HBCI-Kartenleser SCR335 mit hibiscus auf LinuxMint

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nobotter
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Re: HBCI-Kartenleser SCR335 mit hibiscus auf LinuxMint

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Gepostet: 19.08.2021 - 11:04 Uhr  ·  #21
@msa
Vielen Dank für den Hinweis über die Web-Seite hier:

https://www.spk-suedholstein.d…ref=opener

die Zugangs-Umstellung für das Konto einfach selber vorzunehmen.
Dazu muss man aber seine Benutzer-ID und PIN für das bestehende Konto eingeben für das
man die Zugangsart ändern will.
Mit meiner Benutzer-ID und PIN für den Kartenleser erhalte ich aber keinen Zugang zu meinem Konto
über die Web-Seite.
Und eine andere Benutzer-ID oder PIN für den Zugang zu meinem Konto über die Web-Seite habe ich nicht.
Das ganze online-Banking läuft bisher komplett und ausschließlich über Starmoney auf Windows mit
meinem "alten" Kartenleser SCR335. Die Benutzer-ID für den Kontozugang ist in Starmoney hinterlegt und
ich muss zu jeder Buchung nur die PIN der Chip-Karte eingeben.


@hibiscus
Die Sparkasse Südholstein hat ja eine ganze Reihe von Zugangsverfahren im Angebot.
Mit meiner ganz zu Anfang angegeben Systemkonfiguration zu Linux/hibiscus (s. ganz oben) und so wie sie ist,
welches der von der Sparkasse Südholstein angegebotenen Zugangsverfahren würde denn funktionieren.
Natürlich mit einem anderen Gerät statt des alten SCR335, aber ohne Änderung der Linux/hibiscus Version/Konfiguration
hibiscus
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Re: HBCI-Kartenleser SCR335 mit hibiscus auf LinuxMint

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Gepostet: 19.08.2021 - 11:19 Uhr  ·  #22
Zitat geschrieben von nobotter

Mit meiner Benutzer-ID und PIN für den Kartenleser erhalte ich aber keinen Zugang zu meinem Konto
über die Web-Seite.
Und eine andere Benutzer-ID oder PIN für den Zugang zu meinem Konto über die Web-Seite habe ich nicht.

Dann wende dich mal bitte an deine Bank. Ich bin mir sicher, dass du Zugangsdaten dafür hast, diese dir aber lediglich nicht bekannt sind.
msa
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Re: HBCI-Kartenleser SCR335 mit hibiscus auf LinuxMint

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Gepostet: 19.08.2021 - 11:56 Uhr  ·  #23
@nobotter:

Ich habe es Dir doch nun mehrfach geschrieben:

Dein altes DDV-Chipkarten-Verfahren hat NICHTS mit den neuen Verfahren zu tun. Das ist eine völlig eigene Welt. Die Benutzerkennung und die (Karten-)PIN haben mit den aktuellen Zugangsdaten NICHTS zu tun.

Die Sparkasse hat - wie jede Sparkasse bundesweit - nicht eine "Anzahl" Verfahren sondern nur genau drei. Das erste ist Dein altes Chipkartenverfahren. Das wird Ende des Jahres Geschichte sein. Das zweite - für Privat- und kleinere Gewerbekunden - ist PIN&TAN. Damit solltest (musst ab Jahresende) Du unterwegs sein. Schließlich gibt es noch EBICS - das ist für große Firmenkunden gedacht. Damit kannst Du problemlos zigtausen (!) Aufträge am Stück einreichen und Massenumsätze abholen - aber dieses Verfahren kostet erhebliche Gebühren und kommt damit nicht in Frage.

Bleibt also das zweite - PIN&TAN. Diese Zugangsdaten sind sowohl im WebBanking als auch mit Software (jeglicher Software!) nutzbar. Also auch mit Deinem StarMoney und hibiscus. DIESES Verfahren benötigst Du. Die Zugangsdaten dazu bestehen aus einer 16stelligen Legitimations-ID und einer PIN. Statt der langen ID kann auch ein selbst wählbarer Anmeldename benutzt werden. Nochmal: Diese Daten haben nichts mit Deiner derzeitigen Benutzerkennung und Deiner derzeitigen KartenPIN zu tun. Die bekommst Du neu. Entweder wenn Du in Deine Filiale gehst oder aber bei Bestellung über obige Seite. Nachdem das eine NEU-Bestellung ist, musst Du nur die Felder ausfüllen (insbesondere IBAN). Einloggen musst und kannst Du Dich an der Stelle nicht. Du musst wählen, ob Du die TANs als chipTAN- oder pushTAN nutzen willst. Wenn die Zugangsdaten kommen (per Post), dann musst Du Dich mindestens einmal im WebBanking anmelden und dort die StartPIN in eine selbstgewählte PIN ändern - dann kann der Zugang genutzt werden - auch in der Software. Fertig.

Und nochmal: Ein "Gerät" brauchst Du im Fall von pushTAN nicht mehr (außer natürlich das Smartphone und die kostenlose App) oder eben einen TAN-Generator für chipTAN - wobei das einer mit QR-Scanner oder einer mit Flicker-Code oder einer mit usb-Übertragung sein kann. Siehe die jeweiligen Angebote der Sparkasse hierzu.
infoman
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Re: HBCI-Kartenleser SCR335 mit hibiscus auf LinuxMint

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Gepostet: 19.08.2021 - 12:07 Uhr  ·  #24
die Sparkasse legt für div. Autorisierungen, unterschiedliche Zugangsdaten an, die somit auch parallel genutzt werden können.
also einfach wie @msa ausführlich erläutert und gleich verlinkt hat klick NEU anlegen.
(die alte Zugangsdaten/Karte wird ja sowieso gesperrt bzw. kann wenn das NEUE Verfahren läuft auch aktiv vom Kunden gesperrt werden, entweder mit Meldung bei der Bank oder Karte/Chip zerschneiden)
Holger Fischer
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Re: HBCI-Kartenleser SCR335 mit hibiscus auf LinuxMint

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Gepostet: 20.08.2021 - 11:19 Uhr  ·  #25
Zitat geschrieben von Nemo

Zumindest für die Volksbanken gilt, das mindestens ein Klasse 2-Leser benötigt wird.

Das hat mit der Volksbank wenig zu tun. Ob ein Klasse 1 oder Klasse 2 Leser verwendet wird, kann keine Bank feststellen.
Aber die meisten alten Klasse 1 Leser kommen mit modernen SECCOS 6 Karten in der Regel nicht klar. Das wird eher der Grund sein, warum abseits der Sparkassen, Klasse 1 Leser (oft) nicht funktionieren .

Zitat geschrieben von Nemo

Wobei ChipTAN USB sogar Klasse 3 erfordert.

Nein. Für ChipTAN USB reicht ein Kartenleser, der die den gekoppelten Modus für die TAN Erzeugung unterstützt. Das sind deutlich weniger Anforderungen, als es an einen Klasse 3 Leser gibt. Es gibt nur SECODER und Klasse 3 Leser, deren Software auch ChipTAN USB können.
hibiscus
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Re: HBCI-Kartenleser SCR335 mit hibiscus auf LinuxMint

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Gepostet: 20.08.2021 - 11:24 Uhr  ·  #26
Unabhängig davon: Ich denke, wir sind uns alle einig, dass ein Towitoko Kartenzwerg völlig veraltet ist und allein die Tatsache, dass die PIN auf der PC-Tastatur eingegeben werden muss, den inzwischen noch marginalen Sicherheitswert der DDV-Karten völlig ad absurdum führt. Diese Kombination halte ich für unsicherer als die alte iTAN.
Holger Fischer
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Re: HBCI-Kartenleser SCR335 mit hibiscus auf LinuxMint

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Gepostet: 20.08.2021 - 11:34 Uhr  ·  #27
Zitat geschrieben von hibiscus

Unabhängig davon: Ich denke, wir sind uns alle einig, dass ein Towitoko Kartenzwerg völlig veraltet ist und allein die Tatsache, dass die PIN auf der PC-Tastatur eingegeben werden muss, den inzwischen noch marginalen Sicherheitswert der DDV-Karten völlig ad absurdum führt. Diese Kombination halte ich für unsicherer als die alte iTAN.

Ja, ich hätte das noch etwas drastischer formuliert.... Mir hat es sich noch nie erschlossen, warum man bei der Sicherheit seines Geldes auf ein in Plastik gegossenes Stück Draht setzt....
Raimund Sichmann
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Re: HBCI-Kartenleser SCR335 mit hibiscus auf LinuxMint

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Gepostet: 20.08.2021 - 13:31 Uhr  ·  #28
hihi, jau, war aber immer noch besser als ein Stück Papier mit Nummern darauf ;-)
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