Fragen zum neuen Geschäftsmodell Banking 4

 
Banksterschreck
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Fragen zum neuen Geschäftsmodell Banking 4

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Gepostet: 28.09.2025 - 15:34 Uhr  ·  #1
Hallo zusammen,

anläßlich der WIN11 Thematik setze ich gerade einen neuen Rechner auf. Dabei wollte ich Banking 4 wieder installieren (ich habe wegen der Sammelüberweisungen vor Jahren die ZV-Version gekauft).
Jetzt fand ich aber bei Andreas auf der Homepage den Hinweis, dass die ZV nur noch ein Jahr unterstützt wird und man danach (wenn man wieder die Funktion Sammelüberweisung haben möchte) die nur noch im Abomodell verfügbaren Versionen Banking 4 Professional bzw. Banking 4 Business erwerden müßte. Das wird natürlich dann deutlich teurer werden, bereits die Prof bedeutet 80€/Jahr.

Folgende Fragen sind aber auch über die Homepage nicht klar:

1. Kann ich auf dem neuen Rechner noch die Business oder Prof-Version installieren und mit meinen Lizenzschlüssel aus Banking ZV freischalten, zumindest für das jahr Support der ZV? Eine direkte Downloadmöglichkeit für die ZV scheint es ja nicht mehr zu geben.

2. Was ist, wenn ich aus Kostengründen auf die Banking4 Home wechsele, mit meinen Datentresoren aus der ZV? Kann ich die auch mit der Home öffnen? Andreas beschreibt auf seiner Homepage nämlich nur, dass die ZV-Tresore mit der Prof bw. Business-Version geöffnet werden können.

Ich wäre dankbar, wenn ein Wissender hier weiterhelfen könnte.

Grüße Uwe
infoman
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Re: Fragen zum neuen Geschäftsmodell Banking 4

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Gepostet: 28.09.2025 - 17:43 Uhr  ·  #2
Zitat geschrieben von Banksterschreck
anläßlich der WIN11 Thematik setze ich gerade einen neuen Rechner auf

Du meinst wahrscheinlich Win10 Thematik oder?
und hier gibt es ja neue Infos: Microsoft bestätigt kostenlose Windows-10-Sicherheitsupdates
des weiteren ist es bei Win10 > Win11 lediglich ein Upgrade und muss nicht neu aufgesetzt werden, dh. Upgrade durchführen und komplette Software läuft, wie bisher.

Download BankingZV: https://banking4.de/downloadbankingzv.html
Zitat
Bis Ende September 2026 werden wir für die Desktop-Versionen von BankingZV noch alle Updates kostenlos zur Verfügung stellen. Ab Oktober 2026 wird dann der Support für BankingZV eingestellt und es gibt keinerlei Updates mehr. Sie können BankingZV aber dennoch weiterhin nutzen, Ihre Lizenz behält auch darüber hinaus Ihre Gültigkeit.
Banksterschreck
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Re: Fragen zum neuen Geschäftsmodell Banking 4

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Gepostet: 28.09.2025 - 21:00 Uhr  ·  #3
Hallo infoman,

danke für den Hinweis auf den Downloadkanal, das hatte ich glatt übersehen.
Allerdings bringt die Aussage von Andreas, 'Sie können BankingZV aber dennoch weiterhin nutzen, Ihre Lizenz behält auch darüber hinaus Ihre Gültigkeit.' doch nur relativ wenig, da das Produkt dann relativ schnell nicht mehr aktuell sein wird. Jede Änderung einer Bank, die dann nicht nachgezogen wird, läßt es dann rasant veralten.

Somit bleibt die Frage, inwieweit ein Downgrade auf Banking 4 Home möglich ist, für mich aktuell. Der Mehrwert der Möglichkeit einer Sammelüberweisung ist mir jedenfall nicht das Abo mit 80€/a für die Professional Version versus einmalig 40€ für die Home Version wert.

Und was WIN11 angeht: Ja, ich wäre gerne bei Win10 geblieben. Aber wenn die HW zu alt ist, bleibt es halt nicht bei einem simplen Upgrade, dann ich ein neuer Rechner angesagt (oder eine andere Umgehungslösung). Da ist das zusätzliche Jahr Support für Win10 auch nur eine Gnadenfrist. Wobei bei mir die Möglichkeit zum Buchen der ESU immer noch nicht aufgetaucht ist, obwohl ich alle Voraussetzungen erfülle.

Grüße Uwe
subsembly
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Re: Fragen zum neuen Geschäftsmodell Banking 4

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Gepostet: 29.09.2025 - 09:02 Uhr  ·  #4
Zitat geschrieben von Banksterschreck

Somit bleibt die Frage, inwieweit ein Downgrade auf Banking 4 Home möglich ist, für mich aktuell. Der Mehrwert der Möglichkeit einer Sammelüberweisung ist mir jedenfall nicht das Abo mit 80€/a für die Professional Version versus einmalig 40€ für die Home Version wert.


Ja, der Datentresor von BankingZV kann auch mit Banking4 Home oder irgendeinem anderen Banking4 auf irgendeiner Plattform geöffnet und genutzt werden. Du kannst Banking4 Home testweise installieren und 30 Tage kostenlos nutzen. Die Installation von Banking4 Home erfolgt parallel zu BankingZV (oder auch parallel zu Banking4 Professional und Banking4 Business). Man kann somit alle Varianten auch parallel testen/nutzen.
Banksterschreck
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Re: Fragen zum neuen Geschäftsmodell Banking 4

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Gepostet: 29.09.2025 - 14:24 Uhr  ·  #5
Hallo Andreas,

vielen Dank für die ausführliche Erläuterung. Interessant finde ich auch die Möglichkeit, Banking 4 Home neben ZV zu installieren. Das schafft dann einen gleitenden Übergang.

Und vielleicht gibt es ja doch noch mal die Überlegung, eine Banking 4 Home+ Version herauszubringen (halt mit der Sammelüberweisung :-) )

Grüße Uwe
subsembly
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Re: Fragen zum neuen Geschäftsmodell Banking 4

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Gepostet: 29.09.2025 - 16:39 Uhr  ·  #6
Zitat geschrieben von Banksterschreck

Und vielleicht gibt es ja doch noch mal die Überlegung, eine Banking 4 Home+ Version herauszubringen (halt mit der Sammelüberweisung :-) )


Gibt es schon, die heißt Banking4 Professional.
DerJenrik
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Re: Fragen zum neuen Geschäftsmodell Banking 4

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Gepostet: 29.09.2025 - 16:44 Uhr  ·  #7
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Re: Fragen zum neuen Geschäftsmodell Banking 4

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Gepostet: 07.05.2026 - 01:41 Uhr  ·  #8
Als Nutzer / Käufer von BankingZV stellt sich für mich die Situation wie folgt dar:

* Die Lizenz (dauerhaft) hat mal ca. 150 Euro gekostet
* der Leistungsumfang von BankingZV ist identisch mit Banking4Business --> ich erhalte also beim Wechsel keine Verbesserung
* nun kostet eine Einzellizenz pro Jahr 120 Euro
* und weiterhin gibts keine funktionalen Verbesserungen...

Also: de facto zahle ich nun jedes Jahr nochmal den Kaufbetrag für das, was ich bereits besitze.
Einfach weil Subsembly sich so die Taschen vollmacht.

FAIR wäre gewesen, das Bestandskunden a) den Wechsel auf das gleiche Produkt Banking4Business umsonst erhalten, und b) einen Supportvertrag für z.B. 60 Euro/Jahr abschliessen können.

Natürlich kaufe ich das Argument, pro Monat 10 Euro für eine professionelle OfflineBanking-SW ist per se nicht wahnsinnig teuer, wenn man die Funktionen alle braucht als Gewerbetreibender. Aber es hat einen sehr sehr bitteren Geschmack, denn "früher" war die gleiche Leistung im Einmalkauf enthalten.

Oder man erhält BankingZV im jetzigen Leistungsstand funktionierend, bietet KEINEN Support mehr an und nur noch Sicherheits+Bugfixes sowie Änderungen bei Bankzugängen für vorhandene Banken. Keine neuen Banken, keine neuen Geschäftsmodelle.

Vielleicht denkt man bei Subsembly nochmal über Bestandskunden nach.

VG Data
infoman
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Re: Fragen zum neuen Geschäftsmodell Banking 4

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Gepostet: 07.05.2026 - 06:30 Uhr  ·  #9
Wenn man eine Software als Dauerlizenz gekauft hat und plötzlich zum Jahresabo wechseln soll, fühlt sich das zunächst wie ein schlechter Tausch an. Ich möchte hier aber gar nicht dagegenhalten oder deine Enttäuschung kleinreden, sondern nur anregen, mal einen Schritt zurückzutreten und die aktuelle Marktlage zu betrachten.

Fakt ist: Ein Produkt, das wirtschaftlich nicht mehr tragbar ist, verschwindet langfristig vom Markt. Und dann nützt selbst die schönste Dauerlizenz nichts mehr, wenn der Hersteller irgendwann die Lichter ausmacht. Man könnte durchaus argumentieren, dass BankingZV über all die Jahre schlicht zu günstig war.

Zudem hat sich die regulatorische Landschaft im Bankenumfeld massiv verschärft. Nimm doch mal, was in den letzten Jahren alles auf die Entwickler zugekommen ist: die PSD2 / IBAN-Umstellung mit Kontonummern- und BLZ-Auslauf, tiefgreifende Änderungen beim SEPA-Lastschrifteinzug, und jetzt aktuell Themen wie Verification of Payee (VoP) und andere. Das waren alles keine Lappalien, sondern aufwändige Umbauten, die laufende Pflege und Entwicklerkapazitäten binden.
Es ist kein Zufall, dass in diesem Zug Mitbewerber Produkte komplett eingestellt und/oder von Grund auf neu programmiert haben, weil die alten Codebases den neuen Anforderungen nicht mehr gewachsen waren.

Dass viele dieser Mitbewerber parallel vom Einmalkauf konsequent auf Abo-Modelle umgestiegen sind, zeigt auch, dass das nicht eine willkürliche Entscheidung ist, sondern ein Branchentrend (oder einfach Wirtschaftlichkeit).
omega
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Re: Fragen zum neuen Geschäftsmodell Banking 4

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Gepostet: 07.05.2026 - 07:11 Uhr  ·  #10
Moin,

positiv anzumerken ist auch der schnelle und kompetente Support durch Subsembly, mit dem ich sehr gute Erfahrungen habe. Muss auch finanziert werden.

Gruß
omega
subsembly
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Re: Fragen zum neuen Geschäftsmodell Banking 4

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Gepostet: 07.05.2026 - 16:37 Uhr  ·  #11
Hallo,

dass es keine neuen Funktionen gibt, stimmt so nicht ganz. Wenn Du Dir mal unsere gesammelten Release-Notes auf

https://banking4.de/banking4-windows-updates.php

ansiehst, dann wirst Du feststellen, dass es ständig auch Erweiterungen und neue Funktionen gibt.

Abgesehen davon werden wir BankingZV noch bis Oktober 2026 parallel zu Banking4 Business kostenlos updaten. Die Downloads dazu findest Du auf

https://banking4.de/downloadbankingzv.html

Auch danach kann BankingZV noch beliebig lange weiter genutzt werden, es gibt dann aber keine Updates mehr.
dsc
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Re: Fragen zum neuen Geschäftsmodell Banking 4

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Gepostet: 07.05.2026 - 16:52 Uhr  ·  #12
Ich denke auch, dass zu dem Thema einmal ein Wechsel der Blickrichtung vorgenommen werden müsste.

Ich komme selbst aus der IT und habe mich schon länger gefragt, wie das gesamte Produkt denn finanziert werden kann.
Eine einmalige Zahlung kann ja immer nur einen einmaligen Aufwand finanzieren. Somit in diesem Falle sozusagen die Version, die zum Zeitpunkt des Kaufs gerade verfügbar war. Evtl. kann man noch argumentieren, dass eine gewisse Zeit an Support mit dabei ist, wobei ich aber zumindest bei der Home-Version für 40 € die Zeitspanne dafür recht eng sehen würde.

Eine kostenlose Software (und das ist Banking4 dann auch, wenn es um den Support und die Updates geht, die es zwangsläufig hier benötigt), dann kann das nur eine der folgenden Varianten sein:

  • Hobbyprojekt: der Entwickler macht das aus Spaß in seiner Freizeit und bezahlt somit mit seiner eigenen Zeit. Das bedeutet aber auch, dass er ggf. auch mal nicht direkt reagieren kann oder wird, wenn er andere Verpflichtungen hat.
  • Finanziert durch Werbung: das würde man sehr deutlich sehen und stößt die meisten Anwender ab. Das wird idR nur bei kleinen Spielen oder unkritischen Anwendungen akzeptiert. Eine Anwendung wie eine Banking-Software würde dieses Konzept vermutlich nicht gut stehen.
  • Verkauf von Daten: Das wollen wir hier mal nicht weiter verfolgen, da wir diese Art der Finanzierung hier nicht unterstellen wollen/können/sollen...
  • Community-Projekt: deckt sich dann etwas mit dem ersten Punkt, aber da wären dann mehr Leute im Hintergrund und vielleicht auch der ein oder andere Sponsor, der das ohne direkte Werbung unterstützen würde


Sicherlich gibt es noch die ein oder andere Version der kostenlosen Umsetzung. Aber von denen hier aufgeführten ist aus meiner Sicht keines wirklich erstrebenswert, für eine Software im Banking-Umfeld.

Daher bleibt eigentlich nur, dass die Anwender die Software finanzieren. Und hier hat sich, wie infoman schon gesagt hat, das Abo-Modell durchgesetzt. Es handelt sich hier ja auch nicht um eine einmalige Sache, sondern um etwas, dass tatsächlich regelmäßig weiterentwickelt werden muss.

Und wenn man das mal aus der Sicht sieht: wer kann denn ernsthaft von sich behaupten, dass er gerne für einen Einmalbetrag ein Leben lang arbeitet? Das würde eigentlich ja auch niemand machen wollen und vermutlich auch niemand fordern, oder?

In diesem Sinne: ich kann es vollkommen nachvollziehen, dass Banking4 ein Abo-Modell aufzieht und finde die Art und Weise, wie das hier erfolgt ist, mehr als fair. Es muss jetzt natürlich jeder selbst für sich entscheiden, welche Funktionen für einen relevant sind und was das einem Wert ist. Wenn man dadurch jeden Monat nur ein paar Stunden Aufwand spart, dann sollten einem das schon die 5-30 € pro Monat je nach Lizenz wert sein. So zumindest meine Meinung und Ansicht ;-)
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