Eigentlich habe ich mich schon längst damit abgefunden, dass die Marktwirtschaft alles bietet, außer das was du gerade brauchst. Das betrifft alles: Wohnungen, Kleidung, Schuhe, Autos, Urlaub, Arbeit, Unterhaltungselektronik, PC-Technik und so weiter. Auch Online-Banking ist leider keine Ausnahme.
Kurz zu meiner Ausgangssituation: Seit vielen Jahren bin ich Kunde von einer bayerischen Sparkasse, habe dort Girokonto und VISA-Karte. Außerdem verwalte ich Konto von meiner schwerbehinderten Mutter. Aus organisatorisch-bürokratischen Gründen wird dieses bei einer anderen bayerischen Sparkasse geführt. Insgesamt also drei Konten. Die Kommunikation mit den beien Sparkassen erfolgt mittels HBCI-Karten.
Früher konnte ich mich direkt auf den Webseiten von beiden Sparkassen mit der jeweiligen Karte einloggen und alle Geschäfte tätigen. Vor einigen Jahren haben aber beide Sparkassen im Zuge der Softwareumstellung beim RZ von BLB und Vereinheitlichung der Webauftritte diese Möglichkeit abgeschafft. Die Sparkasse von meiner Mutter hat dabei Starmoney zum Unkostenpreis angeboten, meine Sparkasse schickte mir gleich ein SFrim Paket mit vollständiger Lizenz für alles Mögliche und mit der lebenslangen Update-/Upgragegarantie (selbstverständlich solange ich Kunde bin). Mit SFirm arbeite ich momentan primär. Von allen drei Konten bekomme ich elektronische Kontoauszüge.
Mit SFirm klappt alles mehr oder weiniger. Das Programm ist allerdings nicht besonders stabil, hat ein versteinertes Design (mit der Version 3 sollte es etwas besser werden), ist sehr vielschichtig, sperrig und überladen mit den Funktionen, die ich als Privatperson nicht brauche und nie brauchen werde. Zwar zahle ich nie bar, benutze keine Geldautomaten und meine Kontoauszüge können mit Kontoauszügen einer richtigen Handwerkerfirma mithalten, wenn man die Länge betrachtet. Aber ich halte alle Umsätze in Blick und würde mit einem einfachen Programm, das nur noch Umsätze und E-Kontoauszüge abruft, Überweisungen macht und Daueraufträge verwaltet, restlos glücklich. Leider muss ich mich (wie es aussieht), weiterhin mit SFirm begnügen, weil ich einfach keine Alternative finde. Gesucht habe ich schon.
Programm Nummer 1. Groß, langsam, überladen, ständige Update-Erpressungen. No, thanks.
Programm Nummer 2. Günstig, aber immens groß. Für alle Lizenzvarianten (auch für die billigste) - nur eine Installationsdatei und gleiche Installation. Naja. Macht aber in der Billig-Version genau das, was ich brauche, keinen Millimeter mehr oder weniger. Zeigt allerdings nur die letzten abgerufenen Umsätze. Jedesmal (selbst nachdem man einfach Reiter hin- und zurück schaltet) muss der Zeitraum mühsam neu ausgewählt werden, wenn man mehr sehen will. Im Forum verrat man mir, welche Einstellung ich vornehmen soll, damit das Programm den Zeitraum merkt. Diese Einstellung fehlt aber in der günstigen Version ganz offensichtlich. Also, tschüss.
Programm Nummer 3. Groß, sehr teuer und mit zig Funktionen. Ich brauche aber keine Statistiken, keine Versicherungs- und Finanzanalysen, keine blinkenden Grafiken. Nicht einmal Kategorien brauche ich, sie sind das erste, was ich beim Testen abschalte. Ich bin ein alleinstehender Arbeitnehmer mit zwei stinknormalen Konten, der noch ein stinknormales Konto von einer Rentnerin verwaltet, mehr nicht. Auf beiden Girokonten stehen ziemlich überschaubare Guthaben und das VISA-Konto freut sich, wenn ich es überhaupt mit Umsätzen beglücke.
Programm Nummer 4. Schlank, einfach, aufgeräumt und günstig, hat aber chronische Probleme mit E-Kontoauszügen. Diese Funktion ist für mich aber ein absolutes Muss, ohne Diskussionen. Alle paar Monate teste ich es und hoffe, dass es sich irgendwann heilt.
Programm Nummer 5. Bei der Testinstallation sagte, dass mein VISA-Konto grundsätzlich keine E-Kontoauszüge bereitstellt. Das war's dann. Denn sonst schickt mir die Sparkasse Kontoauszüge per Post und verlangt Geld dafür. Selbst wenn ich gar keine Umsätze mache, werden die Kontoauszüge weiter generiert: Jeden neuen Monat steht dort mindestens die Versandgebühr für den letzten Kontoauszug.
Und dieser Rattenschwanz ist endlos.
Also, ich bleibe vorerst bei SFirm. Wie bei der Wohnung oder Kleidung, nehme ich nicht das, was ich haben will, sondern das, was der man (der Markt) mir gibt.
Kurz zu meiner Ausgangssituation: Seit vielen Jahren bin ich Kunde von einer bayerischen Sparkasse, habe dort Girokonto und VISA-Karte. Außerdem verwalte ich Konto von meiner schwerbehinderten Mutter. Aus organisatorisch-bürokratischen Gründen wird dieses bei einer anderen bayerischen Sparkasse geführt. Insgesamt also drei Konten. Die Kommunikation mit den beien Sparkassen erfolgt mittels HBCI-Karten.
Früher konnte ich mich direkt auf den Webseiten von beiden Sparkassen mit der jeweiligen Karte einloggen und alle Geschäfte tätigen. Vor einigen Jahren haben aber beide Sparkassen im Zuge der Softwareumstellung beim RZ von BLB und Vereinheitlichung der Webauftritte diese Möglichkeit abgeschafft. Die Sparkasse von meiner Mutter hat dabei Starmoney zum Unkostenpreis angeboten, meine Sparkasse schickte mir gleich ein SFrim Paket mit vollständiger Lizenz für alles Mögliche und mit der lebenslangen Update-/Upgragegarantie (selbstverständlich solange ich Kunde bin). Mit SFirm arbeite ich momentan primär. Von allen drei Konten bekomme ich elektronische Kontoauszüge.
Mit SFirm klappt alles mehr oder weiniger. Das Programm ist allerdings nicht besonders stabil, hat ein versteinertes Design (mit der Version 3 sollte es etwas besser werden), ist sehr vielschichtig, sperrig und überladen mit den Funktionen, die ich als Privatperson nicht brauche und nie brauchen werde. Zwar zahle ich nie bar, benutze keine Geldautomaten und meine Kontoauszüge können mit Kontoauszügen einer richtigen Handwerkerfirma mithalten, wenn man die Länge betrachtet. Aber ich halte alle Umsätze in Blick und würde mit einem einfachen Programm, das nur noch Umsätze und E-Kontoauszüge abruft, Überweisungen macht und Daueraufträge verwaltet, restlos glücklich. Leider muss ich mich (wie es aussieht), weiterhin mit SFirm begnügen, weil ich einfach keine Alternative finde. Gesucht habe ich schon.
Programm Nummer 1. Groß, langsam, überladen, ständige Update-Erpressungen. No, thanks.
Programm Nummer 2. Günstig, aber immens groß. Für alle Lizenzvarianten (auch für die billigste) - nur eine Installationsdatei und gleiche Installation. Naja. Macht aber in der Billig-Version genau das, was ich brauche, keinen Millimeter mehr oder weniger. Zeigt allerdings nur die letzten abgerufenen Umsätze. Jedesmal (selbst nachdem man einfach Reiter hin- und zurück schaltet) muss der Zeitraum mühsam neu ausgewählt werden, wenn man mehr sehen will. Im Forum verrat man mir, welche Einstellung ich vornehmen soll, damit das Programm den Zeitraum merkt. Diese Einstellung fehlt aber in der günstigen Version ganz offensichtlich. Also, tschüss.
Programm Nummer 3. Groß, sehr teuer und mit zig Funktionen. Ich brauche aber keine Statistiken, keine Versicherungs- und Finanzanalysen, keine blinkenden Grafiken. Nicht einmal Kategorien brauche ich, sie sind das erste, was ich beim Testen abschalte. Ich bin ein alleinstehender Arbeitnehmer mit zwei stinknormalen Konten, der noch ein stinknormales Konto von einer Rentnerin verwaltet, mehr nicht. Auf beiden Girokonten stehen ziemlich überschaubare Guthaben und das VISA-Konto freut sich, wenn ich es überhaupt mit Umsätzen beglücke.
Programm Nummer 4. Schlank, einfach, aufgeräumt und günstig, hat aber chronische Probleme mit E-Kontoauszügen. Diese Funktion ist für mich aber ein absolutes Muss, ohne Diskussionen. Alle paar Monate teste ich es und hoffe, dass es sich irgendwann heilt.
Programm Nummer 5. Bei der Testinstallation sagte, dass mein VISA-Konto grundsätzlich keine E-Kontoauszüge bereitstellt. Das war's dann. Denn sonst schickt mir die Sparkasse Kontoauszüge per Post und verlangt Geld dafür. Selbst wenn ich gar keine Umsätze mache, werden die Kontoauszüge weiter generiert: Jeden neuen Monat steht dort mindestens die Versandgebühr für den letzten Kontoauszug.
Und dieser Rattenschwanz ist endlos.
Also, ich bleibe vorerst bei SFirm. Wie bei der Wohnung oder Kleidung, nehme ich nicht das, was ich haben will, sondern das, was der man (der Markt) mir gibt.