit einem baugleichen Gerätetyp erzeugt würde.
D. h. wenn der „Generator“ tatsächlich nur ein Lesegerät ist, besteht überhaupt keine Notwendigkeit dafür, diesen unbedingt sicher aufzubewahren, da jeder andere mit einem ähnlichen Gerät genau so gültige TANs erzugen kann. Natürlich ist mir klar, dass beim Verwenden einer TAN alle zuvor erzeugten TANs ungültig sind. Aber man führt ja nicht täglich irgendwelche Transaktionen aus. Für mich (absoluten Laien auf diesem Gebiet) bleibt völlig unklar, warum man nicht jedem Kunden einen individuellen Kartenleser ausstellt bzw. die einmalige Seriennummer ans Rechenzentrum schickt und somit die Sicherheit erheblich steigert, da nur noch ein Lesegerät gültige TANs erzeugen kann.
Eigentlich müsste das gesamte Verfahren ja als ziemlich unsicher eingestuft werden, wenn man berücksichtigt, dass – unter Kenntnis der PIN – die Karte ja nur ein Mal kurz in das Lesegerät geschoben werden muss, um damit Geld abbuchen zu können. Bei der „konventionellen“ Methode am Automaten muss man immerhin die Karte schon für längere Zeit entwenden. Und wenn irgendjemand mal kurz die Karte in so ein Gerät steckt, ist dies sicherlich unauffälliger, als wenn jemand gleich mit der ganzen Karte abhaut, denn dann wird man diese sofort sperren. Habe ich das also so richtig verstanden, dass mit jedem Gerät gültige TANs erzeugt, pardon, gelesen werden können? Wäre es nicht viel sicherer, die Gültigkeit erzeugter TANs auf vllt. 5 Minuten zu begrenzen?
Für kompetente Antworten wäre ich sehr dankbar!
Viele Grüße
Nachteule