Zitat geschrieben von pingpong
Scripting, Stabilität betrifft unschlagbar. Aber was nutzt ein Betriebssystem, wenn es gängige Datenbanken wie z.B. MS-SQL Server nicht unterstützt.
steile These bei MS-SQL von "gängig" zu sprechen, aber egal soll jeder selbst sehen wo er bleibt.
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Und im Desktopbereich ist es schön anzusehen, aber alleine die Vielzahl der Desktopmanager lässt einem erschaudern.
Das ist doch völlig irrelevant, niemand zwingt Dich jedes Mal einen anderen einzusetzen. Ich nutze schon ewig den XFCE, stabil und tut einfach und anständiger Software ist es völlig egal was da läuft, weil das verkapselt ist.
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Und gerootete Handys (gibts ja gottseidank nur unter Android) für Homebanking, aus Sicht der Sicherheit, zu nutzen ist auch nicht das gelbe vom Ei ...
Auch hier, kann man so oder so sehen, zum einen funktionieren Banking-Apps auf gerooteten Geräten überhaupt nicht, zum anderen wird niemand gezwungen sein Handy zu rooten, aber wenn jemand das gerne möchte, kann er es zumindest (manchmal).
Desweiteren verletzen Banking-Apps auf SmartPhone (egal ob Apple oder Android) aus meiner Sicht ganz grundlegende Sicherheitsmechanismen: Besitz, Wissen und Inhärenz über ein einziges Gerät laufen zu lassen, kann nicht sicher sein. Egal ob das Gerät gehakt oder gestohlen wurde, hat man dann schon mehr in der Hand, als wenn man z.B. ein extra USB-Token oder Karte nutzen würde, wie das bei HBCI jahrzehnte Standard war.
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Obwohl ich Moneyplex schon seit Ende der 90er Jahre aktiv nutze, war mir deren Produktpflege und Upgradeintervalle immer mit einen großen Fragezeichen versehen. Eine echte Weiterentwicklung gab es ja kaum.
Weiterentwicklung in Form neuer Oberfläche usw. gab es (fast) nie, aber im Hintergrund war es immer nötig ständig die Kompatibilität zu den vielen Banksystemen immer wieder erneut herzustellen, was eine Heidenarbeit darstellte und sich manchmal sogar als unlösbar herausstellte. Bei Matrica gab' es eben nie ein großes Team was sich damit beschäftigen konnte und wenn dann noch wichtige Personen ausfallen wird's einfach schwierig.
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Moneyplex ist mausetot. Die darunterliegende Datenbank scheinbar ein "Geheimprojekt ..." alles absolut proprietär und geheimnisumwittert.
Proprietär ist bei einer Anwendung, die nicht OpenSource ist sowieso immer so ziemlich alles, gilt auch für alle anderen Closed Source (Banking-)Anwendungen, hat also mit "Geheimprojekt" nichts zu tun.
Zum Thema "mausetot", MoneyPlex läuft bei mir nach wie vor völlig einwandfrei, dass wird sich zum 15. Oktober ändern, mangels Unterstützung von VoP gehen von da an nur noch Kontenabfragen, aber keine Überweisungen udgl.
Den Entwickler von MoneyPlex gibt's noch und vor allem
möchte er das Programm weiterhin funktionsfähig halten, ich hatte vorgestern ein längeres Gespräch mit ihm wo auch das Thema war, aber wie ich bereits früher erwähnt hatte, es geht da aktuell nicht weiter.
Wer also weiterhin bei MoneyPlex bleiben möchte muss leider weiterhin Geduld mitbringen, man wird seinen Datenbestand aktuell halten können, muss aber für Zahlungen zwangsweise auf die Web-Seiten der Sparkassen/Banken ausweichen.
Ich werde diesen Weg mittelfristig gehen (können), v.a. auch weil die Auswahl von Banking-Programmen unter Linux doch recht eingeschränkt ist und ich mit MoneyPlex noch nie Probleme hatte. Aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen.
VoP und andere Probleme stehen auf dem "Zettel", manches ist vielleicht kurzfristig lösbar, VoP wird aber ganz sicher dauern ...