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24.08.2018 - 14:23 Uhr  · 

#21

Super, dann hat sich das ja geklärt. Danke für die Erläuterungen!
24.08.2018 - 10:40 Uhr  · 

#22

Hallo,

ist vielleicht eine blöde Frage, ich stelle sie trotzdem mal ...

Die BLZ ist ja nicht eindeutig, z.B. gibt es mehrere Banken mit der 27070024. Soweit so gut.

Jetzt steht in Wikipedia:
Die deutschen Bankleitzahlen werden in der Bankleitzahlendatei der Bundesbank auf die BICs der deutschen Kreditinstitute abgebildet ... Für den Zahlungsverkehr relevant sind jedoch nur die Datensätze mit Merkmal „1“ im Feld 2; bei diesen ist die Bankleitzahl immer eindeutig.

Mein Verständnisproblem zeigt folgendes Beispiel:
- Jemand hat ein Konto bei Deutsche Bank PGK Bad Lauterberg, BIC DEUTDEDB278, BLZ 27070024
- Dieses Konto hat kein Merkmal "1"
- Ich möchte diesem Jemand Geld überweisen, und gebe ins Formular BIC und IBAN ein.

Funktioniert diese Überweisung? Ich habe ja eine BIC eingegeben, die kein Merkmal 1 hat.

Gruß
20.08.2018 - 11:39 Uhr  · 

#23

... habe den Fehler gefunden. Im Segment ist die Länge des XML mit 1238 angegeben:
HKCDE:3:1+DE12100500000123456789:BELADEBEXXX+urn?:iso?:std?:iso?:20022?:tech?:xsd?:pain.001.001.03+@1238@

Die Länge wurde aufgrund eines Bugs falsch ermittelt. Korrekt wäre in dem hier beschriebenen Fall 1224.

Mit der richtigen Längenangabe werden die Nachrichten von der Bank akzeptiert ... :-)
15.08.2018 - 09:36 Uhr  · 

#24

Hallo allerseits,

ich verwende libfintx (Fork auf https://github.com/abid76/libfintx) und habe ein Problem mit der Einrichtung eines Dauerauftrags.

Ich erhalte von der Bank die Meldung:
Code

HIRMG:3:2+9050::Die Nachricht enthält Fehler.'
HIRMS:4:2:3+9110:5,1:Ungültige Auftragsnachricht?: Unbekannter Aufbau.'
HIRMS:5:2:4+9110::Falsche Segmentzusammenstellung'


Meine Nachricht lautet (der Zeilenumbruch im xml Header kommt durch die Formatierung dieser Webseite):
Code

HNHBK:1:3+000000001758+300+137490759439=400146952771CQCH=+2'
HNVSK:998:3+PIN:2+998+1+1::jcY6tFJ1OGUBAACCJtAaq?+sWrAQA+1:20180814:154721+2:2:13:@8@00000000:5:1+280:10050000:123456789:V:0:0+0'
HNVSD:999:1+@1538@
HNSHK:2:4+PIN:2+920+23555626444351+1+1+1::jcY6tFJ1OGUBAACCJtAaq?+sWrAQA+1+1:20180814:154721+1:999:1+6:10:16+280:10050000:123456789:S:0:0'
HKCDE:3:1+DE12100500000123456789:BELADEBEXXX+urn?:iso?:std?:iso?:20022?:tech?:xsd?:pain.001.001.03+@1238@<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?><Document xmlns="urn:iso:std:iso:20022:tech:xsd:pain.001.001.03" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:schemaLocation="urn:iso:std:iso:20022:tech:xsd:pain.001.001.03 pain.001.001.03.xsd"><CstmrCdtTrfInitn><GrpHdr><MsgId>libfintx-b6fb410a47b9498ea</MsgId><CreDtTm>2018-08-14T15:47:21</CreDtTm><NbOfTxs>1</NbOfTxs><CtrlSum>10.0</CtrlSum><InitgPty><Nm>Müller, Heinz</Nm></InitgPty></GrpHdr><PmtInf><PmtInfId>libfintx-b6fb410a47b9498ea</PmtInfId><PmtMtd>TRF</PmtMtd><NbOfTxs>1</NbOfTxs><CtrlSum>10.0</CtrlSum><PmtTpInf><SvcLvl><Cd>SEPA</Cd></SvcLvl></PmtTpInf><ReqdExctnDt>1999-01-01</ReqdExctnDt><Dbtr><Nm>Müller, Heinz</Nm></Dbtr><DbtrAcct><Id><IBAN>DE12100500000123456789</IBAN></Id></DbtrAcct><DbtrAgt><FinInstnId><BIC>BELADEBEXXX</BIC></FinInstnId></DbtrAgt><ChrgBr>SLEV</ChrgBr><CdtTrfTxInf><PmtId><EndToEndId>NOTPROVIDED</EndToEndId></PmtId><Amt><InstdAmt Ccy="EUR">10.0</InstdAmt></Amt><CdtrAgt><FinInstnId><BIC>BELADEBEXXX</BIC></FinInstnId></CdtrAgt><Cdtr><Nm>Heinz Müller</Nm></Cdtr><CdtrAcct><Id><IBAN>DE20100500000987654321</IBAN></Id></CdtrAcct><RmtInf><Ustrd>Sparen</Ustrd></RmtInf></CdtTrfTxInf></PmtInf></CstmrCdtTrfInitn></Document>+20180901:M:1:1'
HKTAN:4:3+4++++++++Handy'
HNSHA:5:2+23555626444351++12345''
HNHBS:6:1+2'


Um dem Fehler auf die Schliche zu kommen, habe ich denselben Auftrag mit windata abgesetzt:
Code

HNHBK:1:3+000000001715+300+846067589619=677910652771CQCG=+2'
HNVSK:998:3+PIN:2+998+1+1::3G0AGwqq22QBAACCJtAaq?+sWrAQA+1:20180814:144700+2:2:13:@8H@0000000000000000:5:1+280:10050000:123456789:V:0:0+0'
HNVSD:999:1+@1495@
HNSHK:2:4+PIN:2+920+windataDDB/2+1+1+1::3G0AGwqq22QBAACCJtAaq?+sWrAQA+1+1:20180814:144700+1:999:1+6:10:16+280:10050000:123456789:S:0:0'
HKCDE:3:1+DE12100500000123456789:BELADEBEXXX+urn?:iso?:std?:iso?:20022?:tech?:xsd?:pain.001.001.03+@1184@<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><Document xmlns="urn:iso:std:iso:20022:tech:xsd:pain.001.001.03" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:schemaLocation="urn:iso:std:iso:20022:tech:xsd:pain.001.001.03 pain.001.001.03.xsd"><CstmrCdtTrfInitn><GrpHdr><MsgId>windata-1-15-0123456789</MsgId><CreDtTm>2018-08-14T14:47:00</CreDtTm><NbOfTxs>1</NbOfTxs><CtrlSum>15.00</CtrlSum><InitgPty><Nm>Müller</Nm></InitgPty></GrpHdr><PmtInf><PmtInfId>windata D0000008</PmtInfId><PmtMtd>TRF</PmtMtd><NbOfTxs>1</NbOfTxs><CtrlSum>15.00</CtrlSum><PmtTpInf><SvcLvl><Cd>SEPA</Cd></SvcLvl></PmtTpInf><ReqdExctnDt>1999-01-01</ReqdExctnDt><Dbtr><Nm>Müller</Nm></Dbtr><DbtrAcct><Id><IBAN>DE12100500000123456789</IBAN></Id></DbtrAcct><DbtrAgt><FinInstnId><BIC>BELADEBEXXX</BIC></FinInstnId></DbtrAgt><ChrgBr>SLEV</ChrgBr><CdtTrfTxInf><PmtId><EndToEndId>NOTPROVIDED</EndToEndId></PmtId><Amt><InstdAmt Ccy="EUR">15.00</InstdAmt></Amt><CdtrAgt><FinInstnId><BIC>BELADEBEXXX</BIC></FinInstnId></CdtrAgt><Cdtr><Nm>Heinz Müller</Nm></Cdtr><CdtrAcct><Id><IBAN>DE20100500000987654321</IBAN></Id></CdtrAcct><RmtInf><Ustrd>Sparen</Ustrd></RmtInf></CdtTrfTxInf></PmtInf></CstmrCdtTrfInitn></Document>+20180901:M:1:1'
HKTAN:4:3+4++++++++Handy'
HNSHA:5:2+windataDDB/2++*****''
HNHBS:6:1+2'


Mit windata funktioniert die Dauerauftragseinrichtung. Vergleiche ich die Nachrichten von libfintx und windata mit Winmerge, sind die Unterschiede minimal. Der Aufbau des HKCDE-Segments scheint mir in beiden Fällen derselbe zu sein. Auch das XML weist kaum Unterschiede auf, die Struktur ist dieselbe.

Die Bank hilft mir nicht weiter, da sie nur Support für Starmoney und S-Firm bietet.

Hat jemand eine Idee, wo das Problem liegen könnte? Übersehe ich etwas Offensichtliches?

Gruß
10.07.2018 - 14:04 Uhr  · 

#25

Ja, das ist nur ein Teil der Anwendung, an der ich arbeite. Aber ein Wichtiger. Es geht um den regelmäßigen Abruf von Umsätzen und die Durchführung von Einzel-Überweisungen.

Um "unabhängig" zu bleiben, schaue ich mich im Opensource-Bereich um und versuche, das HBCI-Protokoll zu verstehen. Ob es in vertretbarer Zeit möglich ist, ohne den Einkauf von Drittherstellern auszukommen, wird sich zeigen. Zumindest hbci4java (und auch hibiscus) wirkt ausgereift.

Ich finde, es ist immer von Nachteil, eine Technologie einzusetzen, die man nicht versteht.

Gruß :-)
10.07.2018 - 13:24 Uhr  · 

#26

Super. Dank Deiner Erläuterungen konnte ich das ganze auch in der Spec nachvollziehen. Da geht einem doch ein Licht auf ... :-)

Gruß
10.07.2018 - 12:52 Uhr  · 

#27

Alles klar, danke. In den FAQs steht, dass "in Zusammenhang mit der Einführung der starken Kundenauthentifizierung gemäß PSD2 zu sehen" ist.

In Wikipedia steht: "Die neue EU-Zahlungsdienste-Richtlinie PSD2 soll Finanz-Start-ups stärken." Das lässt hoffen, dass einem bei der Registrierung nicht unnötig Steine in den Weg gelegt werden.
10.07.2018 - 11:34 Uhr  · 

#28

Hallo nochmal,

bei meinen Versuchen mit hbci4java ist mir aufgefallen, dass hier eine Produkt-ID übermittelt wird. Diese ist das Resultat der Registrierung bei der Deutschen Kreditwirtschaft.

Ich konnte aber auch mit einer anderen, beliebigen Produkt-ID erfolgreich HBCI-Dialoge durchführen.

In den FAQs auf https://hbci-zka.de/register/register_faq.htm sieht es so aus, also ob die Registrierung ein Muss ist.

Weiß da jemand näheres? Kann ich ohne eine Registrierung meine selbstentwickelte HBCI-Software einsetzen? Ist es rechtlich zwingend, eine Produkt-Registrierung vornehmen zu lassen?

Gruß
09.07.2018 - 16:58 Uhr  · 

#29

Danke, dann werd ich mir mal hbci4java anschauen.

Gruß
sugar76
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09.07.2018 - 15:59 Uhr  · 

#30

Danke für den Tipp. Habe die Bank gleich angerufen und warte auf Rückruf der Fachabteilung...
09.07.2018 - 15:56 Uhr  · 

#31

Hallo,

ich versuche mich gerade mit diversen OpenSource Lösungen für FinTS. Ziel ist, den Abruf von Kontoumsätzen sowie die Durchführung von Zahlungen in eine Eigenentwicklung (.NET) zu integrieren.

Meine Frage: Kann hibiscus vollständig im Headless-Mode betrieben werden, um es in meine Eigenentwicklung zu integrieren?

Es gibt ja einige Webservices beim jameica-server. Aber z.B. habe ich nicht gesehen, wie man über einen Webservice-Aufruf ein neues Konto anlegen kann, die muss man immer über die Weboberfläche anlegen.

EDIT: oder ist es besser, vor diesem Hintergrund hbci4java zu verwenden?

Gruß
09.07.2018 - 14:30 Uhr  · 

#32

Hallo,

ich habe bereits einen anderen Thread aufgemacht, weil ich Probleme beim Abruf der Kontoumsätze mit libfintx habe.

Ich merke aber, dass ich zur Fehleranalyse erst mal ein Verständnis des Aufbaus von HBCI-Nachrichten benötige. Ich habe auch schon in den Spezifikationen gelesen, aber so richtig "Klick" hat es bei mir noch nicht gemacht.

Hier ein einfaches Beispiel, bei dem das TAN-Medium abgefragt wird:
Nachricht an die Bank:
Code
HNHBK:1:3+000000000406+300+220120830267=168766141471CQCG=+2'HNVSK:998:3+PIN:2+998+1+1::7J/B9ULFfmQBAAA?+Vr9xqusWrAQA+1:20180709:134107+2:2:13:@8@00000000:5:1+280:10050000:123456789:V:0:0+0'HNVSD:999:1+@187@HNSHK:2:4+PIN:2+920+1174665917332909+1+1+1::7J/B9ULFfmQBAAA?+Vr9xqusWrAQA+1+1:20180709:134107+1:999:1+6:10:16+280:10050000:123456789:S:0:0'HKTAB:3:4+0+A'HNSHA:4:2+1174665917332909++12345''HNHBS:5:1+2'

Antwort:
Code
HNHBK:1:3+000000000616+300+220120830267=168766141471CQCG=+2+220120830267=168766141471CQCG=:2'HNVSK:998:3+PIN:2+998+1+2::7J/B9ULFfmQBAAA?+Vr9xqusWrAQA+1:20180709:134108+2:2:13:@8@00000000:5:1+280:10050000:123456789:V:0:0+0'HNVSD:999:1+@364@HNSHK:2:4+PIN:2+920+1174665917332909+1+1+2::7J/B9ULFfmQBAAA?+Vr9xqusWrAQA+1+1:20180709:134108+1:999:1+6:10:16+280:10050000:123456789:S:0:0'HIRMG:3:2+0010::Nachricht entgegengenommen.'HIRMS:4:2:3+0020::Der Auftrag wurde ausgeführt.'HITAB:5:4:3+0+M:2:::::::::::Unregistriert 1::01514/654321::::::+M:1:::::::::::Handy:*********4321:::::::'HNSHA:6:2+1174665917332909''HNHBS:7:1+2'


Die Geschäftsvorfälle kann man ja in der Spezifikation nachschlagen. Aber die Antwort der Bank sagt mir nicht so viel. Zum Beispiel der Block
Code
HITAB:5:4:3+0+M:2:::::::::::Unregistriert 1::01514/654321::::::+M:1:::::::::::Handy:*********4321:::::::


Die Plus-Zeichen sind ja Trennzeichen. Wofür stehen die Felder M:2 und M:1? Und warum die vielen Doppelpunkte?

Würde mich freuen, wenn da jemand Licht ins Dunkel bringen könnte...

Gruß
sugar76
Benutzer
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09.07.2018 - 09:35 Uhr  · 

#33

Hallo,

ich versuche gerade mit libfintx einen Umsatzabruf zu machen.

Der Abruf des aktuellen Kontostands hat funktioniert. Aber der Abruf der Kontoumsätze geht mit denselben Verbindungsparametern nicht. Bank ist Berliner Sparkasse.

Hier der Auszug aus dem Protokoll (persönliche Daten sind geändert):
Code
[09.07.2018 09:21:52] HNHBK:1:3+000000000446+300+394822898281=727990621471CQCG=+2'HNVSK:998:3+PIN:2+998+1+1::F4M/wim4fWQBAACCJtAaq?+sWrAQA+1:20180709:092152+2:2:13:@8@00000000:5:1+280:10050000:123456789:V:0:0+0'HNVSD:999:1+@227@HNSHK:2:4+PIN:2+920+1388967494031118+1+1+1::F4M/wim4fWQBAACCJtAaq?+sWrAQA+1+1:20180709:092152+1:999:1+6:10:16+280:10050000:123456789:S:0:0'HKKAZ:3:6+123456789::280:10050000+N+20180625+20180709'HNSHA:4:2+1388967494031118++12345''HNHBS:5:1+2'
[09.07.2018 09:21:52] HNHBK:1:3+000000000527+300+394822898281=727990621471CQCG=+2+394822898281=727990621471CQCG=:2'HNVSK:998:3+PIN:2+998+1+2::F4M/wim4fWQBAACCJtAaq?+sWrAQA+1:20180709:092149+2:2:13:@8@00000000:5:1+280:10050000:123456789:V:0:0+0'HNVSD:999:1+@275@HNSHK:2:4+PIN:2+920+1388967494031118+1+1+2::F4M/wim4fWQBAACCJtAaq?+sWrAQA+1+1:20180709:092149+1:999:1+6:10:16+280:10050000:123456789:S:0:0'HIRMG:3:2+9050::Die Nachricht enthält Fehler.'HIRMS:4:2:3+9010::Auftragsart wird laut BPD nicht unterstützt.'HNSHA:5:2+1388967494031118''HNHBS:6:1+2'


Für mich ist das HBCI-Protokoll Neuland.

Wie kann ich der Fehlerursache auf die Schliche kommen? Ist das Format fehlerhaft? Die Meldung der Bank lautet ja: Auftragsart wird laut BPD nicht unterstützt.. Bedeutet das, dass der HKKAZ-Aufruf überhaupt nicht unterstützt wird?

Gruß
sugar76
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10.01.2018 - 09:46 Uhr  · 

#34

Hallo allerseits,

ich möchte gerne Kontoumsätze von unterschiedlichen Kreditinstituten exportieren und dann automatisiert einlesen.

Für den Export verwende ich vorauss. Windata. Die Umsätze sollen in ein einheitliches Format exportiert werden. Jetzt frage ich mich: exportiere ich die Umsätze ins camt-Format oder ins MT940 Format? Ich neige eher zu camt, da es "sauberer" ist als MT940.

Die entscheidende Frage ist wohl, ob camt von allen Banken unterstützt wird? Bei MT940 ist das ja sicherlich der Fall ...

Gruß Abid
sugar76
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10.12.2017 - 17:58 Uhr  · 

#35

Zitat geschrieben von infoman

Wenn der Bevollmächtigte nun die Konten räumt, freut sich die Bank, denn der Mandant darf seine persönliche Daten nicht an Dritte weitergeben.
Hier wird also die Haftung Mandant (Bankkunde) und Bank ausgehebelt, die ja in Kürze nochmals verbraucherfreundlich minimiert wird


Damit hier keine Missverständnisse aufkommen: der "Bevollmächtigte" ist ein behördlich bestellter Betreuer (also ein gesetzlicher Vormund). Dieser ist vom zuständigen Amtsgericht beauftragt, sich um die Finanzen seines Mandanten (= der Betreute) zu kümmern, weil dieser aufgrund Alter, Krankheit, etc. dazu nicht mehr in der Lage ist. Rechtlich ist das einwandfrei, der Mandant muss sogar von Amts wegen seine persönlichen Daten rausgeben, damit der Betreuer seine Arbeit machen kann.
sugar76
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10.12.2017 - 13:27 Uhr  · 

#36

Zitat geschrieben von infoman

Also irgendwie kann ich alleine den hier besprochen Part (Kontoumsätze usw.) sowie die Begründung in #12 nicht nachvollziehen.
...
Dh. selbst wenn dies komplett Online ablaufen würde und ein hack erfolgt, wären nur die Kontoumsätze einsehbar - egal ob direkt auf der Page oder über die banking-homepage

Ich verstehe nicht 100% was Du sagen willst. In meinem Szenario hat der Bevollmächtigte vom Mandanten die Zugangsdaten für HBCI erhalten (kann übrigens auch Zahlungen vornehmen). Selbst wenn ein Krimineller sich "nur" den Zugang zu den Umsätzen verschafft, gelangt er an hochprivate Daten ran und begeht eine Straftat. Ganz zu schweigen, wenn er Zahlungen vornehmen sollte, Auch wenn das nicht publik wird: Online-Zugänge werden in seltenen Fällen geknackt und es entstehen auch finanzielle Verluste.

Windata als Hersteller ist dafür verantwortlich, dass die in Windata gespeicherten Zugangsdaten vor dem unbefugten Zugriff sicher sind. Ich gehe davon aus, dass bei Verwendung einer API wie subsembly die Zugangsdaten in "meiner" Software gespeichert werden. In dem Moment, wo ich die Zugangsdaten in meiner eigenen Software speichere, trage ich als Hersteller der Software die Verantwortung und die will ich nicht haben, deswegen überlasse ich das Windata. Anders sähe es aus, wenn die Zugangsdaten auf den Servern des Service-Providers gespeichert werden (bei konfipay ist das glaube ich so?), dann bin ich die Verantwortung los und kann ruhig schlafen.

Zitat geschrieben von thomson

Inzwischen wurde der camt-Export mittels dem HBCI-AutoAuszug für das nächste Update mit aufgenommen: http://wiki.windata.de/index.p…sional_8.8

Habe ich auch gesehen, danke für den Hinweis.
sugar76
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09.12.2017 - 11:14 Uhr  · 

#37

Zur Info: um diesen Thread nicht zu sprengen, habe ich für das Thema Buchhaltungssoftware mal einen neuen Thread aufgemacht.
09.12.2017 - 11:13 Uhr  · 

#38

Hallo allerseits,

dieses Thema ist abgeleitet aus topic.php?t=21659.

Ich plane die Entwicklung einer Software, um für Konten von Einzelpersonen die Buchhaltung der kompletten Finanzen (alle Ein- und Ausgaben) durchzuführen. Ein Teil dieser Buchhaltung ist die tabellarische Darstellung von Kontoumsätzen, um die Ein-/Ausgaben kontrollieren zu können. Weiterhin ist es erforderlich, zu regelmäßigen Terminen eine Gesamtübersicht aller Konten zu erstellen mit allen Kontobewegungen und Saldo zu Beginn und Ende des Abrechnungszeitraums. Das betrifft nicht nur Bankkonten - es können auch "virtuelle" Konten gepflegt werden (z.B. ein Schuldenkonto bei einem Gläubiger).

Ich gehe davon, dass dass eine solche Funktionalität am besten über eine Kombination aus selbst entwickelter Buchhaltung + Banking-Programm abgedeckt wird.

Nun gibt es ja auch Buchhaltungssoftware, z.B. lexware oder sage. Habt Ihr hier Erfahrungen mit der Integration solcher Programme in Individual-Software? Können Mandanten der Individual-Software eindeutig Mandanten der Buchhaltungssoftware zugeordnet werden? Ist es möglich, Kontoumsätze eines Zeitraums zu exportieren, um eine Gesamtübersicht zu erstellen? Ist es überhaupt möglich, über eine Programmierschnittstelle (oder zumindest eine Export-Funktion) auf die Daten der Buchhaltungssoftware zuzugreifen?

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, bin ich dankbar ;-)

Gruß Abid
sugar76
Benutzer
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09.12.2017 - 10:04 Uhr  · 

#39

Zitat geschrieben von Raimund Sichmann

Automatisch geht es aber in FinTS/HBCI nicht ohne gespeicherte Passwörter.

Das ist klar. Aber wenn ich Windata (oder ein vergleichbares kommerzielles Produkt) einsetze, trage ich nicht mehr die alleinige Verantwortung bei Missbrauch. Windata ist dafür verantwortlich, dass ihre Software "sicher" (ein schwammiges Wort) ist, also nicht "geknackt" werden kann. Anders beim Einsatz von Opensource Software: hier liegt die Hauptverantwortung im Fall von Missbrauch auf meiner Seite.

Ich möchte als Entwickler einer Software auf keinen Fall hochsensible Zugangsdaten in "meiner" Datenbank speichern. Diese Verantwortung gebe ich gerne an Windata ab.

Zitat geschrieben von Raimund Sichmann

Eventuell solltest du uns noch ein paar Informationen nennen, was deine genauen Ziele auch für die Zukunft sind.

Es geht darum, für Konten von Einzelpersonen die Buchhaltung der kompletten Finanzen (alle Ein- und Ausgaben) durchzuführen. Ein Teil dieser Buchhaltung ist die tabellarische Darstellung von Kontoumsätzen, um die Ein-/Ausgaben kontrollieren zu können. Weiterhin werden auch Online Zahlungen durchgeführt, aber das ginge ja dann über Windata.

Ich habe mir auch Buchhaltungsprogramme angesehen, nur oberflächlich. Ich hatte nicht den Eindruck, dass hier eine saubere Schnittstelle möglich ist, um die Einzelpersonen aus meiner Software eindeutig mit den Mandanten in der Buchhaltungssoftware zu verknüpfen.
07.12.2017 - 18:25 Uhr  · 

#40

Zitat geschrieben von Holger Fischer

Das ist bei den Sparkassen immer so

In meinen Testreihen kommt das bei diversen Banken vor - Sparkasse, Commerzbank, Berliner Volksbank, ...

Zitat geschrieben von msa

Irgendwie kommt mir die MT940 Datei merkwürdig vor.

Ich habe sie als Beispiel verwendet, weil sie so kurz ist. War vielleicht nicht das beste Beispiel. Hier mal ein anderes:
Code

:20:STARTUMS
:25:10040000/0123456789
:28C:00000/001
:60F:C121231EUR505,46
:61:1301011231CR1,20NCMZNONREF
:86:833?00SPARZINSEN LFD. JAHR?34082
:61:1302060206CR1000,00NTRFNONREF
:86:820?00KONTOUEBERTRAG?34082
:61:1303010301CR50,00NTRFNONREF
:86:820?00KONTOUEBERTRAG?34082
:61:1304020402CR50,00NTRFNONREF
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Hier ist der Endsaldo 2662,6, der berechnete Kontostand ist 2358,52.